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Berlinale: Jury-Präsident Haynes ruft zum Widerstand gegen US-Präsident Trump auf
Der Jury-Präsident der Berlinale, Todd Haynes, ruft die Menschen in den USA zum Widerstand gegen die "reaktionären" Pläne von Präsident Donald Trump auf. Der "barbarische Angriff auf die demokratischen Institutionen Amerikas", den Trump, sein Berater Elon Musk und die gesamte Republikanische Partei gestartet hätten, müsse klar als solcher benannt und verurteilt werden, sagte der US-Regisseur der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Wir müssen uns der Gefahr bewusst sein."
Die Lage nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus sei "schrecklich", sagte Haynes. "Wir müssen all unsere Energie aufbringen, um Widerstand zu leisten und zu einem System zurückzukehren, das wir als Amerikaner für selbstverständlich gehalten haben - so unvollkommen es auch sein mag", mahnte der Filmemacher. "Alles, was wir für selbstverständlich gehalten haben, ist in Gefahr."
Nicht nur Filmschaffende, sondern alle Menschen in den USA seien jetzt gefordert - das Kino sei schließlich nur ein "kulturelles Nebenprodukt" der Gesellschaft, sagte Haynes. "Leider erleben wir schon jetzt - wenn auch nicht unbedingt in Hollywood, aber doch an anderen Orten, die mit der Macht der großen Unternehmen verbunden sind - eine Kapitulation vor der neuen Regierung. Das ist schockierend."
T.Ibrahim--SF-PST