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Eva Green macht "französische Art" für beleidigende Textnachrichten verantwortlich
Die Schauspielerin Eva Green hat ihre "französische Art" für beleidigende Textnachrichten während der Dreharbeiten zu einem Film verantwortlich gemacht. Vor einem Londoner Gericht entschuldigte sich die 42-jährige Französin am Montag, dass sie unter anderem den Regisseur und den Produzenten als "schwach" und "dumm" bezeichnet und sie beschuldigt habe, einen billigen "B-Scheißfilm" zu drehen. Der Film kam letztlich nie zustande.
Dies sei im Affekt geschehen, sagte das ehemalige Bond-Girl aus "Casino Royale" von 2006. Manchmal gehe ihre "französische Art" mit ihr durch: "Dann sage ich im Überschwang der Gefühle Dinge, die ich gar nicht so meine." Natürlich seien Regisseur und Produzent "nicht schwach und dumm".
Green sollte in dem Science-Fiction-Film "A Patriot" mitspielen, dessen Dreharbeiten 2019 aber abgebrochen wurden. Sie verklagte daraufhin die britische Produktionsfirma White Lantern Films auf Zahlung ihrer Gage von einer Million Dollar (918.000 Euro).
Die Firma reagierte mit einer Gegenklage, in der sie der Schauspielerin vorwarf, das Projekt durch "unangemessene Forderungen" zum Scheitern gebracht zu haben. Zur Untermauerung beruft sich White Lantern auf WhatsApp-Nachrichten, in denen Green heftig über die Produktion und das Team herzog.
Green sagte dazu am Montag vor Gericht, sie habe 2018 für "A Patriot" unterzeichnet, weil sie sich in das Projekt "verliebt" habe, in dem es um die Klimakatastrophe gehen sollte. Im Laufe der Dreharbeiten aber habe sie sich zunehmend Sorgen gemacht, dass der Film schlecht werden und ihrer Karriere schaden könnte. Das Geld sei ihr "egal", betonte sie. "Ich lebe dafür, gute Filme zu machen."
E.AbuRizq--SF-PST