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US-Verteidigungsminister: Vier Tote bei neuem Angriff auf mutmaßliches Drogenboot im Pazifik
Das US-Militär hat nach Angaben des Verteidigungsministers ein weiteres mutmaßliches Drogenboot im Pazifik angegriffen. Vier Menschen seien getötet worden, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Mittwoch (Ortszeit) im Onlinedienst X. Der Angriff sei in internationalen Gewässern erfolgt. Beim umstrittenen Kampf von US-Präsident Donald Trump gegen Drogen sind in den vergangenen Wochen mindestens 62 Menschen getötet worden.
Das Schiff sei den US-Geheimdiensten als "an illegalem Drogenschmuggel" beteiligt bekannt gewesen, erklärte Hegseth. Es habe sich auf einer bekannten Drogenhandelsroute befunden und Drogen transportiert.
Völkerrechtler zweifeln die Rechtmäßigkeit der Tötungen in Trumps Kampf gegen Drogen an. Die Trump-Regierung hat in keinem der Fälle Beweise vorgelegt, dass es sich wirklich um Drogenschmuggler handelt.
Washington wirft vor allem Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die USA aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihrer Bürger zu gefährden. Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro spricht dagegen von illegalen "Hinrichtungen" und vermutet dahinter US-Pläne zu seinem Sturz.
C.Hamad--SF-PST