-
غاري نيفيل يطالب عائلة غليزر ببيع مانشستر يونايتد
-
دبي للخدمات المالية تغرم موديز 2.14 مليون درهم لإخلالها بسرية البيانات
-
الإمارات تشارك في قمة الغاز: سعيد الهاجري يشارك في قمة منتدى الدول المصدرة للغاز في موسكو
-
جائزة حمدان للتصوير تكرم فيرونيك دو فيغوري عن مسيرتها الصحافية
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Philippe von Untersuchungsrichtern befragt
-
ديلاوير تختبر تسجيل شركات يقودها الذكاء الاصطناعي بالكامل
-
Nach Auszählung aller Stimmen: Netanjahu-Block bei Israel-Wahl vorn - aber ohne Mehrheit
-
شراكات دولية جديدة: لطيفة بنت محمد تبحث تعزيز التعاون مع عدد من الوزراء والمسؤولين وقادة الشركات الرائدة في كوريا
-
مخاطر سيبرانية متصاعدة: كيف يحوّل الذكاء الاصطناعي القراصنة إلى تهديد للبنية التحتية العالمية؟
-
الديمقراطيون يدخلون الأيام الأخيرة من السباق بتفاؤل حذر
-
المؤشرات الأوروبية تصعد قبيل اجتماع المركزي الأوروبي بشأن السياسة النقدية
-
Erneute Proteste am Samstag: Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten
-
مصر والبرتغال تبحثان توسيع الربط الجوي بين البلدين
-
بنك تايلاند يبقي سعر الفائدة دون تغيير عند 1%
-
تداولات بورصة البحرين تتجاوز مليون دينار خلال أسبوع
-
Nach Rückkehr nach Venezuela: Machado dankt Trump für Sturz Maduros
-
بورصة البحرين: المؤشران العام والإسلامي يغلقان على انخفاض
-
الرقابة المالية تبحث حوافز جديدة لصناديق الاستثمار في البورصة المصرية
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
المركزي المصري يرفع أسعار الفائدة 100 نقطة أساس
-
Weltklimarat soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten
-
Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel
-
Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer
-
قطر للطاقة تشتري 3 ملايين طن سنويا من الغاز الطبيعي المسال الأمريكي
-
Frankreich verweigert österreichischem Rechtsextremisten Sellner die Einreise
-
Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart gestorben
-
مقلب في متجر ينتهي بانهيار عامل بقالة.. وموجة تعاطف تنقلب ضد صناع المحتوى
-
ريال مدريد أمام جدول مزدحم بعد الكلاسيكو
-
Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück
-
اعتداءات على مزارعي الزيتون: الاحتلال يواصل حربه على الزيتون
-
Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt
-
Champions League: Füchse gewinnen zum Gruppenabschluss
-
منظمة الصحة العالمية توثق 9072 قتيلًا ومصابًا في اليمن منذ أغسطس
-
مقتل فلسطينيين في غزة مع تواصل غارات الاحتلال وقصفه المدفعي وإطلاق النار
-
الإمارات تشدد على تغليب الحوار والحلول السياسية لاحتواء توترات المنطقة
-
مغادرة لاغارد المبكرة تفتح سباق خلافة البنك المركزي الأوروبي
-
عون ينفي إحراز تقدم وبري يحذر من إنهاء مهمة «يونيفيل»
-
هجوم أوكراني واسع بالمسيّرات تزامن مع وجود عشرات القادة الأفارقة في موسكو
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
Medien: Ranghöchster Stratege der US-Armee überraschend entlassen
-
"Angst"-Eingeständnis von Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen
-
Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine
-
Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen
-
BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern
-
Niedersachsen: AfD scheitert mit Beschwerde gegen Hochstufung durch Verfassungsschutz
-
Kanada und EU wollen Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
Mehr als viereinhalb Jahre Haft für IS-Mitglied in Thüringen
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
Unkorrigierbare Fehler: Österreichische Datenschützer knöpfen sich ChatGPT vor
Datenschützer in Österreich haben eine Beschwerde gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI eingereicht, da das KI-Programm "falsche Informationen über Personen" erfinde und selbst die Entwicklerfirma dies nicht korrigieren könne. "ChatGPT halluziniert und nicht mal OpenAI kann es stoppen", kritisierte die in Wien ansässige Datenschutzorganisation NOYB (None of your business - deutsch: Geht Sie nichts an) am Montag. NOYB zufolge ist sich das Unternehmen aus den USA des Problems bewusst.
"Das Unternehmen gibt offen zu, falsche Informationen auf ChatGPT nicht korrigieren zu können", erklärte NOYB. "Das Unternehmen weiß nicht einmal, woher die Daten stammen oder welche Daten ChatGPT über einzelne Personen speichert."
Dies sei inakzeptabel, da es die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verletzte. "Das Erfinden falscher Informationen ist schon für sich genommen höchst problematisch", erklärte Maartje de Graaf, Datenschutzjuristin bei NOYB. Wenn ein System keine genauen und transparenten Ergebnisse liefern könne, dürfe es "nicht zur Erstellung von Personendaten verwendet werden", forderte sie. "Die Technologie muss den rechtlichen Anforderungen folgen, nicht umgekehrt."
Die DSGVO schreibt vor, dass persönliche Daten "sachlich richtig" sein müssen; in der Datenschutz-Grundverordnung ist dies in Artikel 5 verankert. Laut Artikel 16 der DSGVO gibt es außerdem ein Recht auf die Berichtigung falscher personenbezogener Daten - und die Möglichkeit, gegebenenfalls eine Löschung zu verlangen.
Im konkreten Fall der Beschwerde gegen OpenAI geht es laut NOYB um eine von der Organisation nicht näher bezeichnete "Person des öffentlichen Lebens". Bei dieser habe ChatGPT auf die Frage nach dem Geburtstag "wiederholt mit falschen Informationen" geantwortet, anstatt mitzuteilen, dass die dafür notwendigen Daten fehlten.
Dennoch habe OpenAI den Antrag des Beschwerdeführers auf Berichtigung oder Löschung abgelehnt, da eine Korrektur der Daten nicht möglich sei, erklärte NOYB. Der ChatGPT-Entwickler erklärte demnach, es sei zwar möglich, Daten bei bestimmten Anfragen zu blockieren - etwa den Namen des Beschwerdeführers. Dies funktioniere jedoch nicht, ohne alle Informationen über den Beschwerdeführer zu filtern.
OpenAI habe es außerdem versäumt, angemessen auf das Auskunftsersuchen des Beschwerdeführers zu reagieren, kritisierte NOYB weiter. Mit der eingereichten Beschwerde werde nun die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) zu einer Untersuchung der Datenverarbeitungspraktiken von OpenAI aufgefordert - und "zur Verhängung eines Bußgeldes", um die zukünftige Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Es sei davon auszugehen, dass dieser Fall im Rahmen der EU-Zusammenarbeit behandelt werde, erklärte die Organisation.
NOYB wurde vom österreichischen Datenschutzaktivisten Max Schrems mitgegründet, der sich bereits seit Jahren für mehr Datenschutz einsetzt. 2011 reichte er mit der Studentengruppe Europe-versus-Facebook Beschwerden gegen das Online-Netzwerk ein und verlangte die Herausgabe aller über ihn gespeicherten Informationen. 2015 klagte Schrems gegen das damalige Datenschutzabkommen zwischen der EU und den USA zur Weitergabe persönlicher Daten an US-Digitalkonzerne.
ChatGPT von OpenAI sorgt seit November 2022 für Furore: Das Programm ist in der Lage, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in Sekundenschnelle aus kurzen Eingabeaufforderungen komplexe Texte unterschiedlichster Gattung zu generieren, wobei der Chatbot die wahrscheinlichsten Wörter vorhersagt, die als Antwort auf die jeweilige Frage vorkommen könnten.
ChatGPT machte die Möglichkeiten der sogenannten generativen KI damit schlagartig einem großen Publikum bewusst. Zugleich wuchsen aber die Befürchtungen mit Blick auf mögliche Gefahren der Technologie. Italien blockierte die Anwendung im März 2023 vorübergehend, während die französische Regulierungsbehörde nach einer Reihe von Beschwerden eine Untersuchung einleitete.
T.Khatib--SF-PST