-
Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge
-
Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab
-
Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei
-
Zentralratspräsident Schuster für Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken
-
Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern
-
Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"
-
Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion
-
Papst Leo XIV. warnt in Frankreich vor "Wettrüsten"
-
US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X
-
Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine
-
Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame
-
Kreml: EU-Sanktionen gegen Journalistin Fedorova sind "rechtswidrig"
-
Niedersachsen: AfD wählt Fraktionschef Wichmann zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Seniorin aus Frust erstochen: Lebenslage Haft für 56-Jährigen in Aachen
-
19-Jähriger soll im Saarland Frau erstochen haben - Festnahme
-
Pfefferspray in Schule in Berlin versprüht: Unterrichtsausschluss rechtens
-
Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten
-
الإمارات تستهل «خليجي 27» بمواجهة اليمن في جدة
-
نقل أسيرين كوريين شماليين يثير خلافاً بين كييف وسيؤول
-
وثائقي «أرض الخرسانة» يرصد اقتلاع عائلة بدوية على أطراف عمّان
-
عودة التوتر في تيغراي تضاعف الضغوط المعيشية في إثيوبيا
-
الجلاهمة يشيد بأداء الكويت أمام السعودية رغم الخسارة
-
موسكو تواصل عملياتها في أوكرانيا وتدرس حضور بوتين قمة العشرين
-
أفلام المنفى والخوف تضع الذاكرة الفلسطينية في سباق الأوسكار
-
دول اتفاقية مكة تبحث اجتماعاً عاجلاً لرؤساء الأركان
-
زراعة القوقعة تمنح 50 طفلاً في غزة فرصة لاستعادة السمع
-
هويدي: استمرار القتل في غزة يكشف غياب المساءلة رغم وقف النار
-
التعافي وسط الحرب.. مقاربة نفسية تتجاوز مفهوم النجاة
-
قصف إسرائيلي يصيب فلسطينيين مع استمرار خروقات وقف النار بغزة
-
طقس فلسطين: تراجع طفيف في الحرارة وأجواء معتدلة
-
اقتحامات واعتقالات إسرائيلية تطاول مناطق في الضفة والقدس
-
مجلس التعاون يحذر من امتداد أزمة المنطقة إلى الاقتصاد العالمي
-
الإمارات ولبنان تطلقان مبادرة لتأهيل مليون خبير في الذكاء الاصطناعي
-
تأخر عروض السينما في عصر واتساب يعيد تعريف الراحة والانفصال
-
الدفراوي يواجه هابيرورا بطموح عربي في بطولة المحترفين بدبي
-
حاسوب «شونكاي» الذري يعزز موقع اليابان في سباق التقنية الرقمية
-
رأس الخيمة وميامي الكبرى تبحثان فرص التعاون الاقتصادي
-
أبوظبي تستعد لانطلاق «يو إف سي 333» بمشاركة نجوم عالميين
-
مكاسب ميتا تضيف أربعة مليارات دولار لثروة زوكربيرغ في يوم
-
العور: ضمانات الجامعات المالية لن ترفع الرسوم على الطلبة
-
المجلس العالمي للتسامح يطالب بتجديد الالتزام بثقافة السلام
-
أبوظبي تتصدر مدن المنطقة في جاهزية الذكاء الاصطناعي
-
سعود بن صقر يكرم الفائزين بجائزة رأس الخيمة للتميز التعليمي
-
صحة غزة: التحويلات الطبية مجانية وتحذير من محاولات الاحتيال
-
الذهب يتراجع للجلسة الثانية تحت ضغوط الأسواق
-
صندوق مصر للاستثمار الصناعي يوسع دعم الإنتاج والتصدير
-
«بي بي» ترصد 700 مليون دولار لحفر أربع آبار في مصر
-
شي يحث واشنطن وطهران على إحياء اتفاق يونيو وإنهاء الحرب
-
دعوات مقدسية للحشد في الأقصى لمواجهة مخططات التهويد
-
عبدالله بن زايد يبحث التعاون مع رئيس وزراء أنتيغوا وباربودا
Studie: Mangelnde Deutschkenntnisse belasten Leistungen in Schule
Fehlende Deutschkenntnisse und eine niedrige Bildung der Eltern haben erhebliche negative Auswirkungen auf Bildungswege von Zuwandererkindern. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten sogenannten Bildungsmonitor 2014 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hervor. Bildungsexperten forderten eine gezielte Förderung betroffener Kinder und entsprechende Investitionen in die frühkindliche Bildung.
Nicht Zuwanderung sei das Problem, sondern eine "unzureichende Integration der Kinder bildungsferner Familien", erklärte INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben. Damit würden erhebliche demografische Potenziale ungenutzt gelassen.
15-jährige Kinder mit Migrationshintergrund schneiden den Angaben zufolge in Mathematik, den Naturwissenschaften und beim Lesen schlechter ab, wenn ihre Eltern gering qualifiziert sind. Auch der Mangel an Büchern im Elternhaus und fehlender Austausch auf Deutsch spielten eine Rolle. Der Migrationshintergrund an sich habe hingegen keinen wesentlichen Effekt.
Besonders Kleinkindern mit Migrationshintergrund wird den Angaben zufolge zu Hause seltener vorgelesen. Auch besuchen sie seltener den Kindergarten. Besonders groß seien die Herausforderungen bei Kindern, die selbst zuwanderten. Rund 40 Prozent dieser Kinder habe keinen Elternteil mit guten deutschen Sprachkenntnissen. Auch stehe ihnen seltener ein eigener Raum für die Hausaufgaben zur Verfügung.
Außerdem besuchen 54 Prozent dieser 15-jährigen Jugendlichen Schulen, an denen mehr als die Hälfte der Mitschüler einen Migrationshintergrund hat. Im Vergleich dazu betreffe dies nur knapp 28 Prozent der Kinder ohne Migrationshintergrund.
Laut der Studie zeigt sich bei der Förderung von Zuwandererkindern in Kindergärten ein "besorgniserregender Trend". Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund, die im Alter von drei bis sechs Jahren in einer Kita betreut werden, sei von 85 Prozent im Jahr 2013 auf 78 Prozent im Jahr 2022 gesunken. Bei Kindern ohne Migrationshintergrund stieg der Kitaanteil in dem Zeitraum von 98 auf 100 Prozent.
Studienleiter Axel Plünnecke beklagte ungenutzte Potenziale. "Über 40 Prozent der Kinder im Alter unter 15 Jahren haben einen Migrationshintergrund", erklärte der Bildungsökonom des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), das den Bildungsmonitor im Auftrag des INSM erstellte. Die Zuwanderung sei damit "ein großes Potenzial", um die Herausforderung der "Fachkräftesicherung zu meistern". Plünnecke sprach sich für eine zielgerichtete Förderung von Kindern aus bildungsfernen Zuwandererhaushalten aus.
INSM-Geschäftsführer Alsleben äußerte zudem Kritik an der Bildungspolitik. "Wir haben hier riesige Potenziale, die uns helfen können, die Herausforderungen unserer überalternden Gesellschaft zu meistern", erklärte er. "Doch die Politik kümmert sich nicht richtig darum."
Das INSM und das IW forderten, dass Kinder mit Sprachdefiziten bundesweit im Alter von vier Jahren durch verpflichtende Tests identifiziert werden müssten. Defizite müssten aufgeholt werden, bevor sie in die Schule kommen. Zudem sprach sich der Integrationsexperte Ahmad Mansour bei der Vorstellung des Bildungsmonitors für eine Kitapflicht bei Sprachdefiziten und für eine gezielte Förderung von Schulen in Problembezirken aus.
D.Qudsi--SF-PST