-
Steinmeier beschwört Einheit Europas bei Staatsbankett in den Niederlanden
-
Nach Messerangriff in Belfast: Proteste in mehreren britischen Städten
-
BBL: Alba fertigt Bamberg ab und folgt München ins Finale
-
Ein Toter bei Protesten gegen Ebola-Quarantäneeinrichtung für US-Bürger in Kenia
-
Lehrer-Streik: Tausende blockieren kurz vor WM-Eröffnung Stadion in Mexiko-Stadt
-
Tausende Demonstranten: Straßenblockade rund ums Aztekenstadion
-
Anthropic veröffentlicht umstrittenes KI-Modell Mythos in eingeschränkter Form
-
"So viel Spaß gemacht": Williams feiert erfolgreiches Comeback
-
Berliner Regierungschef Wegner zu CDU-Spitzenkandidat für Abgeordnetenhauswahl gekürt
-
Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny
-
Quali-Abschluss: DFB-Frauen beschenken Wück mit Sieg
-
Bundesregierung sucht nach Scheitern von FCAS Kampfjet-Alternative
-
Trump kündigt Vergeltung gegen den Iran nach Hubschrauber-Abschuss an
-
Anthropic veröffentlicht eingeschränkte Version von umstrittenem KI-Modell Mythos
-
Trump kündigt Vergeltung gegen Iran nach Hubschrauber-Abschuss an
-
Nasa: Italiener Parmitano nimmt an erster Europäer an Artemis-Mission teil
-
Belgischer Regierungschef nennt Stopp von Kampfjet-Projekt FCAS "komplette Dummheit"
-
Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel
-
Vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern: Merz wirft SPD Blockade vor
-
"Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe
-
Israelische Siedler im Westjordanland: Sechs Länder verhängen Sanktionen
-
Stromausfall in Reutlingen: Behörden gehen von Brandstiftung in Umspannwerk aus
-
Schalke verlängert vorzeitig mit Aufstiegsheld Karius
-
Acht nordische und baltische Staaten für EU-Beitritt der Ukraine "so schnell wie möglich"
-
Chatbots auf Whatsapp: EU-Kommission ordnet gleiches Recht für alle Anbieter an
-
Koalition ruft vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern zur Kompromissbereitschaft auf
-
Nach Scheitern von FCAS: Bundesregierung sucht Kampfjet-Alternative
-
Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg
-
Mord an Vermieterin: 61-Jähriger in Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Hambacher Wald soll zu Wildnis werden: Einigung über dauerhaften Schutz
-
US-Exporte im April etwas stärker als Importe
-
Reiche: EU erlaubt weitere Strompreisentlastung - Eine Milliarde Euro zusätzlich nötig
-
Frankreich verhängt Einreiseverbot gegen weiteren israelischen Minister
-
Spahn warnt vor Spitzentreffen im Kanzleramt vor roten Linien
-
Sondervermögen: Beirat zieht gemischte Bilanz - und mahnt gezieltere Förderung an
-
Mieterdaten nicht gelöscht: Deutsche Wohnen zu 900.000 Euro Geldstrafe verurteilt
-
Honduras hebt Höchststrafe für Femizide auf 60 Jahre an
-
Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen
-
Stromversorgung in Reutlingen läuft weitgehend - Kein Bekennerschreiben nach Brand
-
Anlagebetrüger bringen Senior in Baden-Württemberg um 230.000 Euro
-
Trump: Verhandlungen über Iran-Abkommen befinden sich in der Endphase
-
Gaza-Hilfsflotte: Ermittlungen gegen Ben Gvir in Italien sorgen für diplomatische Spannungen
-
Video von Messerangriff in Belfast: Britische Rechtsextreme rufen zu Protesten auf
-
Streit um Bußgeld nach Einsatzfahrt: Freispruch für Feuerwehrmann in Sachsen
-
Freie Wahl beim Fernsehen: Karlsruhe prüft Sonderkündigungsrecht für Kabelverträge
-
Emirates will täglich Flüge zwischen Dubai und Berlin sowie Stuttgart anbieten
-
Behörden: Schwangere bei russischem Angriff in der Ukraine getötet
-
Kommunalpolitiker unter Druck gesetzt: Geldstrafe für 70-Jährige in Niedersachsen
-
Reform-Spitzentreffen bei Merz: Verbände warnen vor Sozialabbau
-
Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch
UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas
Palästinensische Zivilisten sind laut einem von der UNO in Auftrag gegebenen Bericht gefangen zwischen "Massen-Gräueltaten" der israelischen Armee, der Gewalt jüdischer Siedler sowie der brutalen Herrschaft der radikalislamischen Hamas. Die Menschen im vom Krieg weitgehend zerstörten Gazastreifen und im besetzten Westjordanland würden "systematisch und bewusst" schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht einer von den Vereinten Nationen eingesetzten unabhängigen Untersuchungskommission.
Die dreiköpfige Kommission war 2021 vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtet worden. Ihre Aufgabe ist es, möglichen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Palästinensergebieten nachzugehen. Der Bericht soll dem Menschenrechtsrat am Montag vorgelegt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Kommission Israel vorgeworfen, im Gazastreifen einen "Völkermord" zu begehen.
Im Gazastreifen fänden sich die Palästinenser "gefangen zwischen der strukturellen Gewalt und den Massen-Gräueltaten der israelischen Streitkräfte und der räuberischen, Angst-basierten Herrschaft der Hamas", hieß es in dem Bericht weiter. Die Zivilisten würden "brutal unterdrückt und kontrolliert" durch die Gruppe, "die vorgibt sie zu regieren." Im Westjordanland sei die zunehmende Gewalt durch jüdische Siedler "das direkte Ergebnis der israelischen Politik, die deren Handlungen unterstützt, ermöglicht und schützt", erklärte der Kommissionsvorsitzende Srinivasan Muralidhar.
Der Richter aus Indien erklärte weiter, mit der Hamas verbundene Kräfte hätten "das Vakuum ausgenutzt, dass durch die unablässigen israelischen Angriffe und weitreichende Zerstörung des Gazastreifens" entstanden sei. "Was sich besorgniserregend gleicht, ist wie palästinensischen Zivilisten bewusst Leid zugefügt wird. Die Ursprünge und Motivation dafür sind unterschiedlich, aber beide handeln innerhalb eines von Israel geschaffenen Umfelds."
Ein Schwerpunkt des Berichts war die Situation im Westjordanland. Die von Siedlern ausgeübte Gewalt sei "ein Mittel, um die Politik des Staates Israel umzusetzen", hieß es. Die Kommission rief Israel auf, die Gewalt zu unterbinden. Die unrechtmäßige Besatzung palästinensischen Landes müsse unverzüglich beendet, neue Siedlungsaktivtöten gestoppt und alle Siedlungen entfernt werden. Israel wirft indes dem Gremium seit langem "systematische anti-israelische Diskriminierung" vor.
Mit der Hamas verbündete Gruppen wurden in dem Bericht schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt, einschließlich "der Kriegsverbrechen Mord und Folter". Die Kommission warf Hamas-Mitglieder im Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen vor, palästinensische Zivilisten gefoltert zu haben.
Die Kommission forderte die "de-facto-Behörden" in dem Palästinensergebiet auf, "unverzüglich alle außergerichtlichen Bestrafungen von Zivilisten zu stoppen, einschließlich Exekutionen, Folter und psychischer, physischer und sexueller Gewalt." Sie sollten zudem davon absehen, zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser für Zwecke zu nutzen, die nicht mit ihren humanitären und zivilen Funktionen übereinstimmten, hieß es weiter.
C.AbuSway--SF-PST