-
Vettel gratuliert Nachfolger Antonelli: "Genieß es"
-
Wunderkind am Ziel: Antonelli jüngster Formel-1-Weltmeister
-
"Heat"-Regisseur Michael Mann verletzt sich versehentlich mit Schusswaffe
-
Ukraine-Krieg: Feuerpause in Stadt Oleschky zu Ende gegangen
-
Offener Streit bei US-Demokraten in Michigan vor Kongresswahl
-
Kongresswahl: Trump scheitert mit Präventiv-Klage zu Namensvettern in Alaska
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa siegt bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
DFB-Pokal: Bayern empfängt Hertha, BVB in Frankfurt
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa gewinnt Präsidentschaftswahl in Bulgarien
-
Nach Pokalerfolg: Eintracht besiegt HSV erneut
-
Matchwinner Havertz: Arsenal gewinnt in Liverpool
-
Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern
-
Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt
-
Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten
-
DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin
-
مجلس التعاون يجمع بين الحوار مع إيران ورفع الجاهزية الدفاعية
-
وثائقي لويزة إيغيل أحريز يحول جرحاً شخصياً إلى ملف للذاكرة الجزائرية
-
أخطاء روبوتات الدردشة تربك المعلومات الانتخابية في الولايات المتحدة
-
مجلس التعاون يطالب بتنفيذ القرار الدولي لحماية الملاحة في هرمز
-
غابي وليامز تمنح فالكيريز أول ألقابه في دوري السلة الأميركي للسيدات
-
البحرين تقترح إطاراً أمنياً إقليمياً والإمارات تراهن على الدبلوماسية
-
واشنطن تنفي ترتيب خروج فلافيو بولسونارو وترمب يسمح له بالبقاء
-
فرنسا تسجل 779 توقيفاً بعد احتجاجات السبت والطلاب يجهزون تحركات جديدة
-
مصر تمنح أولوية أراضي المدن الجديدة للسداد الكامل بالدولار
-
هبوط الذهب يعيد حسابات المستثمرين وسط تضارب مؤشرات السوق
-
Vermögen und Onlineaktivitäten: China verstärkt Kontrolle von Partei-Funktionären
-
Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen
-
Massive Gewalt nach "GenZ-Protesten" - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Hamas-Behörden melden acht Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Überschattet von Spannungen im Schwarzen Meer: Präsidenten-Stichwahl in Bulgarien
-
St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor
-
Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Deutlich weniger Schäden
-
Hunderte Festnahmen bei Protest gegen Verbot von propalästinensischer Gruppe in London
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Köln: Mehr als 20 Polizisten verletzt
-
Unglück löste riesige Protestbewegung aus: Serbien gedenkt Unglücks von Novi Sad
-
Hessens Innenminister: Bis zu 1500 gewaltbereite Störer bei Krawallen in Frankfurt
-
Spannung steigt vor US-Kongresswahlen - Richterin weist Weißes Haus in die Schranken
-
Atomanlage "Pickaxe Mountain": Trump bringt neue Angriffsziele im Iran ins Spiel
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus
-
Heftige Zusammenstöße bei Räumung von Protestcamps in Portugal
-
Indien: Tausende demonstrieren in Neu Delhi gegen Chef der Wahlkommission
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Weniger Festnahmen und Schäden
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
-
Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag
-
Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück
Urteil zum Gehwegparken: Forderungen nach schärferem Vorgehen gegen Autofahrer
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Parken auf dem Bürgersteig am Donnerstagabend werden Forderungen laut, gegen Gehwegparker schärfer vorzugehen. Die Deutsche Umwelthilfe rief dazu auf, "alle falsch parkenden Fahrzeuge mit einem Ordnungsgeld zu belegen oder konsequent auf Kosten der Fahrzeughalter abschleppen zu lassen". Das Gericht in Leipzig hatte entschieden, dass Anwohner in bestimmten Fällen von der Kommune verlangen können, gegen das Gehwegparken vorzugehen. (Az. 3 C 5.23)
Das sogenannte aufgesetzte Parken mit zwei Rädern auf der Straße und zwei Rädern auf dem Bordstein ist grundsätzlich nicht erlaubt, kann aber per Verkehrsschild gestattet werden. Oft wird es auch dort geduldet, wo es eigentlich nicht erlaubt ist. In dem Fall, der vor dem Bundesverwaltungsgericht landete, ging es um Bremen.
Dort waren Anwohner verschiedener Ortsteile vor Gericht gezogen, um das Gehwegparken in ihren Straßen verbieten zu lassen. Das Oberverwaltungsgericht der Hansestadt entschied im März 2023, dass Anwohner bei zugeparkten Bürgersteigen verlangen dürfen, dass die Straßenverkehrsbehörde einschreitet. Der Gehweg dürfe durch die parkenden Autos nicht in seiner Funktion beeinträchtigt werden.
Das Bremer Gericht ließ der Behörde aber einen gewissen Spielraum. Wenn das regelwidrige Parken schon lange geduldet wurde, müsse die Stadt nicht gleich abschleppen lassen. Die Behörde solle die Interessen von Fußgängern und Autofahrern gegeneinander abwägen. Es reiche auch aus, wenn sie zunächst ein Konzept erarbeite, wie den Interessen der Anwohner besser Rechnung getragen werden könne, erklärte das Oberverwaltungsgericht damals.
Gegen diese Entscheidung wandten sich sowohl die Anwohner als auch die Stadt an das Bundesverwaltungsgericht. Dieses erklärte nun, dass Anwohner Anspruch darauf haben, dass die Straßenverkehrsbehörde einschreitet und die Lage prüft - allerdings nur, wenn die Nutzung des Bürgersteigs erheblich eingeschränkt ist und auch nur auf der eigenen Straßenseite bis zur nächsten Querstraße.
Das Verbot des Gehwegparkens schütze "nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch Anwohner, die in der Nutzung des an ihr Grundstück grenzenden Gehwegs erheblich beeinträchtigt werden", führte das Gericht aus. Da das unerlaubte Gehwegparken in Bremen weit verbreitet sei, dürfe die Stadt aber erst die am stärksten belasteten Viertel ermitteln und schmale Straßen priorisieren. So könne ein Konzept für ein stadtweites Vorgehen umgesetzt werden.
Die Stadt sah sich durch das Urteil bestätigt. "Wir haben zunächst die am stärksten belasteten Quartiere ermittelt, Straßen mit besonders geringer Restgehweg- und Fahrbahnbreite priorisiert und ein entsprechendes Konzept für ein stadtweites Vorgehen umgesetzt", erklärte Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal (SPD). Es werde "auch weiter zusammen mit der Bremer Innenbehörde und dem Ordnungsamt gegen illegales Gehwegparken" vorgegangen, kündigte sie an.
"Parkende Autos haben auf Gehwegen nichts verloren, Kommunen müssen dagegen vorgehen", betonte der Verkehrsclub Deutschland. Er forderte die Kommunen auf, "die Straßenverkehrsordnung ab sofort durchzusetzen". Mit dem Urteil "werden die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern massiv gestärkt", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Umwelthilfe, Jürgen Resch.
D.Khalil--SF-PST