-
Mutmaßlich Anschlag für Hamas vorbereitet: Sieben Männer in Berlin angeklagt
-
25 Jahre nach den Terroranschlägen: USA erinnern an die Opfer des 11. September
-
DFB-Sportgericht hebt Wagner-Sperre auf
-
Paris rechnet erneut mit einem Defizit von mehr als fünf Prozent
-
Vor Céline-Dion-Comeback: Paris organisiert riesiges Freiluft-Karaoke
-
Huthi-Miliz im Jemen erlangt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
Hund greift in Sachsen-Anhalt Polizisten an - Tier mit Dienstwaffe erschossen
-
Handball: Lemgo-Kapitän Suton erleidet Kreuzbandriss
-
Wadephul am Montag in Budapest - Erster Besuch eines deutschen Außenministers seit 2019
-
81-jährige Frau in Baden-Württemberg von Sohn getötet
-
Münchner Feuerwehr rettet Eichhörnchenbaby aus 15 Metern Höhe
-
Betrüger erbeuten 200.000 Euro von Senior in Rheinland-Pfalz
-
"CDU pur funktioniert nicht": Sozialflügel der CDU rechnet mit Kurs von Merz ab
-
Fünf Tote und 40 Verletzte bei Unfall von niederländischem Bus in der Schweiz
-
Wagen fängt Feuer: Heftiger Formel-2-Unfall in Madrid
-
Sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder wegen Anschlagsvorbereitung angeklagt
-
Kritik aus Unionsfraktion: Bundesregierung sieht keinen "Aufstand" gegen Merz
-
Bas bekennt sich zu Rentenreform - und verspricht "Vertrauensschutz"
-
Nepal schätzt Kosten für Wiederaufbau nach Himalaya-Sturzflut auf gut vier Milliarden Euro
-
Nach Festnahme an Schweizer Grenze prüft Polizei politischen Hintergrund
-
Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab
-
Bayern: Autofahrer prallt in Schafherde - acht Tiere sterben
-
Ölpreis treibt Spritpreise - Diesel in USA erstmals über sechs Dollar pro Gallone
-
"Partei des Hasses" verjagen: Vance und Trump attackieren Demokraten vor Zwischenwahlen
-
Amateurfußball: Weniger Vorfälle - mehr Abbrüche
-
Nach Erfolgsserie "Call My Agent": Netflix bringt Film mit Clooney heraus
-
22 Bienenvölker verbrennen bei Feuer in Schrebergarten in Nordrhein-Westfalen
-
DFB wird Vereine an Polizeikosten beteiligen
-
Regionalliga-Reform: DFB plant für Abstimmung
-
Bus fährt nach Pause ohne Mutter weiter: Achtjähriger allein unterwegs
-
Deutsche Airlines "entsetzt" über Vergabe von Flugrechten an Emirates
-
Steinmeier kritisiert schleppenden Fortschritt in Kampf gegen Wohnungslosigkeit
-
Festnahmen bei Razzia gegen italienische Mafia in Baden-Württemberg
-
Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro
-
Klitschko: Zwei Tote bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle in Kiew
-
Anklage gegen Lastwagenfahrer nach tödlicher Kollision mit ICE in Hamburg
-
Schauspieler Oliver Masucci hält Unsicherheit für gute Berufsvoraussetzung
-
Drohender Streik: Micron will Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter zahlen
-
Italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino gestorben
-
Jemen: Huthi-Miliz kontrolliert Gebiet um wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
Prien kündigt Sofortprogramm zum Jugendschutz im Internet an
-
Wachmann rettet Katzenbabys aus Müllcontainer in Baden-Württemberg
-
Erstmals mehr als sechs Dollar pro Gallone: US-Dieselpreis auf neuem Höchststand
-
Fünf Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall von niederländischem Bus in der Schweiz
-
FC Bayern vor Vertragsverlängerung mit Freund
-
Bas sieht Aus für "Rente mit 63" kritisch - und bekennt sich zu Reform
-
Zahl der Übernachtungen in Deutschland auch im Juli gestiegen
-
Bundesforschungeministerin erwartet trotz Novelle Rückgang an Bafög-Beziehern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Halbjahr auf höchsten Stand seit 13 Jahren
-
Kane: Keine schnelle Einigung bei Vertragsverlängerung
Minsk: Wagner-Kämpfer arbeiten nun als "Ausbilder" für belarussische Armee
Rund drei Wochen nach dem kurzzeitigen Wagner-Aufstand in Russland haben Kämpfer der Söldnergruppe nach Angaben aus Minsk damit begonnen, als militärische "Ausbilder" für die belarussischen Streitkräfte zu arbeiten. "In der Nähe von Assipowitchi werden Einheiten der territorialen Verteidigungstruppen ausgebildet", teilte das belarussische Verteidigungsministerium am Freitag mit.
Die Wagner-Söldner hatten während ihres Aufstands am 24. Juni das Hauptquartier der russischen Armee in der Stadt Rostow am Don im Südwesten Russlands besetzt und waren in Richtung Moskau vorgerückt. Die Rebellion endete jedoch bereits am Abend desselben Tages mit einer Vereinbarung unter Vermittlung des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko. Sie sah vor, dass Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin ins Exil nach Belarus gehen sollte.
Die Aufständischen wurden vor die Wahl gestellt, ebenfalls nach Belarus zu gehen, sich der regulären russischen Armee anzuschließen oder nach Hause zurückzukehren. Anfang Juli hatte Lukaschenko jedoch gesagt, dass bisher keine Wagner-Söldner in Belarus eingetroffen seien.
Das Verteidigungsministerium in Minsk hat nun aber offenbar bestätigt, dass zumindest einige Wagner-Kämpfer nach Belarus gegangen sind. "Kämpfer des privaten Militärunternehmens Wagner fungieren als Ausbilder bei einer Reihe militärischer Disziplinen", erklärte das Ministerium. Zusammen mit der Wagner-Gruppe sei ein "Fahrplan für Ausbildung und Erfahrungsaustausch" ausgearbeitet worden, ergänzte das Ministerium später.
Das Ministerium veröffentlichte auch ein Video von Übungen im Onlinedienst Youtube, das maskierte Kämpfer bei der Ausbildung von Soldaten und ein Zeltlager zeigt. "Es gibt keinen Zweifel, dass es eine sehr nützliche Erfahrung für unsere Armee ist", sagt ein Soldat in dem Video. "Wir haben seit dem Ende des Krieges in Afghanistan nicht mehr an Kämpfen teilgenommen", ergänzte er mit Blick auf die sowjetische Invasion in Afghanistan (1979-89).
In der Nähe von Assipowitchi war einer Gruppe ausländischer Journalisten Anfang des Monats ein Lager gezeigt worden, in dem nach Angaben belarussischer Regierungsvertreter die Söldner stationiert werden könnten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache, Kiew beobachte "genau, was dort im Hinblick auf die Sicherheit geschieht". Die Wagner-Gruppe hatte eine wichtige Rolle bei der russischen Offensive in der Ukraine eingenommen. Ihre Kämpfer waren an vorderster Front in der blutigen Schlacht um die ukrainische Stadt Bachmut in Einsatz, deren Einnahme Moskau im Mai meldete.
Das Schicksal von Wagner-Chef Prischoschin ist weiterhin ungewiss. Mehrere Kanäle im Onlinedienst Telegram veröffentlichten am Freitag das Foto eines ihm ähnelnden Mannes. Dieser sitzt auf einem Feldbett in einem Zelt vor einem Wagner-Symbol.
Die ukrainischen Streitkräfte vermeldeten unterdessen weitere Geländegewinne bei ihrer Gegenoffensive. Die ukrainischen Truppen seien an der Südfront im Verlauf dieser Woche 1,7 Kilometer weit in Richtung Süden und Südosten vorgestoßen, teilte der Offizier Mykola Urschalowitsch von der Nationalgarde mit.
Die ukrainische Regierung räumte allerdings Verzögerungen bei der Gegenoffensive ein. Es gehe "nicht so schnell voran", sagte der Stabschef des Präsidialamtes, Andrij Jermak. "Wenn wir sehen, dass etwas nicht nach Plan läuft, werden wir es mitteilen." Niemand werde etwas "beschönigen".
Selenskyj sagte in seiner Videoansprache, die russischen Soldaten in den südlichen und östlichen Gebieten setzten alles daran, die ukrainischen Soldaten aufzuhalten. Daher sollten die Menschen für jeden Kilometer dankbar sein, den die ukrainischen Truppen vorwärts kämen.
F.AbuShamala--SF-PST