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Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
OpenAI prüft einem Pressebericht zufolge einen staatlichen Einstieg der USA. Die "Financial Times" (FT) berichtete am Donnerstag, das Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) könnte der US-Regierung eine fünfprozentige Beteiligung anbieten. OpenAI-Chef Sam Altman habe dies bereits mit Präsident Donald Trump und Finanzminister Scott Bessent diskutiert, berichtete die "FT" unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise.
Die Überlegungen sind demnach im Frühstadium. Unter dem Vorschlag könnten andere führende KI-Unternehmen der US-Regierung ähnliche Beteiligungen anbieten. Dafür wäre nach Angaben der "FT" ein Gesetz des Kongresses notwendig.
Ziel könnte es laut dem Pressebericht sein, die Beziehungen der Konzerne zur US-Regierung zu verbessern. OpenAI entwickelt den Chatbot ChatGPT. Sein neuestes Modell GPT-5.6 hatte das Unternehmen auf Drängen der US-Regierung zunächst nur einer begrenzten Zahl von US-Unternehmen zur Verfügung gestellt.
Der KI-Konkurrent Anthropic hatte auf Anweisung der Trump-Regierung den Zugang zu seinen besonders leistungsstarken Modellen Fable 5 und Mythos 5 vorübergehend ebenfalls eingeschränkt. Die US-Behörden begründeten dies mit der "nationalen Sicherheit". Das Handelsministerium hob die Exportbeschränkungen aber Ende Juni auf.
Das Modell Mythos 5 kann Lücken in Cybersicherheitssystemen finden und ausnutzen, Experten zufolge mit bisher unerreichter Geschwindigkeit. Fable 5 ist eine abgespeckte Version davon.
M.AbuKhalil--SF-PST