-
UN-Generalsekretär Guterres ruft zu internationaler Koordination bei KI auf
-
"Rote Linie" Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Neuer Landtag kommt am 6. Oktober erstmals zusammen
-
Wirtschaftsministerin Reiche will Spritpreise per Steuerrabatt senken
-
Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot
-
25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen
-
Bundeswehr unterstützt Lettland bei Luftraum-Absicherung während Parlamentswahl
-
Bundesregierung legt Plan gegen Sozialmissbrauch vor - Armutsmigranten im Visier
-
Drei Jahre Haft in Prozess um tote Zwillinge auf E-Roller in Frankfurt am Main
-
Urteil im Saarland: Gutachter muss Mutter kein Schmerzensgeld zahlen
-
Gemeinsame Stellungnahme: CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten
-
Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Oktober über Klage zu Luftreinhalteprogramm
-
Bayern verlängern auch mit Sportdirektor Freund
-
Milliardenschwerer Maskenstreit: Bundesgerichtshof entscheidet im Dezember
-
Dorf stimmt für Abspaltung vom Vereinigten Königreich - Protest gegen Asylbewerberunterkunft
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Binz gegen LNG-Terminal ab
-
Proteste 2022: Amnesty wirft iranischen Behörden Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
-
Olympia 2030: IOC bestätigt Austragungsorte
-
Über 60 Millionen Euro Schaden durch Geldwäsche und Steuerhinterziehung - Razzia
-
Gericht: Mannheim muss umstrittenen Swingerclub-Artikel vorerst nicht veröffentlichen
-
Deutsche und internationale Stars bei Filmfestival in San Sebastián
-
Athleten Deutschland: Herber tritt im Sommer 2027 ab
-
Zivilschutz: 20 Tote und dutzende Vermisste bei Einsturz von Gebäude im Gazastreifen
-
CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung
-
Korruptionsprozess gegen französische Ex-Ministerin Dati hat begonnen
-
Karetsas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
Karetas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
CDU-Ministerpräsident Rhein fordert Ende der Ausgrenzung der AfD
-
Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger in Leverkusen von Zug erfasst und getötet
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte erscheint erstmals vor Internationalem Gericht
-
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Angriffe auf Wahlstände von CDU und AfD
-
Engere Partnerschaft mit Kanada: Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
-
Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung
-
Kommunalwahl in Niedersachsen: CDU auch auf Gemeindeebene stärkste Kraft
-
Streit um Swingerparty-Artikel: Gericht gibt Stadtrat in Baden-Württemberg recht
-
Richterbund: Plan gegen Extremismus "sinnvoll" - Schlagkräftigere Justiz nötig
-
Herztod: Mehr als 200.000 Menschen starben 2024 an Herzkrankheiten
-
Spritpreis-Entlastung: Unions-Fraktionschef Frei schlägt Mehrwertsteuersenkung vor
-
Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Formel-1-Kalender: Türkei und Portugal neu dabei
-
Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit
-
CDU-Ministerpräsidenten stellen sich gemeinsam hinter Bundeskanzler Merz
-
Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet
-
Insolvenzverwalter gewinnt in Streit um vorläufigen Rechtsschutz vor Verfassungsgericht
-
ÖPNV-Vergleich: Deutschland fällt in Europa leicht auf Rang fünf zurück
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada vor
-
Serie A: Tedesco nicht mehr Trainer in Bologna
Verfassungsentwurf im Fall von Unabhängigkeit Grönlands vorgelegt
Eine Kommission in Grönland hat dem dortigen Regionalparlament am Freitag einen Verfassungsentwurf im Falle einer Unabhängigkeit von Dänemark vorgelegt. Das auf Grönländisch verfasste Dokument war über vier Jahre intern entwickelt worden. Es umfasst 49 Punkte und soll nun von den Abgeordneten des Parlaments, dem Inatsisartut, diskutiert werden.
Örtlichen Medien zufolge bleibt der Textentwurf in vielen zentralen Fragen noch unklar, etwa hinsichtlich Pässen und Justizverwaltung - Bereiche, die bislang vom dänischen Festland verwaltet werden. Er bezieht zudem keine Stellung zur Monarchie und lässt die Frage offen, ob die Königin oder der König Staatsoberhaupt bleiben sollten.
Es werde "nicht sofort eine Revolution" geben, sagte der Forscher Ulrik Pram Gad vom Dänischen Institut für Internationale Studien der Nachrichtenagentur AFP. Der Verfassungsentwurf sei derzeit "in erster Linie eine grönländische Angelegenheit". Dem Spezialisten für dänisch-grönländische Beziehungen zufolge wird er nur dann für Dänemark aktuell, "wenn Grönland darüber diskutiert hat - je nachdem, was die Politiker entscheiden". Der Text zeige aber, dass Grönland in seiner Beziehung zu Dänemark zu einer "neuen, lockereren Phase" übergehen wolle.
Für die grönländische Abgeordnete im dänischen Parlament, Aki-Matilda Hoegh-Dam, ist der nun vorliegende Verfassungsentwurf jedoch ein "Schritt" zur Schaffung eines souveränen grönländischen Staates. "Wir werden eine eingehendere Diskussion darüber führen, wie dies genau geschehen wird", sagte die Sozialdemokratin kürzlich.
Grönland gehört seit der kolonialen Inbesitznahme im 18. Jahrhundert zu Dänemark und hat seit 1979 einen Autonomiestatus. Es hat seine eigene Flagge, Sprache, Kultur und Institutionen. Auf der Insel, die zwei Millionen Quadratkilometer groß ist und zum größten Teil mit Eis bedeckt ist, leben rund 55.000 Menschen, vor allem Angehörige der ethnischen Gruppe der Inuit. Zu den natürlichen Ressourcen zählen Öl, Gas, Gold, Diamanten, Uran, Zink und Blei.
Gemäß einem 2009 zwischen Nuuk und Kopenhagen vereinbarten Selbstverwaltungsgesetz fallen nur noch die Währung, das Justizsystem sowie außen- und sicherheitspolitische Angelegenheiten in Dänemarks Zuständigkeit. Sollten sich die Grönländer für eine Unabhängigkeit entscheiden, müssten diesem Gesetz zufolge entsprechende Verhandlungen aufgenommen werden. Eine daraus resultierende Einigung müsste dann allerdings noch durch ein Referendum in Grönland bestätigt werden.
In den vergangenen Jahren haben Grönlands geopolitisch wichtige Lage sowie seine Ressourcen internationale Begehrlichkeiten geweckt. So hatte etwa US-Präsident Donald Trump im Jahr 2019 Interesse an einem Kauf Grönlands bekundet - was Dänemark jedoch umgehend zurückwies.
R.Shaban--SF-PST