-
Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf
-
Trump droht mit Übernahme Grönlands auf "einfache Art" oder "harte Art"
-
Verrückte Schlussphase: Chukwuemeka rettet den BVB
-
Trotz Internetblockade: Neue Proteste im Iran
-
Baseball-Profi Kepler wegen Dopings für 80 Spiele gesperrt
-
Wintersturm "Elli": Deutscher Wetterdienst sagt Beruhigung der Lage voraus
-
DEL: Haie setzen Siegesserie fort
-
Trump trifft nach US-Angriff auf Venezuela Chefs von Ölkonzernen
-
Gastgeber Marokko und Senegal im Halbfinale
-
Niederlande: Wahlsieger Jetten kündigt Bildung von Minderheitsregierung an
-
Proteste im Iran: Führung in Teheran will nicht zurückweichen
-
Landeswahlausschuss: 21 Parteien zu Landtagswahl in Baden-Württemberg zugelassen
-
Wind-Abbruch bei Kombination: Schmid siegt - Armbruster Dritte
-
Trotz Waffenruhe mit Kurden: Syrische Armee kündigt weitere Angriffe in Aleppo an
-
Bahn nimmt Fernverkehr im Norden erst am Samstag schrittweise wieder auf
-
Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört
-
Offiziell: Auch Bremen gegen Hoffenheim abgesagt
-
Strom für KI: Meta schließt weitere Abkommen mit Atomenergieunternehmen
-
Vereint in der Trauer: Schweiz gedenkt der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana
-
"Wunschszenario": DFB bezieht WM-Quartier in North Carolina
-
Brandenburger Landtag stimmt gegen Neuwahl - Zwei weitere Austritte aus BSW-Fraktion
-
Russland setzt Oreschnik-Rakete in Ukraine ein: Scharfer Protest des Westens
-
Verband scheitert mit Eilantrag gegen Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus
-
Berlin macht es offiziell: Mem wechselt in die Bundesliga
-
Allianz will Arbeitsabläufe mit KI von US-Unternehmen Anthropic automatisieren
-
Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros
-
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen: EU-Länder stimmen Mercosur-Abkommen zu
-
Ideen für Sozialstaat: Linke will "Gerechtigkeitsgipfel" veranstalten
-
Schweigeminute und Glockengeläut in Gedenken an Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz
-
Offiziell: St. Paulis Partie gegen Leipzig abgesagt
-
Hirscher verzichtet auf Olympia und Weltcup-Saison
-
Medien: St. Paulis Partie gegen Leipzig abgesagt
-
Keine vorgezogene Neuwahl in Brandenburg: Landtag stimmt gegen Selbstauflösung
-
Von der Leyen sagt bei erstem Treffen mit Syriens Präsident EU-Unterstützung zu
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle
-
EU will Mitarbeiter nach Audi-Werkschließung in Belgien mit 7,5 Millionen Euro unterstützen
-
Trump plant milliardenschwere Investitionen in Venezuelas Ölsektor
-
Diplomaten: EU-Länder stimmen Mercosur-Freihandelsabkommen zu
-
Außenminister Wadephul am Montag in Washington - Zwischenstopp in Island
-
"Maßnahmen greifen": Werder optimistisch für Hoffenheim-Duell
-
Kiew: Nach russischen Angriffen tausende Wohnhäuser ohne Heizung
-
Proteste im Iran: Chamenei bezeichnet Demonstranten als "Vandalen"
-
Sinner und Alcaraz bald im Doppel? "Würde Spaß machen"
-
Studie: Weltmeere nahmen 2025 Rekordmenge an Wärme auf
-
Betreiber-Paar von Bar im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana zu Brandkatastrophe befragt
-
ARD-"Tagesschau" bleibt auch 2025 meistgesehene Nachrichtensendung
-
Deutsche Exportwirtschaft leidet unter Trump-Zöllen: Ausfuhren im November gesunken
-
Supercopa: Ter Stegen reist zurück nach Saudi-Arabien
-
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Bahnverkehr im Norden schwer gestört
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Bahnverkehr im Norden schwer gestört
Die Wintersturmfront "Elli" ist in der Nacht zu Freitag auf Deutschland getroffen und hat den Bahnverkehr in Norddeutschland massiv gestört. Die Deutsche Bahn stellte am Freitagvormittag ihren Fernverkehr im Norden vorübergehend komplett ein, nachdem der Betrieb am wichtigen Streckendrehkreuz Hannover witterungsbedingt zum Erliegen kam. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes galten Unwetterwarnungen wegen Schneeverwehungen, in zahlreichen Bundesländern gab es bereits Glätteunfälle auf Straßen.
Der Verkehr im Großraum Hannover sei "bis mindestens heute Mittag" unterbrochen, teilte die Bahn mit. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen "und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich". Auswirkungen gab es demnach auch auf Strecken von Berlin nach Nordrhein-Westfalen und zwischen Berlin und Hamburg. Die Einstellung des Fernverkehr sei "notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen", betonte die Bahn.
Bereits zuvor hatte die Bahn Zugausfälle und Verspätungen auf Fern- und Regionalstrecken im Norden gemeldet. Betroffen waren auch andere Bahnunternehmen. Die S-Bahn in Hannover stellte ihren Betrieb am Freitag komplett ein. Die regionalen Bahnunternehmen Metronom und Erixx aus Niedersachsen berichteten von Problemen durch eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen. "Ab Mittag werden fast alle Strecken nicht mehr befahrbar sein", erklärten die Firmen in Uelzen und Celle.
Der Wetterdienst warnte am Freitag vor teilweise unwetterartigen Schneeverwehungen in Norddeutschland. Dazu kamen Warnungen vor starkem Schneefall bis in die Mitte und den Südosten des Landes sowie Warnungen vor gefährliche Glätte durch gefrierende Nässe. Dort meldete die Polizei seit Donnerstagabend zahlreiche Verkehrsunfälle auf schneebedeckten und vereisten Straßen. Auch Schleswig-Holstein, Niedersachsen und in weiteren Bundesländern gab es Probleme - etwas weil Lastwagen auf Autobahnen ins Schleudern gerieten oder sich festfuhren.
Ausgelöst wurde die brisante Wetterlage durch Sturmtief "Elli", das sich von Westen her nähert und warme Luft vom Atlantik mit sich bringt. Diese trifft über Nord- und Ostdeutschland auf kältere Luftmassen. Aufgrund der Warnungen vor Schneefällen und -verwehungen fiel der Präsenzunterricht an Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und den meisten Teilen Schleswig-Holsteins am Freitag aus.
Behörden, Winterdienste und Rettungskräfte waren am Freitag überall in Alarmbereitschaft. Regierungen, Verkehrsbetriebe und Feuerwehren riefen die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In Hamburg war die Stadtreinigung nach eigenen Angaben seit der Nacht zu Freitag mit mehr als 700 Mitarbeitern sowie 360 Fahrzeugen im Großeinsatz. Dort wurden demnach mit mindestens 15 Zentimeter Neuschnee gerechnet.
Aus vielen Regionen Bayerns meldete die Polizei seit Donnerstagabend dutzende Unfälle in Folge der schlechten Straßenverhältnisse. Oft blieb es bei Blechschäden, aber es waren auch schwere Zwischenfälle darunter. Teils stundenlange Sperrungen durch liegengebliebene oder umgekippte Lastwagen meldete die Polizei unter anderem von den Autobahnen 1 und 24 in Schleswig-Holstein sowie der A70 in Oberbayern.
In vielen Bundesländer waren wegen der Wetterwarnungen bereits zuvor Veranstaltungen abgesagt und Parks, Zoos und Friedhöfe für Freitag vorsorglich geschlossen worden. Auch der regionale Busverkehr war häufig eingestellt. In Hamburg fuhr die S-Bahn nur nach einem Sonderfahrplan, auf einigen Strecken etwa in reduziertem Takt. Der Hamburger Flughafen warnte vor "Einschränkungen und Verzögerungen" im Flugverkehr. Reisende sollten vorab ihre Fluglinien kontaktieren.
Die Deutsche Bahn kündigte nach der Einstellung des Fernverkehrs in Norddeutschland an, Fahrgäste "vor Ort" zu versorgen und zusätzliche Mitarbeiter zu mobilisieren. In Hannover sollte für gestrandete Reisende Aufenthaltszüge bereitgestellt werden, hieß es vom Konzern.
Der Wetterdienst erwartete am Freitag in weiten Teilen des Landes noch Neuschneemengen zwischen fünf und 15 Zentimetern meist innerhalb weniger Stunden. Ab dem Nachmittag sollten die Schneefälle merklich nachlassen. Die Gefahr von Schneeverwehungen aufgrund des Sturms sollte erst in der Nacht allmählich zurückgehen.
M.Qasim--SF-PST