-
Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot
-
25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen
-
Bundeswehr unterstützt Lettland bei Luftraum-Absicherung während Parlamentswahl
-
Bundesregierung legt Plan gegen Sozialmissbrauch vor - Armutsmigranten im Visier
-
Drei Jahre Haft in Prozess um tote Zwillinge auf E-Roller in Frankfurt am Main
-
Urteil im Saarland: Gutachter muss Mutter kein Schmerzensgeld zahlen
-
Gemeinsame Stellungnahme: CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten
-
Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Oktober über Klage zu Luftreinhalteprogramm
-
Bayern verlängern auch mit Sportdirektor Freund
-
Milliardenschwerer Maskenstreit: Bundesgerichtshof entscheidet im Dezember
-
Dorf stimmt für Abspaltung vom Vereinigten Königreich - Protest gegen Asylbewerberunterkunft
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Binz gegen LNG-Terminal ab
-
Proteste 2022: Amnesty wirft iranischen Behörden Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
-
Olympia 2030: IOC bestätigt Austragungsorte
-
Über 60 Millionen Euro Schaden durch Geldwäsche und Steuerhinterziehung - Razzia
-
Gericht: Mannheim muss umstrittenen Swingerclub-Artikel vorerst nicht veröffentlichen
-
Deutsche und internationale Stars bei Filmfestival in San Sebastián
-
Athleten Deutschland: Herber tritt im Sommer 2027 ab
-
Zivilschutz: 20 Tote und dutzende Vermisste bei Einsturz von Gebäude im Gazastreifen
-
CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung
-
Korruptionsprozess gegen französische Ex-Ministerin Dati hat begonnen
-
Karetsas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
Karetas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
CDU-Ministerpräsident Rhein fordert Ende der Ausgrenzung der AfD
-
Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger in Leverkusen von Zug erfasst und getötet
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte erscheint erstmals vor Internationalem Gericht
-
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Angriffe auf Wahlstände von CDU und AfD
-
Engere Partnerschaft mit Kanada: Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
-
Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung
-
Kommunalwahl in Niedersachsen: CDU auch auf Gemeindeebene stärkste Kraft
-
Streit um Swingerparty-Artikel: Gericht gibt Stadtrat in Baden-Württemberg recht
-
Richterbund: Plan gegen Extremismus "sinnvoll" - Schlagkräftigere Justiz nötig
-
Herztod: Mehr als 200.000 Menschen starben 2024 an Herzkrankheiten
-
Spritpreis-Entlastung: Unions-Fraktionschef Frei schlägt Mehrwertsteuersenkung vor
-
Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Formel-1-Kalender: Türkei und Portugal neu dabei
-
Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit
-
CDU-Ministerpräsidenten stellen sich gemeinsam hinter Bundeskanzler Merz
-
Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet
-
Insolvenzverwalter gewinnt in Streit um vorläufigen Rechtsschutz vor Verfassungsgericht
-
ÖPNV-Vergleich: Deutschland fällt in Europa leicht auf Rang fünf zurück
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada vor
-
Serie A: Tedesco nicht mehr Trainer in Bologna
-
Inbetriebnahme von LNG-Terminal in Stade in Vorbereitung
-
Von der Leyen schlägt Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor
-
Bahn kündigt Direktverbindung von München nach Mailand und Rom ab Sommer 2027 an
-
Nach vier Jahren Bauzeit: Neuer Kanal in China soll Handel deutlich erleichtern
Führende Grünen-Politiker äußern Respekt und Bedauern nach Palmers Parteiausritt
Führende Grünen-Politiker haben mit Respekt und Bedauern auf den Parteiaustritt des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer reagiert. Der Grünen-Bundesvorsitzende Omid Nouripour nannte die Entscheidung am Dienstag "respektabel". Der Landesvorsitzende der Grünen in Baden-Württemberg, Pascal Haggenmüller, sprach von einem "konsequenten Schritt". Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bezeichnete den Rückzug Palmers als "außerordentlich schmerzlich". Palmer hatte nach heftiger Kritik an umstrittenen Äußerungen eine Auszeit angekündigt und seinen Austritt aus der Partei erklärt.
Es habe Gründe gegeben, warum es viele Diskussionen um Palmer und ein Schiedsgerichtsverfahren gegen ihn gab und zudem seine Parteimitgliedschaft bereits ruhte, sagte Nouripour im ZDF-"Morgenmagazin". "Dass er jetzt selbst die Reißleine zieht, ist respektabel - und ich wünsche ihm ein gutes Leben", ergänzte der Grünen-Chef.
Kretschmann äußerte ausdrücklich Bedauern. Der Ministerpräsident sagte am Dienstag vor Journalisten in Stuttgart, es tue ihm leid um einen "klugen Kopf, der die Politik und die Partei lange streitbar bereichert hat und dabei oft an die Grenze gegangen ist und jetzt auch weit darüber hinaus".
Die von Palmer angekündigte Auszeit bezeichnete Kretschmann als richtig. Palmer habe eine Grenze überschritten, "die man nicht überschreiten darf". Dennoch nötige ihm die Entscheidung Respekt ab. Kretschmann sagte, er sei mit Palmer politisch und persönlich befreundet - "und das bleibe ich auch."
Deutlich distanziertere Äußerungen kamen aus der Landespartei. Haggenmüller erklärte, Palmers Auftritt am Rande einer Integrationskonferenz in Frankfurt habe gezeigt, wie weit dieser sich von den Grundsätzen der Grünen entfernt habe. Die Kovorsitzende Lena Schwelling bedauerte zwar, "dass es so weit kommen musste". Zuletzt sei dieser Schritt jedoch "unausweichlich" gewesen.
Der Fraktionschef der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, Andreas Schwarz, erwartet mit dem Parteiaustritt von Palmer nun klare Verhältnisse. Auch Landessozialminister Manfred Lucha (Grüne) distanzierte sich von Palmers Politikstil: "Herr Palmer und ich sind uns persönlich und politisch in integrationspolitischen Fragen nicht sehr nahe, wir haben es aber immer geschafft, diese Differenzen nicht öffentlich auszutragen - es gibt auch jetzt keinen Grund dazu", sagte er.
Ihm sei klar, dass es so nicht weitergehe, hatte der Südwestrundfunk am Montag aus einer persönlichen Erklärung Palmers zitiert. Er könne seiner Familie, seinen Freunden und Unterstützern und der Stadt Tübingen die wiederkehrenden Stürme der Empörung nicht mehr zumuten. Er kündigte demnach an, in einer Auszeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Wie genau die Auszeit aussehen wird, dazu konnte eine Sprecherin der Stadtverwaltung Tübingens am Dienstag keine Aussage machen. Palmer sei zudem erkrankt, werde sich deshalb erst einmal nicht dazu äußern. Palmer hatte im Oktober 2022 erneut die Oberbürgermeisterwahl gewonnen und eine dritte Amtszeit angetreten.
Der Politiker löste zuletzt im Umfeld einer Veranstaltung zum Thema Migration an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit kontroversen Äußerungen erneut Empörung aus. Palmer verglich Angriffe gegen ihn wegen der Verwendung des sogenannten N-Worts mit der Verfolgung der Juden.
Die Szenen sind in einem im Internet veröffentlichten Video zu sehen. Die Universität verlangte von Palmer eine Entschuldigung. Der 50-Jährige hatte schon früher wegen kontroverser Äußerungen in der Kritik gestanden. Seine Parteimitgliedschaft ruhte bis Ende 2023.
H.Nasr--SF-PST