-
Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich
-
Lula und Bolsonaro liefern sich Fernsehduell vor Stichwahl
-
Wohnungsnot in Portugal: Protestcamp in Lissabon errichtet
-
"Völlig unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs
-
16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris
-
Landesweite Anti-Trump-Proteste vor wichtigen US-Kongresswahlen
-
SPD-Chef Klingbeil fordert von seiner Partei Bekenntnis zum Regierungswillen
-
1200 Festnahmen bei Ausschreitungen in Frankreich - 150 Polizisten verletzt
-
Mindestens 19 Tote bei Massenpanik bei Hindu-Festival in Indien
-
Ausschreitungen in Frankreich: Rathaus von Limoges in Flammen
-
Hannover auch im zweiten Spiel unter Wagner ohne Sieg
-
"Komplett unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs
-
400 Festnahmen bei Gewaltausbrüchen bei nationalem Protesttag in Frankreich
-
Glanzvoller Bayern-Sieg gegen den Herbstblues
-
Rumänische Armee schießt zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer ab
-
Wellhäußer und Schmitt neue Grünen-Vorsitzende in Baden-Württemberg
-
Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich
-
Tischtennis-EM: Kaufmann, Mittelham und Qiu sichern Medaillen
-
Erfolgreiche Sondierung in Berlin: Rot-Grün-Rot geht in Koalitionsverhandlungen
-
Israelische Siedler greifen im Westjordanland europäische Diplomaten an
-
Vier Elfmeter: Elversberg rettet wilden Sieg gegen Augsburg
-
Nach Königsklassen-Pleite: BVB strauchelt bei Union
-
Erfolgreiche Sondierungen in Berlin: Vergesellschaft von Wohnungsunternehmen soll kommen
-
Hamburg setzt Siegesserie fort
-
Fünfter Tag in Folge: Erneut Gewalt bei Demos gegen die Regierung in Albanien
-
Nordrhein-Westfalen: Kulturmanagerin Mehdi führt Linke in Landtagswahlkampf
-
"Eines der schwierigsten Jahre": Lys beendet Saison vorzeitig
-
Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt
-
Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei
-
Linke, Grüne und SPD erzielen Einigung bei Sondierungen in Berlin
-
Heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich - 166 Festnahmen
-
Neuer Minister Schweitzer setzt auf Kompromiss im Streit über Rente mit 63
-
Tischtennis-EM: Kaufmann und Qiu sichern deutsche Medaillen
-
Heimsieg gegen Bochum: Kaiserslautern bleibt oben dran
-
Wolfsburg jubelt im wilden Duell der Absteiger
-
Parteikreise: Einigung von Linke, Grünen und SPD bei Sondierungen in Berlin
-
Bahnrad-WM: Klein holt Bronze in der Einerverfolgung
-
Trump setzt geplante Sanktionen gegen Russland aus - Kritik aus Kiew, Lob aus Moskau
-
Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei
-
Merz wirbt bei Junger Union für Reformkurs und erteilt Minderheitsregierung Absage
-
Protesttag in Frankreich: Erste Kundgebungen begonnen - bereits dutzende Festnahmen
-
Überraschung in Shanghai: Müder Zverev verpasst Finale
-
Merz verteidigt Reformkurs und erteilt Minderheitsregierung Absage
-
Tischtennis-EM: Qiu entthront Titelverteidiger Lebrun
-
Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen
-
"Hört auf": Merz fordert von SPD und Grünen Ende der Gespräche mit Linken in Berlin
-
Selenskyj: Aussetzung von US-Sanktionen "ermutigt" Putin zu neuen Angriffen
-
Bahnrad-WM: Grabosch gewinnt Zeitfahr-Gold
-
Entsetzen nach tödlichen Schüssen an US-Schule - Trump rühmt eingreifenden Anwohner
-
Noosha Aubel: vezetői kudarc új kezdet helyett – alkalmas-e Potsdam polgármestere a tisztsége betöltésére?
Mindestens 127 Tote bei Erdbeben im Nordwesten Chinas
Beim stärksten Erdbeben seit Jahren sind im Nordwesten Chinas mindestens 127 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Provinz Gansu habe es bei dem nächtlichen Beben mindestens 113 Tote und mehr als 530 Verletzte gegeben, berichteten Staatsmedien am Dienstag. Mindestens 14 Tote und fast 200 Verletzte wurden aus Haidong in der Nachbarprovinz Qinghai gemeldet. Mitten im Winter verloren hunderttausende Menschen ihr Zuhause.
Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, das Beben der Stärke 6,2 habe mehr als 155.000 Häuser zerstört. Menschen seien auf die Straßen gerannt, um sich in Sicherheit zu bringen. In mehreren Dörfern der Region war die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen.
Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens zunächst mit 6,0 und später mit 5,9 an. Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer südwestlich von Gansus Provinzhauptstadt Lanzhou und rund 1300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Peking. Die Erschütterungen waren bis in die mehr als 500 Kilometer entfernte Millionenstadt Xi'an zu spüren.
Noch in der Nacht durchsuchten Rettungskräfte mit Taschenlampen die Trümmer eingestürzter Häuser, wie auf Videos zu sehen war. Auf das Beben kurz vor Mitternacht folgten dutzende kleinere Nachbeben. Die Behörden warnten, in den kommenden Tagen seien weitere Erschütterungen mit Stärken von mehr als 5,0 möglich. Am Dienstag wurde in der Region Xinjiang noch weiter nordwestlich nach USGS-Angaben ein Erdstoß der Stärke 5,2 gemessen.
In einem Dorf in der Nähe des Epizentrums sahen Reporter der Nachrichtenagentur AFP große Risse in den Außen- und Innenwänden eines Backsteinhauses und ein eingestürztes Dach. "Ich bin 70 Jahre alt und habe noch nie in meinem Leben ein so starkes Beben erlebt", sagte die Bewohnerin Ma Wenchang. In ihrem Haus könne sie nicht mehr leben, "weil es zu gefährlich ist."
"Ich hatte Todesangst", sagte eine Frau in einem Video, das von der Zeitung "People's Daily" in Online-Netzwerken veröffentlicht wurde. "Schaut, wie meine Hände und Beine zittern." Erdmassen von einem Berg seien auf das Dach ihres Hauses gestürzt - kurz, nachdem sie aus dem Gebäude gerannt sei.
Laut einem Bericht des Staatssenders CCTV wurden mehr als 1400 Rettungskräfte in die Erdbebenregion entsandt, weitere 1600 Einsatzkräfte hielten sich demnach bereit. Demnach wurden 2500 Zelte und 5000 Notbetten sowie Trinkwasser, Decken, Öfen und Instantnudeln nach Gansu gebracht. Die Regierung in Peking habe zunächst 200 Millionen Yuan (gut 25 Millionen Euro) an Hilfsgeldern bereitgestellt, um "die Auswirkungen der Katastrophe zu minimieren".
Videoaufnahmen aus einem der am schlimmsten betroffenen Orte zeigten, wie sich Bewohner auf der Straße an einem Feuer wärmten, während die Rettungsdienste Zelte aufbauten. Der Aufbau der Zelte müsse schnell gehen, "da die Temperaturen heute Nacht auf minus 17 Grad fallen werden", sagte ein freiwilliger Helfer AFP.
Chinas Staatschef Xi Jinping rief dazu auf, alles zu unternehmen, um den Menschen zu helfen. Der Präsident warnte auch vor den eisigen Temperaturen in der hoch gelegenen Region.
Russlands Präsident Wladimir Putin sprach China sein "tiefes" Beileid aus. "In Russland teilen wir den Schmerz derjenigen, die ihre Angehörigen bei der Katastrophe verloren haben, und hoffen auf eine rasche Genesung aller Verletzten", erklärte Putin nach Kreml-Angaben in einer Nachricht an Xi.
Das Beben war das tödlichste in China seit 2014, als in der südwestlichen Provinz Yunnan mehr als 600 Menschen starben. China wird immer wieder von teils verheerenden Erdbeben erschüttert. 2008 kamen bei einem Beben der Stärke 7,9 in der Provinz Sichuan mehr als 87.000 Menschen ums Leben. Im September 2022 wurden bei einem Erdbeben ebenfalls in Sichuan fast hundert Menschen getötet.
A.AlHaj--SF-PST