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Andy Warhols Familie versteigert Frühwerke des Künstlers aus ihrem Besitz
Andy Warhols Familie hat mit der Versteigerung wenig bekannter Frühwerke des 1987 verstorbenen Pop-Art-Künstlers begonnen. Für 491.000 Dollar (472.000 Euro) wurde das Selbstporträt "Nosepicker 1: Why Pick on Me" am Dienstag bei einer Auktion in New York versteigert, weitere 315.000 Dollar brachte das Gemälde "Living Room" ein. Beide Werke stammen aus dem Jahr 1948, als Warhol noch Kunststudent in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) war.
Nach Angaben von Warhols Neffen James Warhola will die Familie insgesamt zehn Werke versteigern, die seit rund 70 Jahren in ihrem Besitz sind. Diese seien zwar weniger bekannt als Warhols berühmte Siebdrucke, doch seien sie "sehr selten" und könnten Warhol-Sammler interessieren, die ihre Sammlung gerne noch mit frühen Werken des Künstlers vervollständigen wollten, sagte der 67-jährige Sohn von Warhols älterem Bruder.
Laut dem Auktionshaus Phillips wären die beiden Frühwerke beinahe verloren gegangen, als das Auto der Familie mitsamt Gemälden in den 70er Jahren gestohlen wurde. Später wurde es jedoch wiedergefunden - und mit ihm die beiden unbeschädigten Werke.
G.AbuHamad--SF-PST