-
Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans
-
Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt
-
Bundesverkehrsminister: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer "spannende Idee"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet: Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Flammen aufgegangen
-
CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"
-
Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin
-
Gladbach wendet historischen Fehlstart ab
-
"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany
-
DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel
-
"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt
-
USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an
-
Bühl trifft doppelt: Bayern-Frauen nicht zu stoppen
-
Traumtor von Reese reicht nicht: Wolfsburg lässt Punkte liegen
-
Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an
-
Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung
-
Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an
-
Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive
-
Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus
-
Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen
-
Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus
-
VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen
-
Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
-
Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU
-
Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
-
CSU-Chef Söder lehnt AfD-Verbotsverfahren ab: "Müssen uns demokratisch wehren"
-
Sechs Menschen bei Angriff auf Kirche in Jordanien getötet
-
Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard
-
Medien: CDU wehrt sich gegen Festlegung auf Aigner als Bundespräsidentin
-
Söder auf CSU-Parteitag: "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien"
-
Netanjahu droht nach Angriff in Hebron mit Großoffensive im Westjordanland
-
Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet
-
Weißes Haus: Melania Trump erreicht Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Mehrjährige Haftstrafen in Prozess um Umsatzsteuerkarussell in Düsseldorf
-
Wadephul berät bei Treffen mit Außenministern in Istanbul über Kriege und Konflikte
-
William redet als Überraschungsgast bei Talk-Show über seinen Berufswunsch Polizist
-
Prozess gegen mutmaßliche frühere IS-Angehörige in Frankfurt am Main begonnen
-
Frachter nach Drohnenvorfall im Schwarzen Meer gesunken - ein Toter
-
Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben
-
Nach Trump-Deal: Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York
-
Dänemark verabschiedet sich endgültig von Nerzfarmen
-
Gekündigte Tarifverträge: Gewerkschaft droht Volkswagen mit "Eskalation"
-
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater
-
Umfrage: Ein Drittel der Haustierbesitzer nutzt smarte Geräte für Tier
-
Nach Suizid von Jugendlicher in USA: Mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg gefasst
-
Mutmaßlich rechtsextreme Aktion: Reichskriegsflaggen und Banner in Dortmund
-
Neue Proteste in Frankreich am Samstag: 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz
-
Regierung hält am Ziel der Stromsteuersenkung fest - Merz spricht mit Klingbeil
-
Bundesregierung will klimafreundlichen Umbau deutscher Raffinerien vorantreiben
Studie: Mindestlohn in vielen EU-Staaten deutlich gestiegen - auch in Deutschland
Die Mindestlöhne sind in vielen Ländern der Europäischen Union zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mitteilte, entwickelten sich die Zuwächse "europaweit kräftig - und anders als im Vorjahr gilt das auch für Deutschland". Im Mittel stiegen die Mindestlöhne in der EU demnach nominal, also nicht preisbereinigt, um 5,6 Prozent - nach Abzug der Inflation bleibt ein reales Lohnplus von 2,9 Prozent.
Laut WSI hoben 20 der 22 EU-Länder mit einem gesetzlichen Mindestlohn diesen zum Jahresbeginn 2026 oder, wie im Fall von Griechenland und Luxemburg, bereits im Verlauf des Jahres 2025 an. In Deutschland sei der Mindestlohn durch die Erhöhung auf 13,90 Euro zum 1. Januar nominal um 8,4 Prozent gestiegen - "und damit stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern".
Hintergrund ist dem Forschungsinstitut zufolge die gute Entwicklung der Tariflöhne in Deutschland in den vergangenen Jahren, die von der Mindestlohnkommission berücksichtigt worden sei. Außerdem komme zum Tragen, dass die Anhebungen für 2024 und 2025 vor dem Hintergrund gestiegener Preise "äußerst mager" ausgefallen seien. Da sich die Inflationsrate inzwischen wieder normalisiert hat, führe die deutliche Anhebung zu Jahresbeginn nun "für mehr als sechs Millionen Beschäftigte zu echten Einkommensgewinnen", erklärte WSI-Mindestlohnexperte Malte Lübker.
Im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern rangiert Deutschland der Untersuchung zufolge mit dem neuen Mindestlohn im Mittelfeld. Demnach liegt der Mindestlohn in Luxemburg, dem traditionellen Spitzenreiter, derzeit bei 15,63 Euro, gefolgt von den Niederlanden (14,71 Euro) und Irland (14,15 Euro). Auf den Plätzen hinter Deutschland liegen Belgien (13,08 Euro) und Frankreich (12,02 Euro).
Zugleich wies das WSI darauf hin, dass osteuropäische Länder wie Slowenien (8,57 Euro), Polen (7,41 Euro) und Litauen (7,05 Euro) ihre Mindestlöhne in den vergangenen Jahren "deutlich angehoben" hätten, sodass der Abstand zu Westeuropa geschrumpft sei. Schlusslicht innerhalb der EU ist demnach nach wie vor Bulgarien mit einem Mindestlohn von aktuell 3,74 Euro. In Österreich, Italien und den nordischen EU-Ländern gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn, "da hier Tarifverträge einen umfassenden Schutz gegen Niedriglöhne bieten", wie das Institut erklärte.
Zu einer dynamischen Entwicklung der Mindestlöhne "in weiten Teilen Europas" trägt nach Einschätzung des WSI die Europäische Mindestlohnrichtlinie bei. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Richtlinie, die auch auf eine Stärkung der Tarifbindung abzielt, im vergangenen November "im Grundsatz für europarechtskonform erklärt" habe, komme es nun jedoch auf die nationale Umsetzung an, erklärte das Institut.
Deutschland sei diesbezüglich "bisher säumig geblieben" und habe trotz verbindlicher europarechtlicher Regelungen bislang noch keinen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen zur Erhöhung der Tarifbindung vorgelegt, die 2024 nur noch bei 49 Prozent der Beschäftigten gelegen habe. Das Bundeskabinett müsse deshalb den nationalen Aktionsplan "jetzt schnellstmöglich beschließen und dann auch umsetzen", erklärte der Mitautor des WSI-Mindestlohnberichts, Thorsten Schulten.
K.AbuTaha--SF-PST