-
Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein
-
Trump würdigt Dolly Parton als "eine der größten Countrysängerinnen"
-
USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen
-
Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
US-Countrylegende Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Kaufoption: Nkunku kehrt per Leihe nach Leipzig zurück
-
Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren
-
Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten
-
Film "Everytime" als deutscher Beitrag für Oscar-Verlehung nominiert
-
Papstreise nach Frankreich: Hunderttausende melden sich zu Gottesdiensten an
-
US-Medien: CIA-Chef Ratcliffe in geheimer Mission in Moskau
-
Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten
-
Spanien will Rückführungen von Migranten aus Ceuta beschleunigen
-
Vuelta: Pogacar siegt nach Solofahrt
-
Kabinett berät über Stärkung der Wirtschaft - Merz sieht "große Potenziale"
-
US-Medien: Chef des Geheimdienstes CIA zu Gesprächen in Moskau
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Glucksmann klettert auf Windrad
-
Bangladesch: Zehntausende Rohingya protestieren gegen Bedingungen in Flüchtlingslagern
-
Bekannte mit Stich in Hals getötet: Dreieinhalb Jahre Haft für Mann in Niedersachsen
-
Teilnehmende berichten von guter Atmosphäre bei Kabinettsklausur in Neuhardenberg
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" schwere Straftäter
-
Feuerwehr rettet in Hessen Pferd aus Güllegrube
-
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
-
Auftritt von Volkswagen-Chef Blume bei Betriebsversammlungen erntet Kritik
-
Spenden für sich selbst abgezweigt: Haftstrafe für führenden Coronaleugner bestätigt
-
Israelische Siedler im Westjordanland greifen AFP-Journalisten an
-
Medien: Finanzministerium für Ausweitung der Zuckersteuer - Kritik aus Union
-
Umfrage: Gamer geben im Schnitt mehr als 300 Euro pro Jahr für Spiele aus
-
US-Sanktionen gegen Partner des Iran: China will seine Interessen schützen
-
Verbraucherzentrale: Eon-Fernwärmekunden können sich noch Sammelklage anschließen
-
Unicef: Einer Million Kinder in Afghanistan droht Tod durch Unterernährung
-
"Bild": Finanzministerium präzisiert Pläne für Zuckersteuer
-
FC Bayern: Gwinn "sehr nah" vor ihrem Comeback
-
Regierung vor großen Aufgaben: Wirtschaftsschwäche, hybride Angriffe, Klimakrise
-
Neuer vor Auftakt: "Gibt nichts Schöneres"
-
Urteil: Land muss Polizisten nach Amokfahrt von Trier kein Schmerzensgeld zahlen
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" Straftäter
-
Gewinn von Spielzeughersteller Lego im ersten Halbjahr "besser als erwartet"
-
VW-Chef Blume zu möglichen Stellenstreichungen: "Etwa die Hälfte" in Deutschland
-
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
-
Baden-Württemberg: Ausgebüxter Papagei macht es sich auf fremdem Balkon gemütlich
-
Cooler Aufritt mit ärztlichem Attest: Nepals Regierungschef darf weiter mit Sonnenbrille ins Parlament
-
TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"
-
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung - Warnung vor Nationalismus
-
Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln
-
VW-Chef Blume trifft auf Beschäftigte - Betriebsrat sieht Vertrauen beschädigt
-
Per Notruf aus fahrendem Auto: Achtjährige stoppt Trunkenheitsfahrt ihrer Mutter
-
Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt
-
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
-
Merz zu hybriden Angriffen: Urheber werden dafür bezahlen
Westbalkan-Staaten vereinbaren bei Gipfel in Berlin Aktionsplan für gemeinsamen Markt
Auf dem Weg zu einem EU-Beitritt der Westbalkan-Staaten ist bei einem Gipfel in Berlin am Montag ein Aktionsplan für einen gemeinsamen regionalen Markt auf den Weg gebracht worden. Dieser werde helfen, die Sozial- und Arbeitsstandards zwischen den Ländern noch besser zu koordinieren, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach dem Berlin-Prozess genannten Treffen im Bundeskanzleramt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobte die Vereinbarung. Diese werde helfen, die Länder des westlichen Balkans schneller in den EU-Binnenmarkt zu integrieren.
Die Europäische Union hatte den sechs Westbalkanländern Serbien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Montenegro vor mehr als 20 Jahren eine Mitgliedschaft in Aussicht gestellt. Deutschland startete vor zehn Jahren den sogenannten Berlin-Prozess, um die regionale Zusammenarbeit der EU mit den Staaten zu intensivieren.
Bei dem Jubiläumstreffen seien "wichtige Fortschritte" erreicht worden, die konkret das Leben der Bürgerinnen und Bürger in der Region erleichterten, sagte Scholz. Der nun vereinbarte Aktionsplan schließe einen Wirtschaftsraum von 17 Millionen Einwohnern ein.
Weitere einigten sich die Teilnehmer des Westbalkangipfels auf ein Mobilitätsabkommen zur Förderung des Studentenaustauschs, einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Plastikmüll sowie eine gemeinsame Erklärung, bei den Themen irreguläre Migration und organisierte Kriminalität enger zusammenzuarbeiten. Auch beim Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen Cefta wurden Fortschritte erzielt.
"All diese Beispiele zeigen, wie der Berlin-Prozess konkret dabei hilft, Grenzen zu überwinden", betonte der Kanzler, der bereits zum Auftakt der Veranstaltung die Bedeutung der weiteren europäischen Integration der Länder dieser Region unterstrichen hatte. "Die Europäische Union ist nur vollständig mit den Ländern des westlichen Balkans in der EU", betonte Scholz. Gleichzeitig sei die "To-Do-Liste" bis zu einem Beitritt zur EU noch sehr lang.
"Wenn wir in die Zukunft blicken, sehen wir, dass alle sechs Länder des westlichen Balkans Teil der Europäischen Union sind", sagte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nach dem Gipfel. Eine Bedingung dafür sei die frühe wirtschaftliche Integration, daher spiele der Berlin-Prozess eine Schlüsselrolle. "Je besser der regionale gemeinsame Markt funktioniert, desto besser werden die Wirtschaften des westlichen Balkans in unseren Binnenmarkt integriert werden", betonte sie.
Nach Ansicht des europapolitischen Sprechers und Berichterstatters für den Westbalkan der FDP-Bundestagsfraktion, Thomas Hacker, muss auf die Verabschiedung des Aktionsplans nun eine schnelle Umsetzung folgen. "Die sehr schleppende Umsetzung der Abkommen bisher ist und bleibt die größte Schwachstelle des Berliner Prozesses", erklärte er. Dass kosovarische Bürger immer noch ein Visum für Bosnien bräuchten, spiegle nicht den Geist des Zusammenwachsens der Region wider.
Unter den sechs Staaten des Westbalkans gilt das kleine Montenegro derzeit als aussichtsreichster Beitrittskandidat. Teilweise behindern aber regionale Konflikte den Aufnahmeprozess. So etwa im Fall von Serbien, das die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Provinz Kosovo nicht anerkennt. Die Unabhängigkeit des Kosovo ist auch innerhalb der EU umstritten.
Bundeskanzler Scholz appellierte zu Beginn des Gipfels, es brauche eine "neue Dynamik beim Normalisierungsprozess" zwischen Serbien und Kosovo. Die Vergangenheit dürfe beide Länder nicht "auf dem Weg in eine friedliche und wohlhabende Zukunft" zurückhalten. Der einzige Weg in die EU führe über die vollständige Umsetzung der bereits beschlossenen Einigungen und Abkommen, fügte der Kanzler hinzu.
An dem Gipfel in Berlin nahm neben den Vertretern der Westbalkan-Staaten, der Bundesregierung und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen auch Ungarns Regierungschef Viktor Orban teil, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat.
R.Shaban--SF-PST