-
Operation nötig: Pogacar bricht sich Schlüsselbein
-
Sirtaki zum Auftakt: Dortmund dominiert den HSV
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. würdigt verstorbenen Vater in erster Rede
-
Patrouille Suisse begeistert Tausende beim Jubiläum in Altenrhein
-
Lausanne-Sport soll Nicolas Cozza für drei Jahre verpflichtet haben
-
Neue Gewalt in Kusra: Israelische Siedler dringen in palästinensisches Haus ein
-
Sieben Bewohner in Kusra von Siedlern belagert – Berichte über Verletzte und Brände
-
Bayer Leverkusen plant offenbar weiter mit Robert Andrich
-
Darmstadt 98 verpflichtet William Mikelbrencis
-
Thüringer BSW hält trotz Kritik am Sonderparteitag am 6. September fest
-
Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg
-
Finnlands Präsident Stubb hält russischen NATO-Angriff für unwahrscheinlich
-
Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt
-
Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht
-
El Mala widmet erstes Saisontor Basketballstar Dennis Schröder
-
Esther González wechselt nach Vertragsauflösung zu Al-Qadsiah
-
Berner Regierung will Vetorecht der Gemeinden bei großen Energieanlagen streichen
-
Siedlergewalt in Kusra: Fahrzeuge beschlagnahmt und Ermittlungen eingeleitet
-
Zweijähriges Mädchen bei russischem Drohnenangriff auf Kiew getötet
-
Kinderärztin wirft Merz in Bürgergespräch schädliche Politik vor
-
Coca-Cola-Abfüller erhöht Abgabepreise ab September
-
McDonald’s bringt M&M Bacon und mehrere neue Aktionsprodukte zurück
-
Führerscheine von 2002 bis 2004 müssen bis Januar 2027 umgetauscht werden
-
Gebühren können Altersvorsorge über 40 Jahre erheblich mindern
-
Wiesn-Bedienungen können in 16 bis 18 Tagen bis zu 16.000 Euro verdienen
-
Mobiler Freizeitpark Happy Fun World öffnet in Ettlingen
-
Karlsruher Großraumdiskothek Agostea kündigt Schließung an
-
Karlsruher SC verliert torreiches Heimspiel gegen Wolfsburg mit 2:5
-
Deutsch-französische Musikfreizeit fordert verlässlichere EU-Förderung
-
Villa mit Pool und Zürichseeblick kostet 9,8 Millionen Franken
-
Heidenheim dreht Spiel gegen Dresden nach spektakulärem Eigentor
-
Lausanne führt zur Pause gegen Zürich, Luzern gleicht in Unterzahl aus
-
Carneys harter Kurs gegen Trump dient auch Kanadas Innenpolitik
-
Person im Bahnhof Leuk von Zug erfasst und getötet
-
Ndoye trifft in Liverpool, Elversberg feiert historischen Bundesliga-Sieg
-
Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus
-
Nicht jedes ultraprozessierte Lebensmittel ist automatisch ungesund
-
Micky-Maus-Magazin feiert 75 Jahre Comicgeschichte
-
Zwickau siegt, Erfurt patzt und Halle gewinnt in Berlin
-
Pogacar muss Vuelta nach schwerem Sturz verlassen
-
Mehrere Rivalitäten prägen das Formel-1-Fahrerlager
-
Dallinga führt Köln bei seinem Debüt zum 3:2 gegen Hoffenheim
-
Krösche sagt TV-Interview ab, Aufsichtsrat berät nach Transferschluss
-
Krösche weicht Fragen zu möglichem Eintracht-Abschied aus
-
Gosen-Neu Zittau gedenkt zweier Opfer einer Gewalttat
-
Deichmann und Rutkowski beenden Europa-Rundfahrt über 24.000 Kilometer
-
Siegmund fordert Beobachtung der Stimmenauszählung
-
Audrey Werro sagt Start in Bellinzona ab
-
Haakon VIII. würdigt verstorbenen König Harald in erster Ansprache
-
Person am Bahnhof Leuk von Zug erfasst und tödlich verletzt
20 Tote nach Anschlägen in Dagestan - Russland ermittelt wegen "Terrorakten"
Nach einer Serie von Anschlägen auf orthodoxe Kirchen, Synagogen und die Polizei im Süden der mehrheitlich muslimischen russischen Kaukasusrepublik Dagestan hat sich die Zahl der Toten auf mindestens 20 erhöht. Weitere 26 Menschen wurden bei den koordinierten Angriffen mehrerer Bewaffneter verletzt, wie örtliche Behörden am Montag mitteilten. Fünf der Täter wurden laut dem russischen Ermittlungskomitee bei einem Anti-Terror-Einsatz getötet. Russischen Nachrichtenagenturen zufolge stammen die Täter aus Dagestan.
Die Anschläge, zu denen sich zunächst niemand bekannte, wurden bereits am Sonntag verübt und richteten sich der Ermittlungsbehörde zufolge gegen zwei orthodoxe Kirchen, zwei Synagogen und einen Polizei-Kontrollpunkt in Dagestans Regionalhauptstadt Machatschkala und in der nahegelegenen Stadt Derbent am Kaspischen Meer. Die russische orthodoxe Kirche teilte mit, Erzbischof Nikolai Kotelnikow sei in Derbent "brutal ermordet" worden.
Unter den Toten befanden sich den Ermittlern zufolge auch 15 Polizisten. Die Verletzungen einiger Menschen seien schwer, weshalb sich "die Zahl von 20 Toten noch verändern kann", teilte ein Sprecher von Dagestans Gesundheitsministerium der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Behörden der Kaukasusrepublik riefen eine dreitägige Staatstrauer aus.
Die russischen Behörden leiteten strafrechtliche Ermittlungen wegen mehrerer "Terrorakte" ein. "Im Zuge der Unterdrückung der kriminellen Handlungen wurden fünf Personen, die an der Begehung der Straftat beteiligt waren, liquidiert", erklärte das russische Ermittlungskomitee am Montag. Zunächst war unklar, wie viele Menschen an den Angriffen beteiligt waren. Die Ermittler erklärten, sie arbeiteten daran, "weitere beteiligte Personen zu identifizieren".
Dagestans Gouverneur Sergej Melikow erklärte, die Anschläge zielten auf eine Destabilisierung der Region ab. "Wir wissen, wer hinter diesen Terroranschlägen steckt und welche Ziele sie verfolgen", betonte er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Allerdings stellte er einen Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine her: "Wir müssen verstehen, dass der Krieg auch in unsere Häuser kommt. Wir haben es bereits gespürt, aber heute stehen wir ihm gegenüber", erklärte er.
Wie russische Nachrichtenagenturen mit Verweis auf Melikow berichteten, stammen die Täter aus Dagestan.
Melikow besuchte am Montag eine Kirche und eine Synagoge in Derbent. In Onlinemedien veröffentlichte er Videos, die eine Blutlache in der Kirche und das völlig ausgebrannte Innere einer Synagoge zeigten.
Die Angriffe ereigneten sich rund drei Monate nach dem Anschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hill in einem Vorort von Moskau mit mehr als 140 Todesopfern, zu dem sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt hatte. Russische Behörden hatten damals Kiew vorgeworfen, eine Rolle bei dem Angriff gespielt zu haben, ohne jemals Beweise vorzulegen.
Die mehrheitlich muslimische Region Dagestan liegt an der Grenze zu Georgien und Aserbaidschan. Im April waren in der Kaukasusrepublik vier Menschen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Crocus City Hall festgenommen worden. Sie sollen nach Angaben des russischen Geheimdienstes FSB Geld und Waffen für den Anschlag geliefert haben.
Zahlreiche Kämpfer aus Dagestan hatten sich in den vergangenen Jahren dem IS in Syrien angeschlossen. In der Nachbarrepublik Tschetschenien kämpfte Russland in den 90er Jahren in zwei blutigen Kriegen gegen islamistische Separatisten. Seit dem Ende der Tschetschenien-Kriege befinden sich die russischen Behörden in einem schwelenden Konflikt mit militanten Islamisten aus dem gesamten Nordkaukasus, in dem bereits zahlreiche Zivilisten und Polizisten getötet wurden.
Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen vor mehr als acht Monaten haben sich die Spannungen in der Region weiter erhöht. Im Oktober hatte eine wütende Menschenmenge in Dagestan auf der Jagd nach jüdischen Passagieren einen Flughafen gestürmt.
Der Kreml wies die Möglichkeit einer Rückkehr einer Gewaltwelle, wie sie die Kaukasusregion in den 90er und 2000er Jahren erschüttert hatte, zurück. Russland habe sich verändert, die russische Gesellschaft sei "gefestigt", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Solche Erscheinungsformen des Terrorismus werden von der Gesellschaft in Russland oder in Dagestan nicht unterstützt."
J.Saleh--SF-PST