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Seenotretter befreien mehr Menschen aus akuten Gefahrenlagen
Die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben im vergangenen Jahr mehr Menschen aus Seenot oder akuter Gefahr gerettet. Wie die DGzRS am Dienstag in Bremen berichtete, wurden 91 Männer und Frauen aus Seenot sowie weitere 306 Menschen aus Gefahr befreit. Im Vorjahr 2021 waren es 61 sowie 272.
Die Zahl der Menschen, denen die DGzRS im gerade abgelaufenen Jahr entlang der Küsten und auf Nord- und Ostsee zur Hilfe kam, lag demnach insgesamt deutlich höher bei knapp 3290. Das war ein Rückgang gegenüber 2021 mit etwa 3500. Die Gesamtzahl der Einsätze der Gesellschaft ging im Jahresvergleich ebenfalls zurück - und zwar von 2023 Einsätzen in 2021 auf 1883 in 2022.
Die DGzRS betreibt eine Flotte von 60 Seenotkreuzern und -booten für die Seenotrettung vor den Küsten und ist vom Staat offiziell mit maritimen Such- und Rettungsaufgaben beauftragt. Die Organisation wurde vor rund 158 Jahren nach schweren Schiffsunglücken gegründet und finanziert sich ohne staatliche Mittel durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Seit ihrer Gründung rettete sie nach eigenen Angaben schon mehr als 86.000 Menschen aus Seenot.
K.AbuTaha--SF-PST