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Biden sichert Studenten Unterstützung für "gewaltfreien" Nahost-Protest zu
US-Präsident Joe Biden hat den pro-palästinensischen Studenten in den USA am Sonntag seine Unterstützung für "gewaltfreien Protest" im Zusammenhang mit dem Gazakrieg zugesagt. "Ich unterstütze friedlichen, gewaltfreien Protest. Eure Stimmen sollten gehört werden und ich verspreche euch, ich höre sie", sagte Biden am Sonntag bei einer Zeremonie am Morehouse College in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.
In seiner Rede an der früheren Universität der Bürgerrechts-Ikone Martin Luther King machte der Präsident deutlich, dass er sich unermüdlich für eine Waffenruhe und einen dauerhaften Frieden in Nahost einsetze. "Dies ist eines der härtesten, kompliziertesten Probleme der Welt", sagte Biden mit Blick auf den seit Jahrzehnten andauernden Nahost-Konflikt. "Das ist überhaupt nicht einfach." Er wisse, dass dies viele "ärgert und frustriert, auch meine Familie". Er fügte hinzu: "Aber vor allem weiß ich, dass es euer Herz bricht. Es bricht auch meines."
Die seit Wochen andauernden pro-palästinensischen Studentenproteste an zahlreichen US-Universitäten sind für Biden im Wahljahr zu einem politischen Problem geworden. Der 81-Jährige will für die Demokraten im November erneut die Präsidentschaftswahl gegen den Rechtspopulisten Donald Trump gewinnen. Die jungen Wähler sind für ihn dabei immens wichtig. Viele von ihnen kritisieren aber die US-Unterstützung mit Waffen für Israel, das nach dem Großangriff der islamistischen Hamas im Oktober massiv im Gazastreifen militärisch vorgeht.
Biden sagte, er sei für eine "sofortige Waffenruhe, um das Kämpfen zu beenden und die Geiseln zurück nach Hause zu bringen". Er setzte sich für einen "dauerhaften Frieden" ein, der zu einem palästinensischen Staat führen solle - die "einzige Lösung" im Nahost-Konflikt, wie er hervorhob. Bidens Nationaler Sichrheitsberater Jake Sullivan hielt sich am Wochenende in Saudi-Arabien und Israel auf, um eine Waffenruhe zu befördern.
Bidens Rede in Atlanta ist Teil einer Reihe von Auftritten des Präsidenten, der neben jungen auch schwarze Wähler für sich gewinnen will, deren Rückhalt für den Präsidenten laut Umfragen schwindet. Biden braucht die Unterstützung von schwarzen und jungen Wählern, wenn er Trump im Herbst schlagen will.
E.Qaddoumi--SF-PST