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Neuer Rekord: Zahl der Jäger in Deutschland steigt weiter
Die Zahl der Menschen in Deutschland mit einem Jagdschein ist weiter gestiegen. Wie der Deutsche Jagdverband (DJV) am Montag in Berlin mitteilte, erreichte die Zahl der Jägerinnen und Jäger hierzulande mit fast 468.000 ein neues Rekordhoch. Das ist ein Anstieg um 42 Prozent innerhalb von drei Jahrzehnten.
Spitzenreiter ist demnach Nordrhein-Westfalen. Dort leben knapp 100.000 Menschen mit bestandener staatlicher Jägerprüfung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bayern mit 83.000 und Niedersachsen mit 70.000 Jägerinnen und Jägern.
Im Norden ist die Jägerdichte allerdings am höchsten. So gibt es in Mecklenburg-Vorpommern pro tausend Einwohner zehn Jägerinnen und Jäger. Danach folgen Niedersachsen mit neun Jagdscheinen pro tausend Einwohner und Schleswig-Holstein mit acht Jagdscheinen auf tausend Einwohner. Nordrhein-Westfalen liegt mit einem Wert von sechs genau im Bundesschnitt.
Auch immer mehr Frauen jagen. Dem DJV zufolge stieg der Anteil der Jägerinnen zwischen 2016 und 2022 von sieben auf elf Prozent. Das Durchschnittsalter der Jägerschaft sank im selben Zeitraum von 57 auf 56 Jahre. Rund ein Viertel der Prüflinge kommt inzwischen aus der Stadt. Das Naturerlebnis, aktiver Naturschutz und gesundes Fleisch sind der Umfrage zufolge die Hauptmotive für Menschen, die Jägerausbildung anzugehen.
N.Awad--SF-PST