-
Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin
-
Gladbach wendet historischen Fehlstart ab
-
"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany
-
DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel
-
"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt
-
USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an
-
Bühl trifft doppelt: Bayern-Frauen nicht zu stoppen
-
Traumtor von Reese reicht nicht: Wolfsburg lässt Punkte liegen
-
Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an
-
Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung
-
Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an
-
Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive
-
Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus
-
Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen
-
Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus
-
VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen
-
Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
-
Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU
-
Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
-
CSU-Chef Söder lehnt AfD-Verbotsverfahren ab: "Müssen uns demokratisch wehren"
-
Sechs Menschen bei Angriff auf Kirche in Jordanien getötet
-
Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard
-
Medien: CDU wehrt sich gegen Festlegung auf Aigner als Bundespräsidentin
-
Söder auf CSU-Parteitag: "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien"
-
Netanjahu droht nach Angriff in Hebron mit Großoffensive im Westjordanland
-
Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet
-
Weißes Haus: Melania Trump erreicht Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Mehrjährige Haftstrafen in Prozess um Umsatzsteuerkarussell in Düsseldorf
-
Wadephul berät bei Treffen mit Außenministern in Istanbul über Kriege und Konflikte
-
William redet als Überraschungsgast bei Talk-Show über seinen Berufswunsch Polizist
-
Prozess gegen mutmaßliche frühere IS-Angehörige in Frankfurt am Main begonnen
-
Frachter nach Drohnenvorfall im Schwarzen Meer gesunken - ein Toter
-
Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben
-
Nach Trump-Deal: Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York
-
Dänemark verabschiedet sich endgültig von Nerzfarmen
-
Gekündigte Tarifverträge: Gewerkschaft droht Volkswagen mit "Eskalation"
-
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater
-
Umfrage: Ein Drittel der Haustierbesitzer nutzt smarte Geräte für Tier
-
Nach Suizid von Jugendlicher in USA: Mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg gefasst
-
Mutmaßlich rechtsextreme Aktion: Reichskriegsflaggen und Banner in Dortmund
-
Neue Proteste in Frankreich am Samstag: 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz
-
Regierung hält am Ziel der Stromsteuersenkung fest - Merz spricht mit Klingbeil
-
Bundesregierung will klimafreundlichen Umbau deutscher Raffinerien vorantreiben
-
Ein Toter bei Schüssen nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
-
Kurz vor der Wahl: Netanjahu ordnet nach Angriff "Abriegelung" von Westjordanland an
-
Kanzler Merz reist ab Montag nach Asien: Singapur, Japan und Südkorea Stationen
-
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan erschüttert über Vorwürfe gegen ihren Vater
-
Geplanter Überfall in Bochum: Urteil gegen "Ausbrecherkönig" vor Brüsseler Gericht verschoben
-
Nach Festnahme in Brandenburg: Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft
Spritpreise: Mineralölkonzerne sollen Preissteigerungen künftig begründen müssen
Die Fraktionen von Union und SPD sehen mit Blick auf die hohen Spritpreise vor allem die Mineralölkonzerne in der Pflicht. Künftig müssten diese "nachweisen, wo die Preise und wie die Preise sich zusammensetzen", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller am Montag in Berlin. Dem Bundeskartellamt würden zudem weitere Möglichkeiten eingeräumt, um gegen zu hohe Preise zulasten der Verbraucher vorzugehen. "Wir lassen uns hier nicht auf der Nase rumtanzen", drohte Müller.
Der CDU-Mann leitet gemeinsam mit dem SPD-Abgeordneten Armand Zorn eine Taskforce wegen der hohen Diesel- und Benzinpreise. Bei einem Treffen am Montag im Bundestag hätten die Mineralölkonzernen keine zufriedenstellenden Antworten geliefert, sagte Zorn. Es sei ihnen "nicht gelungen, glaubhaft zu erklären, wie die Preisgestaltung geschieht und vor allem auch, wie die Unterschiede im europäischen Vergleich zu erklären sind."
Neben den Ölunternehmen nahmen auch Verbraucherschützer, Vertreter mittelständischer Unternehmen sowie die Chefs des Bundeskartellamts und der Monopolkommission an dem Treffen der Taskforce teil. Nach Angaben von Zorn und Müller haben bisherige Untersuchungen zu der Erkenntnis geführt, "dass der Kraftstoffmarkt in Deutschland nicht gut funktioniert". Angesichts der schuldig gebliebenen Antworten der Mineralölkonzerne hätten die Regierungsfraktionen nun weitere Schritte vereinbart, sagte Zorn.
Die Bundesregierung hat bislang beschlossen, dass Tankstellenbetreiber künftig nur noch einmal am Tag die Benzinpreise anheben dürfen, während Preissenkungen erlaubt bleiben. Zudem will Berlin Teile der staatlichen Ölreserven freigeben. Diese Maßnahmen würden nun beschleunigt umgesetzt, versicherten Union und SPD.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund begrüßte die Ankündigungen. "Es ist überfällig und richtig, dass die Mineralölkonzerne ihre Preissteigerungen nun begründen müssen", erklärte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. "Die Wettbewerbsbehörden müssen durchgreifen - Krisenprofite auf dem Rücken der Beschäftigten darf es nicht länger geben."
Die SPD macht sich außerdem für einen Preisdeckel stark. "Am Ende des Tages geht es darum, dass die Gewinnmarge der Mineralölkonzerne reduziert werden muss", sagte Zorn. "Es braucht einen Deckel, um dafür zu sorgen, dass in Krisensituationen nicht Verbraucherinnen und Verbraucher ausgenommen werden, abgezockt werden."
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt dies jedoch ab. Staatliche Eingriffe in den Gas- oder Strommarkt führten "am Ende zu höheren Preisen", sagte sie am Rande eines Treffens der EU-Energieministerinnen und -minister in Brüssel.
Ihr Parteikollege Müller distanzierte sich ebenfalls von der SPD-Forderung und lehnte auch Senkungen der Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe ab. Grundproblem sei aktuell der Krieg in Nahost und die Sperrung der Straße von Hormus. "Wir werden, wenn 20 Prozent weniger Angebot ist, nicht gegen weniger Angebot ansubventionieren können."
Subventionen wie einen Tankrabatt lehnen auch die Grünen ab. Der Tankrabatt in der Gaskrise 2022 sei "ein schlechter Kompromiss" gewesen und "auf Drängen der FDP" eingeführt worden, sagte der Abgeordnete Michael Kellner, der unter Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Staatssekretär war, dem WDR. Mit Blick auf die aktuelle Situation forderte er, die Stromsteuer zu senken.
Dem schloss sich auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) an. "Eine echte Entlastung wäre die Senkung der Stromsteuer für Verbraucherinnen und Verbraucher", erklärte vzbv-Chefin Ramona Pop. Dies liege "als zentrales Wahlversprechen seit Monaten auf dem Tisch und kommt direkt bei den Menschen an".
Strukturell sehen die Verbraucherschützer die Lösung vor allem in der Reduzierung der Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen. Die Bundesregierung müsse die erneuerbaren Energien schneller ausbauen. "Solar- und Windkraft, nachhaltige Mobilität und resiliente Lieferketten machen unser Land krisenfester und schützen die Menschen am zuverlässigsten vor Preisschocks", erklärte Pop.
Y.Shaath--SF-PST