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Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein
Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.
Sony hatte mit der ersten Version seines Roboterhundes 1999 einen Verkaufshit gelandet. Als das Unternehmen die Produktion 2006 aus Budgetgründen einstellen musste, waren die Fans schockiert. 2018 legte Sony Aibo dann mit dem 30 Zentimeter großen Modell ERS-1000 wieder auf. Damit gelang ein großes Comeback für den Roboterhund, innerhalb von sechs Monaten wurden 20.000 Exemplare verkauft.
Das Hündchen kann mit seinen schwarzen Ohren wackeln und mit dem Schwanz wedeln, außerdem kann es über die Augen Emotionen ausdrucken. Aibo ist mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet und mit dem Internet verbunden - so kann Herrchen oder Frauchen auch per Smartphone mit dem Robotertier spielen. Außerdem stecken in dem kleinen Körper eine Reihe von Sensoren, Kameras und Mikrofonen.
Nun stellt Sony den Aibo-Verkauf in Japan zwar ein - Fans des elektronischen Vierbeiners können aber hoffen: Das Aibo-Geschäft werde fortgesetzt, antwortete Sony der Nachrichtenagentur AFP auf die Frage nach einer möglichen neuen Generation. "Zwar können wir zum derzeit noch keine konkreten Details zu zukünftigen Produktplänen nennen, aber wir werden unser Angebot an neuen Produkten und Dienstleistungen weiter ausbauen, damit Aibo ein von seinen Besitzern geschätzter Partner bleibt und gemeinsam mit ihnen weiterwächst", erklärte das Unternehmen.
In den USA soll der Verkauf der Roboterhündchen unterdessen weitergehen. Dort sind die tierischen Begleiter für umgerechnet mehr als 2600 Euro zu haben. In anderen Ländern wird Aibo nicht verkauft.
L.AbuTayeh--SF-PST