-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
عمار بن حميد يوجّه بتطوير الخدمات للمواطنين والمقيمين وقطاع الأعمال
-
إطلاق صندوق استثماري متخصص في الغاز الطبيعي المسال
-
المعاشات الإماراتية: اكتمال التغطية التأمينية للقطاع الخاص
-
مساكن دبي تدعو المقيمين إلى المشاركة في تحدي المليار خطوة
-
الإمارات تعرض تجربتها في توظيف الذكاء الاصطناعي حكومياً
-
دراسة تقرّب العلماء من تفسير دور الشمال في العصور الجليدية
-
شراكة إماراتية لدعم سينما ومحتوى الأطفال والشباب
-
سباعيات دبي للرجبي تضيف منافسات الدرجة الثالثة من سلسلة HSBC SVNS
-
الأردن ينفذ ضربات على أهداف في سورية بعد توقيف منفذي هجوم الكنيسة
-
تحدي القراءة العربي يوسع أثره ويعزز المشاركة المعرفية
-
دراكنميلر: تحركات الأسواق تحمل إشارات ينبغي الإصغاء إليها
-
تمويل مشروع دندرة للطاقة الشمسية بقيمة 650 مليون دولار
-
وزير الصناعة المصري: القطاع الخاص يقود مسار التنمية الصناعية
-
عز العرب السويدي تقدم سيارات جايكو إلى السوق المصرية
-
تقدير احتياجات 420 مصنعاً متعثراً بنحو أربعة مليارات جنيه
-
مسؤولون إماراتيون: الشراكة مع بنين تفتح فرصاً للتجارة والاستثمار
-
محكمة كويتية تقضي بإعدام ثلاثة مدانين بالتخابر مع إيران
-
أردوغان يتمسك باتفاق ترسيم الحدود البحرية مع ليبيا ويدعو إلى الحوار
-
بغداد وعمّان توسعان الشراكة وتبحثان إقامة منطقة تجارة حرة
-
بيروت تكرّم نجاح سلام بإطلاق اسمها على شارع في المصيطبة
-
كريستو بوبوف يرسخ حضوره بين نجوم الريشة الطائرة العالمية
-
إسبانيا تواصل هيمنتها على جوائز الكرة الذهبية
-
مقتل ممرضة في الكونغو خلال عملها لمواجهة تفشي الإيبولا
-
أوسيمين يحسم ديربي إسطنبول لمصلحة غلطة سراي
-
زيلينسكي ينتقد تأخر الموافقة الأميركية على صواريخ الدفاع الجوي
-
الأردن يعلن قصف مواقع مرتبطة بهجوم كنيسة الكرك في جنوب سورية
-
ستيفان رولان يستلهم داليدا في مجموعة أزياء تستكشف الإنسانة خلف الأيقونة
-
حماس تؤكد للوسطاء التزامها التهدئة وتنفي التخطيط لهجمات جديدة
-
كمال النونو أول سفير لاتحاد الجامعات الدولي في فلسطين
-
صحيفة فلسطين تحقق مرتبة متقدمة في استطلاع لوسائل الإعلام
-
حسام بدران يستعيد أثر فتحي الشقاقي في الذكرى الحادية والثلاثين لاغتياله
-
ثلاث إصابات خلال اقتحام القوات الإسرائيلية مخيم قلنديا
-
مرشح لبلدية أوتاوا يتعهد برفع العلم الفلسطيني إذا فاز
-
رصد 13 اعتداء على موسم الزيتون في أربع محافظات فلسطينية
-
تركيا والسعودية وباكستان وإيران تواصل مشاوراتها الإقليمية
-
رادع تشيد بمواجهة مجموعات مسلحة غرب رفح
-
افتتاح فرع جديد للمرشدي مارتس في التجمع الخامس
-
500 مليون جنيه لتطوير 322 معملاً للرقابة على الصادرات في مصر
-
مصر والدنمارك تبحثان توسيع التعاون في الطاقة المتجددة
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
-
Barca dominiert Gala - auch de la Fuente und Putellas geehrt
-
Barca dominiert Ballon-d'Or-Gala - auch de la Fuente geehrt
-
Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"
-
Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv
-
Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen
-
Nach Machados Rückkehr: Venezuelas Übergangspräsidentin wirft ihr "Show" vor
-
US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein
Trauer und Wut in Frankreich nach Tod eines 17-Jährigen durch Schuss eines Polizisten
Mit Trauer, Wut und Entsetzen hat Frankreich auf den tödlichen Schuss eines Polizisten auf den 17-jährigen Nahel M. bei einer Verkehrskontrolle reagiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nannte den Vorfall "unverzeihlich", rief aber zugleich zur Ruhe auf. Nach der Tötung des Jugendlichen aus nächster Nähe war es am Dienstagabend zu gewaltsamen Ausschreitungen im Großraum Paris gekommen, für Mittwochabend wurden erneut Proteste in Nahel M.s Heimatort Nanterre und anderen Pariser Vororten erwartet.
"Ein Jugendlicher wurde getötet, das ist unerklärlich, unverzeihlich", sagte Frankreichs Präsident Macron am Mittwoch in Marseille. "Nichts rechtfertigt den Tod eines jungen Menschen." Er hoffe auf "Gerechtigkeit".
Der 17-jährige Nahel M. war am Dienstag auf dem Fahrersitz eines Autos bei einer Verkehrskontrolle in der Pariser Vorstadt Nanterre erschossen worden. Zunächst hatte es bei der Polizei geheißen, das Auto sei auf zwei Motorrad-Polizisten zugefahren. In einem im Internet verbreiteten Video, das von AFP auf seine Echtheit überprüft wurde, war dann aber zu sehen, wie zwei Polizisten das Fahrzeug für eine Kontrolle stoppten. Ein Polizist zielte dabei mit seiner Waffe auf den Fahrer durch das seitliche Autofenster und schoss aus nächster Nähe, als das Auto plötzlich beschleunigte.
Nach wenigen Metern krachte der Wagen dann in einen Pfosten. Der 17-jährige Fahrer Nahel M. starb kurze Zeit später trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte durch eine Schusswunde in der Brust. Im Video war bei der Kontrolle zuvor der Satz zu hören: "Du kriegst eine Kugel in den Kopf."
Innenminister Gérald Darmanin sprach von "extrem schockierenden Bildern". "Kein Polizist hat das Recht zu töten, außer zur Selbstverteidigung", twitterte der Chef der linkspopulistischen Patei La France insoumise, Jean-Luc Mélenchon. Marine Tondelier von den Grünen beklagte eine "Amerikanisierung der Polizei". Im französischen Parlament wurde am Mittwoch eine Schweigeminute für Nahel M. abgehalten.
Polizeichef Laurent Nuñez stellte sich dagegen hinter den mutmaßlichen Schützen. "Er ist ein erfahrener Polizist, der das Vertrauen seiner Vorgesetzten hatte", sagte Nuñez. Der 38-jährige Beamte und mutmaßliche Täter befindet sich in Polizeigewahrsam.
Der Fussballstar und Kapitän der Nationalmannschaft, Kylian Mbappé, teilte mit: "Mein Frankreich bereitet mir Schmerzen. Eine inakzeptable Situation." Der bekannte Schauspieler Omar Sy kommentierte im Onlinedienst Twitter: "Möge eine Gerechtigkeit, die diesen Namen verdient, das Andenken dieses Kindes ehren."
Die Behörden mobilisierten nach den nächtlichen Ausschreitungen für Mittwochabend 2000 Sicherheitskräfte für Paris und seine Vororte. Präsident Macron rief, ebenso wie der Bürgermeister von Nanterre, zur Ruhe auf. Nahel M.s Mutter rief zu einem Trauermarsch für ihren Sohn am Donnerstag in der Nähe des Tatorts auf. "Es ist eine Revolte für meinen Sohn", sagte sie in einem auf Tiktok veröffentlichten Video.
In Nanterre und anderen Pariser Vorstädten war es in der Nacht zu Mittwoch zu wütenden Protesten und gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anwohnern und der Polizei gekommen. Die Polizei wurde mit Feuerwerkskörpern angegriffen und setzte Tränengas ein. 24 Polizisten seien verletzt und mindestens 31 Menschen festgenommen worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Mehr als 40 Autos brannten, auch in einer Musikschule brach ein Feuer aus. In der Gemeinde Mantes-la-Jolie nahe Paris wurde ein Rathausgebäude in Brand gesetzt. "Mehrere öffentliche und private Gebäude, darunter auch Schulen, haben erhebliche und inakzeptable, teilweise irreparable Schäden erlitten", beklagte der Bürgermeister von Nanterre, Patrick Jarry, und forderte ein Ende "dieser zerstörerischen Spirale".
In Frankreich wird immer wieder übermäßige Polizeigewalt angeprangert. Nach Verkehrskontrollen starben im vergangenen Jahr 13 Menschen, so viele wie noch nie.
Q.Najjar--SF-PST