-
Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil
-
Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024
-
CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner
-
Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink
-
Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad
-
Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin
-
Kanada und Türkei nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf
-
Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück
-
Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe
-
Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll
-
Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"
-
Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta
-
Hauptrunden-Traum lebt: Melsungen siegt im CL-Krimi
-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
-
Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus
-
Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat
-
Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben
-
Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert
-
Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg
-
USA richten erste Klub-WM der Frauen aus
-
Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit
-
Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste
-
Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"
-
Keine Angriffe nach PHP-Sicherheitslücke festgestellt - Debatte um IT-Sicherheit
-
Rassistische Chats: Justizbeamter aus Nordrhein-Westfalen verliert Beamtenstatus
-
Söder will mit Geberländern Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich durchsetzen
-
Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung
-
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
-
Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter
-
Muskelverletzung: Bayern-Star Díaz fällt aus
-
Bundesländer fordern schnellstmögliche Stromsteuersenkung für alle
-
Lyon: Altmaier steht im Viertelfinale
-
Familiennachzug zu Flüchtling: Kind muss bei Antrag minderjährig sein
-
IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht
-
Tarifeinigung bei Lufthansa City Airlines
-
Ausbau von Stromspeichern in Deutschland nimmt Fahrt auf
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht 2027 trotz Mehreinnahmen "keine neuen Spielräume"
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden
-
Shamonda-Virus erstmals bei Menschen entdeckt - Patient stirbt in Frankreich
-
Gladbacher Verletzungspech: Auch Lidberg fehlt in Stuttgart
-
Hellmann: Nachfolge von Krösche "zeitnah" klären
IAEA-Team am Atomkraftwerk Saporischschja eingetroffen
Trotz wiederholter Störfeuer ist ein Expertenteam der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Donnerstag am ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja eingetroffen. Nach mehrfachem Beschuss des Akw und seiner Umgebung will das Team unter Leitung von IAEA-Chef Rafael Grossi die Sicherheit der Anlage überprüfen. Noch am frühen Morgen waren die Anlage und die nahegelegene Stadt Enerhodar erneut unter Artilleriebeschuss geraten, ein Reaktor musste nach Angaben des ukrainischen Betreibers abgeschaltet werden.
Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte ein Video von dem Konvoi, das die Ankunft der UN-Fahrzeuge vor Ort zeigte. Ein Sprecher der IAEA bestätigte AFP die Ankunft der Experten. Grossi hatte sich zuvor entschlossen gezeigt, allen Gefahren zum Trotz wie geplant an seiner für Donnerstag geplanten Inspektion festzuhalten.
Wie gefährlich die Lage in dem von russischen Truppen seit März besetzten Atomkraftwerk ist, zeigte ein nächtlicher Granatbeschuss der Anlage: Wie die ukrainische Betreibergesellschaft Energoatom im Onlinedienst Telegram mitteilte, wurde das Notfallsystem aktiviert und der Reaktorblock Nummer 5 um 03.57 Uhr MESZ abgeschaltet. Allerdings sei die Notstromversorgung "beschädigt" worden. Energoatom macht Russland für den Angriff verantwortlich.
Zuvor hatte der aus Enerhodar geflüchtete ukrainische Bürgermeister Dmytro Orlow dem russischen Militär vorgeworfen, die Stadt im Morgengrauen erneut mit Granatwerfern und Raketen angegriffen zu haben. Er beschuldigte russische Truppen, auch die Reiseroute des IAEA-Teams anzugreifen. Orlow forderte Moskau auf, "die Provokationen zu stoppen und der IAEA Zugang zu dem Atomkraftwerk zu gewähren".
Das russische Verteidigungsministerium wies die Vorwürfe zurück. Es beschuldigte die ukrainische Armee, ihrerseits den "Treffpunkt" der IAEA-Mission in der Nähe des Kernkraftwerks mit Artillerie attackiert zu haben.
Zudem warf es dem ukrainischen Militär vor, "Saboteure" in der Nähe des Atomkraftwerks einzusetzen. Gegen 06.00 Uhr (05.00 Uhr MESZ) seien "zwei Gruppen von Saboteuren mit bis zu 60 Mitgliedern" in rund drei Kilometern Entfernung von dem Akw gelandet, teilte das Ministerium weiter mit. Russische Truppen hätten "Maßnahmen ergriffen, um den Feind zu vernichten".
Saporischschja liegt am Fluss Dnipro und damit an der Frontlinie. Das mit sechs Reaktoren größte Atomkraftwerk Europas wird seit Anfang März von russischen Kräften besetzt. Kiew spricht von hunderten russischen Soldaten, die inzwischen in der Anlage stationiert seien.
In den vergangenen Wochen war es am und um das Akw Saporischschja wiederholt zu Angriffen gekommen, wofür sich Kiew und Moskau gegenseitig verantwortlich machten. Vor einer Woche musste das Atomkraftwerk nach einem Brand erstmals für einen Tag komplett vom ukrainischen Stromnetz getrennt werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj machte auch dafür russischen Beschuss verantwortlich.
Der wiederholte Beschuss nährt Befürchtungen, dass es in Saporischschja zu einer ähnlichen Atomkatastrophe kommen könnte wie 1986 im ukrainischen, damals zur Sowjetunion gehörenden Tschernobyl.
IAEA-Chef Grossi und sein Team wollen nun die Schäden der riesigen Anlage am Dnipro begutachten. Langfristig plant der IAEA-Chef nach eigenen Angaben eine "dauerhafte Präsenz" an der Atomanlage.
Der Chef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Robert Madini, forderte unterdessen ein Ende des Beschusses der Anlage Saporischschja. "Es sei höchste Zeit, nicht mehr mit dem Feuer zu spielen", sagte Mardini in Kiew. "Die kleinste Fehleinschätzung könnte zu Verheerungen führen, die wir jahrzehntelang bedauern werden."
A.AlHaj--SF-PST