-
Taubitz auf Goldkurs - Drama um Fräbel
-
Treibstoffkrise: Auswärtiges Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Kuba ab
-
Fußballspieler Ribéry will Anzeige wegen Dokument in Epstein-Akten erstatten
-
Grünes Licht aus Brüssel: Google darf Cyber-Sicherheitsfirma Wiz übernehmen
-
Bundesozialgericht: Immer mehr und längere KI-generierte Klagen
-
Prozess um mehr als 120 verwahrloste Hunde: Bewährung für Frau in Sachsen-Anhalt
-
Verluste bei Modemarke Gucci sorgen für Gewinneinbruch bei Luxuskonzern Kering
-
Stadt Dortmund darf nach Abschleppen keine Extragebühr für Kostenbescheid verlangen
-
Franzose in U-Haft: 89 Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern missbraucht
-
Russland kündigt Einschränkungen bei Nutzung von Telegram an
-
Hamburg: Bauarbeiter stirbt nach Sturz von rund fünf Meter hohem Gerüst
-
Betrug mit Coronatests in Millionenhöhe: Fast dreieinhalb Jahre Haft in Hannover
-
Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an
-
Kauft Lauch: Französische Supermärkte unterstützen Gemüsebauern
-
Säugling stirbt in Berlin nach Infektion mit Meningokokken
-
Trotz Beitragsschulden: Krankenkasse darf Kinderzimmer nicht durchsuchen
-
Einzel: Nawrath verpasst Medaille knapp
-
Team-Kombi: Aicher und Weidle-Winkelmann holen Silber
-
Arcelormittal bestätigt Plan für Bau von elektrischem Hochofen in Dünkirchen
-
Vorschläge der Regierung zum Klimaschutz - Umwelthilfe nennt Programm unzureichend
-
Online-Sicherheit für Jugendliche: Plattformbetreiber im Fokus
-
IOC verbietet Olympia-Athletem Helm mit Abbildungen im Krieg getöteter Ukrainer
-
Mecklenburg-Vorpommern: 57-Jähriger stirbt bei Arbeiten an Lastwagenanhänger
-
US-Abgeordnete kritisieren Schwärzung von Namen in Epstein-Akten "ohne ersichtlichen Grund"
-
Baden-Württemberg: 37-Jähriger erschießt Ehefrau auf offener Straße
-
Verbände zu Dunkelfeldstudie: Ausmaß der Gewalt ist ein Schock
-
US-Regierung will Verurteilung von Trumps früherem Chefstrategen Bannon aufheben
-
EU-Parlament beschließt neue Kennzeichnung für alkoholfreie Weine
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz regionaler Kältewellen fünftwärmster Januar überhaupt
-
Autoindustrie warnt vor Arbeitsplatzverlust in Deutschland - und fordert Reformen
-
Zwei Tote an Silvester in Bielefeld: Mutmaßlicher Feuerwerksverkäufer festgenommen
-
Mercosur-Abkommen: EU-Parlament verabschiedet Schutzregelung für Bauern
-
Tarifverhandlungen mit Lokführergesellschaft: Bahn legt erstes Angebot vor
-
Bahn-Betriebsräte fordern Konsequenzen aus Angriff auf Zugbegleiter
-
EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040
-
Frau wirft Mette-Marits Sohn in Prozess "Alptraum"-Vergewaltigung vor
-
Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken
-
Baerbock in Straßburg: Internationale Ordnung "wird angegriffen"
-
Social-Media-Verbot für Jugendliche: Parteiübergreifende Skepsis
-
Mord an 18-Jährigem in Bayern: Urteil gegen Ehepaar rechtskräftig
-
Mindestens 89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Dunkelfeldstudie zeigt: Nur Bruchteil von Partnerschaftsgewalt wird angezeigt
-
ARD-Recherche belastet DESG-Präsident Große
-
Prozess um Entführung von Block-Kindern: Gericht setzt Termine bis Dezember an
-
IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler
-
Wohnungskrise: Immobilienexperten warnen vor weiterhin zu wenig Neubau
-
Brandenburger fährt Nachbarin und Geliebte tot: Sechs Jahre Haft
-
89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
Selenskyj verteidigt Helm eines Olympia-Athleten mit im Krieg getöteten Ukrainern darauf
Erstes EU-Land seit Jahren: Österreich schiebt Straftäter nach Syrien ab
Als erstes EU-Land seit Jahren hat Österreich am Donnerstag einen Straftäter nach Syrien abgeschoben. Die Abschiebung sei "Teil einer harten und damit gerechten Asylpolitik", erklärte Innenminister Gerhard Karner von der konservativen Regierungspartei ÖVP. Das Kabinett werde den Weg, verurteilte Straftäter außer Landes zu bringen, auch im Fall von Syrien "mit harter Arbeit und Nachdruck fortsetzen", fügte Karner nach Angaben der Nachrichtenagentur APA an.
Für Österreich ist es dem Innenministerium zufolge die erste Abschiebung nach Syrien seit 15 Jahren. Das Land sei somit "federführend in Europa", erklärte das Ministerium in Wien weiter.
Nach APA-Informationen war die Abschiebung bereits in der vergangenen Woche geplant, jedoch aufgrund der Schließung des syrischen Luftraums infolge der militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran abgesagt worden. Am Donnerstagnachmittag wollte sich Karner in einem Pressestatement am Flughafen Wien-Schwechat näher zu dem Fall äußern.
Wie das Innenministerium in Wien weiter mitteilte, sind seit dem Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad am 8. Dezember 2024 zudem 350 Syrer aus Österreich freiwillig in ihre Heimat zurückgereist. In Österreich befinden sich derzeit rund 100.000 Syrer.
Wien treibt seit Monaten Pläne voran, Abschiebungen nach Syrien ausführen zu können. Nach dem Sturz der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad im vergangenen Dezember hatte die Regierung in Wien sämtliche Asylverfahren und Verfahren zur Familienzusammenführung für Syrer gestoppt.
Ende April war Innenminister Karner mit der damaligen deutschen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) nach Syrien gereist und hatte dort die seit Dezember regierenden Machthaber getroffen.
Deutschland hatte die Asylregeln für Syrer in den vergangenen Wochen ebenfalls verschärft: Unter anderem besiegelte der Bundestag Ende Juni Pläne der Bundesregierung, den Familiennachzug für Migranten mit subsidiärem Schutzstatus auszusetzen - von denen die meisten Syrer sind.
Faesers Amtsnachfolger Alexander Dobrindt (CSU) sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem "Focus", mit der Regierung in Damaskus gebe es bereits Kontakte mit dem Ziel, syrische Straftäter zurückzuführen. Ergebnisse lägen aber noch nicht vor.
Seit dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs waren Millionen Menschen aus dem Land geflohen. Der Bürgerkrieg hatte 2011 begonnen, als Machthaber Assad einen landesweiten Aufstand gegen seine Regierung brutal niederschlagen ließ. In 13 Jahren wurden mehr als 500.000 Menschen getötet.
Am 8. Dezember stürmten Kämpfer unter Führung der islamistischen HTS-Miliz Damaskus und stürzten Assad, der daraufhin nach Russland floh.
X.AbuJaber--SF-PST