-
American Dreams: Das passierte in der deutschen Nacht
-
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
-
33 Punkte im Finalspiel: "Andi Obst ist Andi Obst"
-
Undav strotzt vor Selbstvertrauen
-
USA wie entfesselt: Auch Tom Cruise jubelt mit
-
US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
Zurückhaltung bei der FIFA? Neuendorf weist Kritik zurück
-
Mit Schlager und Lunchpaketen: DFB-Team sponsert Fanbusse
-
EU startet am Montag Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit Ukraine und Moldau
-
"Die Mannschaft brennt": Völler glaubt an guten Auftakt
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Rheinmetall-Chef warnt vor Scheitern des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS
-
Dobrindt warnt vor Drohnenangriffen auf Bundestag und weitere Verfassungsorgane
-
Teheran: Vereinbarung mit den USA könnte "in den kommenden Tagen" unterzeichnet werden
-
Ohne verletzten Davies: Kanada rettet spätes Remis
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
BBL: Bayern legt im Finale vor
-
Erste Pride-Parade in Tel Aviv seit Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023
-
Pakistan: USA und der Iran verständigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Ghanas Partey wird Einreise nach Kanada verwehrt
-
Rekord-Börsengang von SpaceX macht Musk zum ersten Billionär
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
Pakistan: USA und der Iran einigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Klose sicher: Mein Torrekord fällt
-
Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden
-
WHO: Ebola-Ausbruch weitet sich auf neue Gebiete im Nordosten des Kongo aus
-
Medien: Werner in Leipzig vor dem Aus - Demichelis Kandidat
-
Trump: Von Teheran gestreuter Entwurf eines Abkommens "entbehrt jeglicher Realität"
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Iran pocht bei Abkommen über Kriegsende auf Urananreicherung und Hormus-Kontrolle
-
Heftige Kritik in Bundestag und Bundesrat an geplanter Gesundheitsreform
-
Traum von Titelverteidigung geplatzt: Maria scheitert an Rybakina
-
Gericht: Rassistische Chats von Beamten nicht automatisch Verstoß gegen Verfassungstreue
-
Nach Schmuckfund: Weitere Ermittlungen gegen Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero
-
Beschwerde von Polizei erfolgreich: Observation von Maddie-Verdächtigem verlängert
-
Tod von Zweijähriger in Halle: Vater zu fünf Jahren Haft verurteilt
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
-
Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
-
"Toi, toi, toi": Kanzler Merz wünscht DFB-Team viel Erfolg
-
Papst: "Wir sind alle Migranten"
-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
Italien: 13 Luxusmarken wegen Ausbeutung bei Zulieferern im Visier der Justiz
Gucci, Prada, Versace und zehn weitere Luxusmarken sind in Italien im Rahmen von Ermittlungen zu ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen bei Zulieferbetrieben ins Visier der Justiz geraten. Der Mailänder Staatsanwalt Paolo Storari verlangte in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an die 13 Luxusfirmen nähere Auskünfte zu den mutmaßlichen Verstößen. Offiziell ermittelt wird gegen sie bisher noch nicht.
Die im vergangenen Jahr eingeleitete Untersuchung in der Luxusbranche förderte die Missachtung von Lohn- und Arbeitszeitregelungen sowie von Sicherheitsvorschriften zutage und eine minderwertige Unterbringung von Beschäftigten. "Im Rahmen der Ermittlungen gab es Berichte über chinesische Arbeiter, die unter schweren ausbeuterischen Bedingungen angestellt waren", schrieb Storari an die Luxusmarken. Demnach wurden Luxustaschen, Geldbörsen und Kleidung in italienischen Werkstätten gefunden, die chinesische und pakistanische Arbeitnehmer unter unzulässigen Bedingungen beschäftigten.
Der Staatsanwalt forderte interne Dokumente der Unternehmensführung und Prüfungsunterlagen zu den Lieferketten der Marken an. Das Schreiben wurde an einige der größten Marken der Luxusindustrie geschickt wie Gucci, Yves Saint Laurent und Alexander McQueen von der französischen Luxusgruppe Kering sowie Givenchy vom französischen Luxus-Riesen LVMH.
Die Staatsanwaltschaft nannte zudem die italienischen Marken Prada, Versace, Ferragamo, Pinko, Dolce & Gabbana, Missoni, Off-White und Coccinelle sowie den deutschen Sportartikelhersteller Adidas. Keines der Unternehmen reagierte zunächst auf eine Bitte von AFP um Stellungnahme.
Die Untersuchungen werfen ein Schlaglicht auf die weitverbreitete Praxis von Luxuskonzernen, Aufträge an Zulieferer zu vergeben, die wiederum Subunternehmer beschäftigten. Dabei werden die Gewinnmargen immer knapper und die Kontrolle der Arbeitsbedingungen immer laxer.
Nach italienischem Recht können Unternehmen für Vergehen von Repräsentanten wie etwa anerkannten Zulieferbetrieben zur Rechenschaft gezogen werden, wenn diese in ihrem Interesse arbeiteten.
Die Regierung in Rom ging in die Offensive: Industrieminister Adolfo Urso sagte, der Ruf von Marken "Made in Italy" werde angegriffen.
Aktivisten kritisierten hingegen, dass die Marken zu niedrige Preise für ihre Auftragnehmer ansetzten und diese dazu zwängen, Zweit- und Drittfirmen unter Vertrag zu nehmen, bei denen es an der Aufsicht fehle.
"Made in Italy" dürfe "keine Bühne sein, auf der astronomische Profite gefeiert werden, die auf der Leugnung der Würde jener fußen, die Produkte nähen, zusammensetzen und fertigstellen", erklärte Deborah Lucchetti, Koordinatorin der Clean Clothes Campaign für Italien. Die Ausbeutung von Arbeitnehmern sei ein "strukturelles Phänomen" in der Branche.
Das Auskunftsersuchen des Staatsanwalts erfolgte nach Inspektionen in fünf Zulieferbetrieben, die von zahlreichen Marken genutzt werden, die jüngsten fanden im November statt. Bei jedem Zulieferer arbeiteten zwischen drei und 19 Beschäftigte, die meisten von ihnen Chinesen, aber auch Pakistaner, die in den Dokumenten der Staatsanwaltschaft namentlich genannt werden.
In ähnlichen Fällen wurden bereits andere große Firmen von der italienischen Justiz belangt, darunter Dior, die Lederwarenhersteller Tod's und Alviero Martini sowie eine Tochterfirma von Armani und der Karschmir-Spezialist Loro Piana - wie Dior Teil von LVMH.
S.Abdullah--SF-PST