-
14-Jähriger in Köln nach Stromschlag auf Zug lebensgefährlich verletzt
-
Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück
-
Wetterberichte: Hurrikan "Simon" trifft doch nicht in Westmexiko auf Land
-
Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen
-
NFL: St. Brown holt mit Lions deutlichen Sieg
-
"Hat er bisher ein Spiel dominiert?": Carragher-Kritik an Wirtz
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Singapur
-
"Unglaublicher Charakter": Haaland stolz auf City-Reaktion
-
Freiburg bleibt locker: "Am Ende stehen die Bayern oben"
-
Kunstrasen-Problem? Für die Bayern "alles egal"
-
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wird verkündet
-
EU-Außenminister beraten über Reaktion auf hybride Angriffe Russlands
-
Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern beginnen
-
Betriebsvermögen und Freibeträge: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Saudi-Arabien: Ein Mensch bei Angriff auf Flughafen von Riad getötet
-
Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen
-
Selenskyjs: Russland greift nach Trumps Ankündigung zu Energie-Waffenruhe Energieanlagen an
-
Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen
-
Frankreich: EU-Abgeordneter Glucksmann Präsidentschaftskandidat des sozialdemokratischen Lagers
-
Sieg in Liverpool: City trotzt Anfeindungen
-
In Unterzahl: Freiburg springt an die Tabellenspitze
-
Saudi-Arabien: Mehrere Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad
-
Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht
-
Zehntausende Menschen nehmen an Klimamarsch in Brüssel teil
-
Festnahme in Polen nach möglichem Attentatsversuch auf Regierungschef und Minister
-
Porsche-Pilot Preining zum zweiten Mal DTM-Champion
-
El Mala entscheidet Rheinderby: Blessin-Debüt misslingt
-
BND-Spionageaffäre: Unions-Fraktionsvize fordert lückenlose Aufklärung
-
Zuckersteuer: Neun Landes-Agrarminister der Union richten Protestbrief an Merz
-
Abbas verschiebt Parlamentswahl in Palästinensergebieten auf Herbst 2027
-
Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine
-
Medien: Harry und Meghan planen ersten gemeinsamen Auftritt seit Rückkehr nach Großbritannien
-
Erster Sieg in Singapur: Verstappen vergoldet 250. Grand Prix
-
Linke streitet über Antisemitismus-Vereinbarung - Giffey gegen Rot-Rot-Grün
-
Hertha BSC setzt Siegesserie gegen Fürth fort
-
"Todernst": Warschau alarmiert über Hinweise auf "Attentatsversuch" gegen Tusk
-
Indien: "Kakerlaken"-Bewegung will Proteste trotz Festnahmen fortsetzen
-
Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken
-
CDU will bei Klausurtagung zurück "zu alter Stärke"
-
60. Saisonsieg: Zverev im Achtelfinale von Shanghai
-
Friedenspreisträger Sands kritisiert deutsches Schweigen zu Vorgehen Israels
-
Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück
-
Polen meldet Hinweise auf Attentatsversuche gegen Tusk und Verteidigungsminister
-
Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Hurrikan "Simon" steuert auf Mexiko zu
-
Völler öffnet Füllkrug Tür: "Wenn er solche Tore erzielt..."
-
Hoppermann: CDU will bei Klausurtagung "zu alter Stärke zurückfinden"
-
Streit um Diesel-Deal mit Moskau: Trump fordert Selenskyjs Ablösung
-
Neuer Friedenspreisträger Sands kritisiert deutsches Schweigen zu Vorgehen Israels
-
Papst Leo XIV. muss wegen Knotens in der Lunge operiert werden
-
Wahl von AfD-Landtagspräsident: Miersch fordert von CDU Konsequenzen
Festnahmen bei Razzia gegen Automatensprenger in Deutschland und Niederlanden
Bei einer Großrazzia gegen grenzüberschreitend operierende mutmaßliche Geldautomatensprenger haben niederländische und deutsche Ermittler acht Verdächtige festgenommen und fünf mutmaßliche Fluchtfahrzeuge beschlagnahmt. Wie die Polizei im niedersächsischen Osnabrück am Donnerstag mitteilte, wurden sie am Mittwoch durch niederländische Spezialkräfte in den Niederlanden gefasst. Sie sollen zu einer Bande gehören, die mindestens 23 Geldautomaten in Deutschland gesprengt und dabei einen Gesamtschaden in Höhe von fünfeinhalb Millionen Euro verursacht haben soll.
Wie der Osnabrücker Polizeipräsident Michael Maßmann am Donnerstag bei einer Pressekonferenz sagte, gingen der Aktion einjährige intensive Ermittlungen gegen die von den Niederlanden aus agierende Gruppierung durch seine Behörde und die Osnabrücker Staatsanwaltschaft voraus. Niederländische Ermittler sowie die europäische Polizeibehörde Europol und das Bundeskriminalamt waren eingebunden. Unter den Festgenommenen befand sich nach Angaben von Maßmann auch eine mutmaßliche "Schlüsselfigur" aus den Führungsebenen der Bande.
Über die Razzia hatte die Polizei in Osnabrück schon am Mittwoch informiert, dabei aber unter Verweis auf den noch laufenden Großeinsatz zunächst keine Einzelheiten genannt. Erst am Donnerstag wurden die Details bekanntgegeben.
Bei der Zugriffsaktion wurden demnach insgesamt 26 Objekte durchsucht, davon 22 in den Niederlanden. Vier Durchsuchungen, die sich gegen Mietwagenfirmen richteten, gab es zudem in Nordrhein-Westfalen. Dem Polizeipräsidenten zufolge beschlagnahmten die Einsatzkräfte in den Niederlanden unter anderem auch mehr als hunderttausend Euro Bargeld sowie drei vorbereitete selbstgebaute Sprengpakete, wie sie von Automatensprengern bei ihren Taten üblicherweise verwendet werden.
Dazu kamen Schmuck und hochwertige Uhren sowie zahlreiche elektronische Geräte als Beweismittel, die nun ausgewertet werden sollen. Laut Ermittlern soll die Bande für mindestens 23 Automatensprengungen in vier deutschen Bundesländern verantwortlich sein, die meisten in Nordrhein-Westfalen. Dabei erbeutete sie zwei Millionen Euro und verursachte Sachschäden von etwa dreieinhalb Millionen Euro.
Die niedersächsische Landesregierung sprach von einem empfindlichen Schlag gegen die Geldautomatensprengerszene und lobte die Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sprach bei der Pressekonferenz in Osnabrück von einer "klaren und unmissverständlichen Botschaft" an Kriminelle. Geldautomantensprengungen seien ein erhebliches Sicherheitsproblem, die Täter gingen "mit höchster Gewaltbereitschaft" vor.
Die Zahl der Geldautomatensprengungen durch professionelle Tätergruppen nahm in Deutschland in den vergangenen Jahren massiv zu und wird von den Behörden nicht zuletzt wegen des Einsatzes von immer stärkeren Sprengstoffe mit großer Sorge betrachtet. Die Verdächtigen operieren oftmals von den Niederlanden aus.
Polizei und Politik verstärkten ihren Kampf gegen das Phänomen zuletzt und erhöhten dabei unter anderem auch den Druck auf Banken, damit diese ihre Geldautomaten technisch besser sichern. Eine Möglichkeit sind Systeme, die Geldscheine im Fall von Sprengungen einfärben und für die Täter unbrauchbar machen. Nach Gesprächen mit der Branche habe es zuletzt Fortschritte gegeben, sagte Behrens. Das Sicherheitsniveau der Automaten müsse aber weiter steigen.
E.AbuRizq--SF-PST