-
Bundestag könnte Anfang Juni über Aussetzung von Diätenerhöhung beraten
-
"Der Beste": Sammer würde Neuer-Rückkehr begrüßen
-
Medien: Maresca wird Guardiola-Nachfolger bei Manchester City
-
Mord an Psychologin in Baden-Württemberg: Höchststrafe für Täter rechtskräftig
-
Großeinsatz nach Hauseinsturz in Görlitz: Noch drei Menschen vermisst
-
Förderrunde für Ideen für wirtschaftliche Nutzung von Mooren gestartet
-
Putin besucht China kurz nach Trump - Kreml-Chef preist "enge" Partnerschaft mit Peking
-
Trump: Angriff auf den Iran nach "positiver Entwicklung" bei Gesprächen verschoben
-
Mutmaßlich Kohlenmonoxidvergiftung: Mann stirbt in Sattelauflieger in Niedersachsen
-
Bund startet Verkauf seiner Anteile am Energiekonzern Uniper
-
Klage nach behauptetem Impfschaden wird in Nordrhein-Westfalen neu verhandelt
-
Deutscher Serientäter wegen Mordes an französischem Jungen vor Gericht
-
Medizinischer Dienst: Bei Pflegebedürftigkeit vor allem Prävention stärken
-
Suche nach drei Vermissten nach Einsturz von Haus in Görlitz bei Gasexplosion
-
Ebola-infizierter US-Bürger wird nach Deutschland gebracht - Anstieg der Totenzahl im Kongo
-
74-Jähriger in Magdeburg getötet: 26-Jähriger wegen Mordes in Untersuchungshaft
-
Bis Jahresende: Pechstein wird Eisschnelllauf-Bundestrainerin
-
Behörden: Zahl der Ebola-Toten in der DR Kongo auf mehr als 130 gestiegen
-
Zahl der Kreuzfahrtgäste auf See 2025 auf neuen Rekord gestiegen
-
Widerstand in SPD gegen Mehrbelastungen für Pflegebedürftige
-
52-Jährige in Hessen auf offener Straße getötet - Eine Festnahme
-
London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles
-
CDU-Politiker Heilmann warnt Regierung vor Rückschritten beim Klimaschutz
-
Lauterbach fordert verstärkte Impfstoffforschung gegen Ebola-Virus
-
Medien: Nagelsmann macht Neuer zur Nummer eins
-
Drei Leichtverletzte bei Hotelbrand nahe Hauptbahnhof in Mainz
-
Vor Besuch in China: Putin preist "stabilisierende" Rolle der bilateralen Beziehungen
-
Los Angeles: Stadionpersonal droht mit Streik wegen ICE
-
PWHL: Abstreiters Montréal vergibt ersten Matchball
-
Wembanyama überragt: Spurs schlagen OKC um Hartenstein
-
Overtime-Krimi: Canadiens setzen sich in Spiel sieben durch
-
"Letzten Schritt gehen": Freiburg ohne Angst vor Villa
-
"Geht einfach nicht": DEB-Frust nach WM-Fehlstart
-
Drei Tote nach Angriff auf Moschee in San Diego - Polizei ermittelt wegen möglichen Hassverbrechens
-
Bundeslandwirtschaftsminister Rainer stellt Waldzustandserhebung vor
-
EU-Parlament stimmt über Aufhebung der Immunität von CSU-Politikerin Niebler ab
-
Merz empfängt Schweizer Bundespräsidenten Parmelin im Kanzleramt
-
Sammelklage gegen Amazon mit 220.000 Klägern wird in München verhandelt
-
Kreml-Chef Putin zu Besuch in China erwartet
-
Staatliches Förderprogramm für E-Auto-Kauf startet
-
EU-Verhandlungen um Entschädigung bei Flugverspätung gehen in die nächste Runde
-
Umsetzung von US-Handelsdeal geht in die nächste EU-Verhandlungsrunde
-
Angela Merkel erhält Europäischen Verdienstorden
-
Gewaltsame Proteste gegen Regierung in Bolivien
-
Berufsbekleidung mit Logo wird für Firmen immer wichtiger
-
US-Polizei: Mehrere Tote nach Angriff auf Moschee in San Diego
-
Neymar fährt mit Brasilien zur WM
-
Havertz per Kopf: Arsenal dicht vor Titelgewinn
-
Klatsche gegen die Schweiz: DEB-Team droht Vorrunden-Aus
-
Medien: Guardiola verlässt City nach Saisonende
Ökonomen senken Wachstumsprognosen für Deutschland und die EU
Der Iran-Krieg bremst die Wirtschaft in Deutschland und der EU. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung senkte seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf nun 0,9 Prozent. Die Ökonomen warnten darüber hinaus, dass auch dieses Plus nur erreichbar sei, wenn der Iran-Krieg nicht über den Sommer hinaus andauert.
Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) senkte ihre Prognosen ebenfalls. Für die gesamte Europäische Union geht die OECD nun noch von 0,8 Prozent Wachstum aus - 0,4 Prozentpunkte weniger als in der vorherigen Vorhersage. Für Deutschland senkten die Experten ihre Prognose allerdings nur um 0,2 Prozentpunkte.
Die OECD hob zudem ihre Inflationserwartung an. In der Eurozone dürften die Verbraucherpreise demnach um 2,6 Prozent steigen. Zuvor war sie von 1,9 Prozent Inflation ausgegangen. "Das Ausmaß und die Dauer des Konflikts sind sehr ungewiss, doch eine anhaltende Phase hoher Energiepreise wird die Unternehmenskosten deutlich in die Höhe treiben und die Verbraucherpreisinflation ankurbeln, was negative Auswirkungen auf das Wachstum haben wird", heißt es im OECD-Bericht.
Die IMK-Forschenden betonen ebenfalls die große Unsicherheit rund um den Nahost-Krieg. Für 0,9 Prozent Wachstum in Deutschland müssten die "Energielieferungen durch die Straße von Hormus im Sommer wieder ungehindert laufen und die Öl- und Gas-Infrastruktur der arabischen Golfstaaten nicht substanziell beschädigt ist", erklärten sie. Dann könne die deutsche Wirtschaftsleistung 2027 um 1,6 Prozent wachsen.
In diesem Szenario würde sich der massive Anstieg der Energiepreise bis zum Jahresende 2026 zurückbilden und "die positiven Impulse erhöhter staatlicher Investitionen und eines wieder anziehenden privaten Konsums" ab dem zweiten Halbjahr 2026 die wirtschaftliche Entwicklung bestimmen, wie das Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung weiter mitteilte.
Anders sehe dies aus, wenn der Konflikt im Nahen Osten weiter eskaliere und der Anstieg der Energiepreise länger andauere. Für dieses "Risiko-Szenario" rechnen die IMK-Forschenden nur noch mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent im Jahr 2026 und um 1,4 Prozent im Jahr 2027.
"Im Februar haben wir noch darüber nachgedacht, die Prognose für 2026 anzuheben, weil zunehmend positive Signale kamen, bis hin zu den Industrieaufträgen", erklärte der wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien. "Das verhageln nun zumindest zum Teil die wirtschaftlichen Effekte des Kriegs, und schlimmstenfalls verschärfen sie das Risiko einer Deindustrialisierung in Deutschland."
Er wies darauf hin, dass es "Entscheidungen ausländischer Politiker" seien, unter denen die deutsche Wirtschaft leide - nicht aber "klassische Standort- oder Wettbewerbsprobleme". Angesichts dessen helfe es nicht, "im Inland mit Druck auf Löhne, Deregulierung bei der Arbeitszeit oder aktionistischen Einschnitten bei der sozialen Sicherung zu reagieren". Das schwäche nur den inländischen Konsum.
X.Habash--SF-PST