-
Chef von AfD-Nachwuchsorganisation fordert millionenfache "Remigration"
-
Bas bezweifelt Sinn von Attest ab erstem Krankheitstag und stellt Bedingungen
-
Norweger tragen sich in Kondolenzbücher für König Harald V. ein
-
Königin Sonja blickt nach Haralds Tod auf eine jahrzehntelange Ehe zurück
-
Manchester City prüft offenbar Rückkehr von Julián Álvarez
-
Bayern eröffnet Bundesliga mit 5:1 – Kane meldet Fortschritte bei Vertragsgesprächen
-
Selenskyj fordert Ausbau ukrainischer Langstreckenangriffe auf 1.000 Drohnen täglich
-
Barry Gibb wird 80: Der letzte Bee Gee und sein musikalisches Vermächtnis
-
Staudenmann reist als Favorit zum Kilchberger und plant danach eine Trainingspause
-
Aktivistengruppe besetzt Zürcher Lindenhof bis Sonntag
-
Bis zu 29 Grad am Wochenende, danach beginnt eine wechselhafte Wetterphase
-
Fernverkehr bleibt unzuverlässig: ICE 1541 erreicht nur ein Prozent Pünktlichkeit
-
Debatte über ausdrücklichen Schutz sexueller Identität im Grundgesetz
-
Stuttgart plant autofreie Schulzone und zeitweise gesperrte Schulstraßen
-
RKI erfasst 17 Vibrionen-Fälle und zwei Todesfälle in Deutschland
-
KVV erhöht Tarife: Monatskarten kosten je nach Strecke bis zu 245 Euro
-
Baden-Württemberg verlängert Ausnahmen vom Lkw-Fahrverbot wegen Niedrigwassers
-
Personalmangel führt bei der AVG im August zu Fahrtausfällen
-
Nächtliche Zugausfälle zwischen Karlsruhe und Basel Anfang September
-
Noel Eichinger etabliert sich früh in der Startelf des Karlsruher SC
-
Im Karoline-Luise-Tunnel gilt wieder Tempo 50
-
Leserbrief warnt vor demografischen und wirtschaftlichen Folgen eines AfD-Erfolgs
-
Leipziger Tagesrückblick: Anklage nach Amokfahrt, Straßenbahnunfall und Radnacht
-
Pilotprojekt bei Taucha testet Radschutzstreifen zwischen Merkwitz und Seegeritz
-
Fachstelle Wolf empfiehlt in Sachsen verstärkten Schutz von Weidetieren
-
USA und Venezuela vereinbaren langfristiges Ölprojekt für 17 Felder
-
Christopher Nkunku kehrt zum Bundesliga-Start zu RB Leipzig zurück
-
Leipzig und Umgebung bieten am Wochenende zahlreiche Veranstaltungen
-
Neue Gleisarbeiten am Leipziger Waldplatz bringen Umleitungen
-
Großbrand in leerstehendem Gebäude in Leipzig-Wahren
-
Digitale Ausstellung dokumentiert Geschichte der Schocken-Kaufhäuser in Sachsen
-
Zwei Verkehrsunfälle in der Region Leipzig beschäftigen Polizei
-
Kinderbuch dreht das klassische Prinzessinnen-Retter-Märchen um
-
Arbeitslosigkeit im Leipziger Agenturbezirk steigt im August weiter
-
RhineCleanUp lädt in Rappenwört zur gemeinsamen Müllsammelaktion ein
-
IC-Linie 61 fährt vorübergehend ohne mehrere Halte
-
SC Freiburg steigt in Transferpoker um KSC-Talent Louey Ben Farhat ein
-
Bauarbeiten schränken Bahnverkehr rund um Karlsruhe bis Mitte September ein
-
Technischer Defekt löste Parkhausbrand in Karlsruhe aus
-
Zürich kaufte in vier Jahren 47 Liegenschaften mit 527 Wohnungen
-
Sam Maes trainiert nach Team-Aus künftig mit US-Technikgruppe
-
Sechs Verletzte nach Kollision zweier Autos in Boltigen
-
Nashville prüft Umbenennung des Flughafens zu Ehren von Dolly Parton
-
Mauro Lustrinelli vor Bundesliga-Debüt mit Union Berlin
-
BWE-Servicegesellschaft strebt Insolvenz in Eigenverwaltung an
-
Politische Verantwortung und schwindende Geduld der Wähler
-
"Mein Zuhause": Norris bis mindestens 2030 bei McLaren
-
AfD-Nachwuchsorganisation startet Bundskongress in Magdeburg
-
Gouverneur: Mindestens 27 Tote bei russischem Angriff nahe Kiew
-
Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island
Deutschland und Polen wollen Kooperation bei Verteidigung vertiefen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Polens Regierungschef Donald Tusk haben angesichts der Bedrohung durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine eine noch engere Zusammenarbeit vereinbart. "Die globalen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam angehen, die Sicherheit Europas nur gemeinsam verteidigen", sagte Scholz am Dienstag in Warschau zum Abschluss der ersten deutsch-polnischen Regierungskonsultationen seit sechs Jahren. Die beiden Nachbarländer beschlossen einen Aktionsplan für die bilaterale Kooperation.
Deutschland und Polen seien bereits "gute Nachbarn, enge Partner und verlässliche Freunde", wollten aber mit der Ausweitung ihrer Zusammenarbeit in vielen Bereichen "eine neue Dynamik schaffen", sagte Scholz. Der zu diesem Zweck vereinbarte Aktionsplan legt den Schwerpunkt auf die sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit und umfasst zudem Bereiche wie den Grenzschutz und den Kampf gegen illegale Einwanderung, Klimaschutz, Energie, Verkehr und Künstliche Intelligenz.
"Wir möchten unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen und damit zum Wohle unserer Gesellschaften ebenso beitragen wie zum Wohlstand ganz Europas", heißt es in der Präambel des Aktionsplans. In dem 40-seitigen Dokument wird Russland als "die unmittelbarste Bedrohung für die euroatlantische Sicherheit" bezeichnet. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe die EU-Länder "in der denkbar brutalsten Weise daran erinnert", wie wichtig die Friedenssicherung in Europa sei und "dass Europa in der Lage sein muss, sich selbst zu verteidigen".
Deutschland und Polen wollen daher nicht nur eng innerhalb der Nato kooperieren, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen ihren Armeen und bei der Anschaffung und Instandhaltung von Rüstungsgütern wie dem Leopard-Panzer ausbauen.
Ebenfalls eine wichtige Rolle in dem Aktionsplan spielt die Aufarbeitung der NS-Verbrechen gegen Polen. "Aussöhnung ist ein Prozess, der keinen Schlussstrich erlaubt", heißt es in dem Text. Wichtiges Projekt dabei ist demnach die Gründung des Deutsch-Polnischen Hauses im Zentrum Berlins zur Erinnerung an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Scholz betonte in Warschau, dass Deutschland und Polen zu den größten Unterstützern der Ukraine gehörten - politisch, militärisch und bei der Aufnahme von Geflüchteten. Außerdem spielten beide eine Führungsrolle im Ostseeraum und beim Schutz der Nato-Ostflanke.
Tusk nahm die Bundesregierung mit Blick auf die Sicherheit Europas in die Verantwortung. Er sehe Deutschland als die führende Kraft "für Europas gemeinsame Sicherheit, Polen eingeschlossen". "Polen als eines der größten Opfer des Zweiten Weltkriegs und Deutschland als Verursacher dieser Zerstörung (...) sollten heute als freie, demokratische, europäische Nationen gemeinsam und effektiv dafür sorgen, dass Europa sicher ist", sagte Tusk.
Scholz betonte, Deutschland wisse "um die Schwere seiner Schuld, um seine Verantwortung für die Millionen Opfer der deutschen Besatzung und den Auftrag, der daraus erwächst". Daher habe sein Kabinett vergangene Woche den Bau des Deutsch-Polnischen Hauses in Berlin beschlossen.
Tusk erneuerte auf Nachfrage nicht frühere Reparationsforderungen seines Landes an Deutschland. Polens national-konservative Vorgängerregierung unter der PiS-Partei hatte Reparationen in Höhe von 1,3 Billionen Euro für die Zerstörungen durch Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gefordert.
Es waren die ersten Regierungskonsultationen der beiden Nachbarländer seit sechs Jahren. Die PiS-Regierung hatte demonstrativ Distanz zu Deutschland gehalten. Nach dem Amtsantritt der pro-europäischen Regierung unter dem früheren EU-Ratspräsidenten Tusk näherten sich Berlin und Warschau in den vergangenen Monaten wieder an.
Scholz war Dienstagfrüh von Tusk mit militärischen Ehren in Warschau empfangen worden. Nach einem Vier-Augen-Gespräch der beiden Regierungschefs fanden die Regierungskonsultationen statt, an denen von deutscher Seite zehn Ministerinnen und Minister, darunter Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), Innenministerin Nancy Faeser und Verteidigungsminister Boris Pistorius (beide SPD) sowie zwei Staatsministerinnen und der Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, Dietmar Nietan, teilnahmen.
O.Farraj--SF-PST