-
Darts-WM: Littler nach Fan-Zwist makellos ins Halbfinale
-
Überlegene Liverpooler ohne Tor gegen Leeds
-
Proteste im Iran eskalieren: Mindestens sechs Tote
-
Rund 40 Tote und 115 Verletzte durch Flammeninferno in Bar in Schweizer Skiort
-
Finnland beschlagnahmt Schiff nach Beschädigung von Unterseekabel in der Ostsee
-
Russland wirft Ukraine Angriff in Silvesternacht mit 24 Toten vor
-
Polizei: Rund 40 Tote und 115 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort
-
Skispringen: Freitag starke Dritte - Gesamtsieg an Prevc
-
Über 24.000 Zurückweisungen an deutschen Grenzen seit verschärften Kontrollen
-
Dutzende Tote und rund 100 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort
-
Brasiliens Oberstes Gericht lehnt Antrag Bolsonaros auf Hausarrest statt Gefängnis ab
-
Darts-WM: Anderson und Searle ziehen in das Halbfinale ein
-
BYD mit 2,26 Millionen Verkäufen 2025 erfolgreichster E-Autobauer der Welt
-
Ricarda Lang musste sich zu Sport überwinden
-
Bayern: Polizist stirbt bei Unfall während Streifenfahrt in Neujahrsnacht
-
Prevc gewinnt auch in Garmisch - Hoffmann Sechster
-
Polizei: Dutzende Tote und rund 100 Verletzte bei Feuer in Bar in Schweizer Skiort
-
Einsatz in Silvesternacht in Bayern: Spezialkräfte schießen auf Mann mit Armbrust
-
Erste Tote bei Protesten im Iran gemeldet
-
Tournee: Hoffmann zur Halbzeit Fünfter - Prevc führt
-
Israelische Regierung entzieht 37 Hilfsorganisationen Lizenz für Einsatz im Gazastreifen
-
Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet
-
Tour de Ski: Kläbo und Diggins dominieren - Fink stark
-
FC Chelsea und Teammanager Maresca trennen sich
-
Linnemann fordert schnelle Aburteilung von Silvester-Straftätern
-
Trump kündigt Abzug der Nationalgarde aus Chicago, Los Angeles und Portland an
-
Entgleister Güterzug beschädigt Bahnstrecke in Bayern über mehrere Kilometer
-
69-Jähriger stirbt bei Auseinandersetzung in Duisburger Hauptbahnhof
-
Tödlicher Streit in Silvesternacht: 23-Jähriger in Wiesbaden getötet
-
SPD-Vize Schweitzer will veraltete Ideen aus Parteiprogramm streichen
-
China weist Kritik an Militärmanöver um Taiwan zurück - Taipeh beschwört seine Souveränität
-
Feuer zerstört Teile von Kirche in Amsterdam - "Beispiellose" Gewalt während Silvesternacht
-
Polizei: Offenbar Dutzende Tote und rund 100 Verletzte bei Feuer in Crans-Montana
-
Tour de Ski: Einsamer Kläbo dominiert den Verfolger
-
Tote durch Pyrotechnik und hunderte Festnahmen: Unruhige Silvesternacht in Deutschland
-
Arbeitgeber wollen Lohnfortzahlung für Kranke einschränken
-
Polizei geht von "mehreren Dutzend" Toten bei Feuer in Crans-Montana aus
-
Polizeigewerkschaft beklagt Angriffe auf Einsatzkräfte in Silvesternacht
-
AFP-Analyse: Nächtliche russische Angriffe auf Ukraine im Dezember leicht rückläufig
-
Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022
-
Medien: Dortmunder Groß vor Rückkehr nach Brighton
-
Amputationen und Brandwunden: Verletzungen in Berliner Silvesternacht
-
Trump kritisiert Frankreich für Staatsbürgerschaft-Vergabe an George Clooney
-
Joshua nach tödlichem Autounfall aus dem Krankenhaus entlassen
-
NHL: Klare Niederlage für Draisaitl und die Oilers
-
OKC siegt ohne Hartenstein - Erfolg für Orlando
-
Neymar verlängert bis Ende 2026 bei Santos
-
Schnellstart ins EM-Jahr: Golla hofft auf den "Flow"
-
Trump-Gegner Mamdani als neuer Bürgermeister von New York vereidigt
-
3,7 Millionen Rentner in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen
Rund 40 Tote und 115 Verletzte durch Flammeninferno in Bar in Schweizer Skiort
Rund 40 Tote und 115 Verletzte: Nach dem verheerenden Feuer in einer Bar im Schweizer Luxus-Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht haben die Behörden am Donnerstagabend erste Angaben zum Ausmaß der Brandkatastrophe gemacht. Die meisten Verletzungen seien schwer, sagte der Polizeichef des Kantons Wallis, Frédéric Gisler, bei einer Pressekonferenz. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat".
Die Krankenhäuser im Kanton Wallis waren angesichts der vielen Verletzten überlastet, einige wurden in andere Kliniken gebracht. Nach Angaben des italienischen Außenministers Antonio Tajani wurden zwischen zwölf und 15 Italiener bei dem Feuer verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Etwa 16 Italiener würden vermisst. Das französische Außenministerium erklärte, dass mindestens zwei Franzosen verletzt worden seien.
Informationen über mögliche deutsche Todesopfer oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die deutsche Botschaft in Bern stehe mit den Schweizer Behörden "in engem Kontakt".
Das Flammeninferno in der bei Touristen beliebten Bar "Le Constellation" war aus zunächst unklarer Ursache ausgebrochen, als überwiegend junge Partygäste den Beginn des neuen Jahres feierten. Laut Polizei ereignete sich gegen 01.30 Uhr eine "Explosion unbekannter Ursache". Einen Anschlag schlossen die Behörden aus.
Der für Sicherheit zuständige Staatsrat des Wallis, Stéphane Ganzer, sagte, die Explosion habe sich erst nach dem Ausbruch des Feuers ereignet, der Brand sei nicht durch explosive Gegenstände ausgelöst werden. Er sprach von "Chaos" und dramatischen Szenen am Brandort.
Der 18-jährige Alexis Laguerre, der mit Freunden an der Bar vorbeikam, sagte dem Schweizer Sender SRF: "Menschen rannten durch die Flammen (...). Menschen benutzten Stühle, um die Fenster einzuschlagen."
Ein junger Mann, der sich während des Unglücks in der Bar aufhielt, sagte der Schweizer Zeitung "24 Heures", Feuerwerkskörper auf Flaschen hätten einen Deckenbrand ausgelöst, der sich schnell ausgebreitet und Panik ausgelöst habe.
Zwei Französinnen nannten im Sender BFMTV Geburtstagskerzen auf Champagnerflaschen als Brandauslöser. "Sekunden später hat die gesamte Decke gebrannt", sagte eine von ihnen. Demnach hatten sich zum Unglückszeitpunkt rund 200 Gäste in der Bar aufgehalten, die meisten zwischen 15 und 20 Jahre alt.
Die Notaufnahme im wichtigsten Krankenhaus im Wallis war voll, die Brandopfer wurden auf Kliniken im ganzen Land verteilt. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-ATS berichtete, nahmen die auf Brandverletzungen spezialisierten Uni-Kliniken in Zürich und Lausanne Verletzte auf, andere Opfer kamen nach Genf.
Italiens Außenminister Tajani bot im Onlinedienst X die Unterstützung eines Klinikzentrums für schwere Brandverletzungen in Mailand an. Die EU teilte mit, sie stehe mit den Schweizer Behörden wegen medizinischer Unterstützung in Kontakt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erschüttert. Im Onlinedienst X schrieb er: "Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie." In einem Kondolenztelegramm sprach er dem Schweizer Bundespräsidenten Parmelin, dem schweizerischen Volk und den betroffenen Familien sein "tiefstes Mitgefühl" aus. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron reagierte ebenfalls bestürzt und sprach der Schweiz die "volle Solidarität" Frankreichs aus.
Das Unglück hatte einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Auch etwa zehn Hubschrauber waren die Nacht über im Einsatz. Über Crans-Montana wurde wegen des Großeinsatzes eine Flugverbotszone verhängt. Für Angehörige wurden eine Notrufnummer und ein Informationszentrum eingerichtet.
Nach Angaben der Website von Crans-Montana hatte die Bar Platz für 300 Gäste im Inneren und für 40 weitere auf der Terrasse. Laut "24 Heures" befindet sich das Lokal im Erdgeschoss eines Gebäudes, verfügt aber auch über ein Untergeschoss, das für Veranstaltungen genutzt wurde. Laut einem örtlichen Unternehmensregister und Freunden der Eigentümer gehört die Bar einem französischen Paar.
Ein Tourist aus New York filmte, wie orangefarbene Flammen aus der Bar schlugen. Er schilderte der Nachrichtenagentur AFP, dass Menschen hinausgelaufen seien und in der Dunkelheit geschrien hätten.
Eine Anwohnerin sagte "24 Heures", als sich das Unglück ereignet habe, seien die Silvester-Feierlichkeiten in Crans-Montana "in vollem Gange" gewesen, der Champagner sei "in Strömen geflossen". Nach Ausbruch des Feuers hätten sich die Menschen "fassungslos, besorgt, still" auf den Straßen versammelt. Ein weiterer Anwohner sagte der Zeitung: "Es ist furchtbar, viele junge Menschen gehen in diese Bar."
Die Generalstaatsanwältin des Wallis, Béatrice Pilloud, sagte, für die Identifizierung der Todesopfer und deren schnellstmögliche Übergabe an die Hinterbliebenen werde großer Aufwand betrieben.
In dem international bekannten Urlaubsort Crans-Montana findet ab dem 30. Januar der alpine Ski-Weltcup statt.
I.Matar--SF-PST