-
Branchenverbände fordern Fokus auch auf Sanierungen im neuen Heizungsgesetz
-
Scheidender Ministerpräsident Kretschmann: "Ich bin froh, dass ich aufhöre"
-
Bericht: Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr
-
Scharfe Kritik nach Epstein-Enthüllungen: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt ab
-
Tod eines Zugbegleiters bei Ticketkontrolle: Debatte über Konsequenzen
-
"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne legen kräftig zu
-
Gnabry verlängert beim FC Bayern
-
Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"
-
Von Netflix bis ZDF: Regierung plant Investitionspflicht in Deutschland
-
Deutsche Eishockey-Frauen verpatzen Olympia-Auftakt
-
Behinderungen durch Schnee und Eisregen - Angespannte Lage in Berlin
-
EZB lässt Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert
-
Menschenrechtskommissar: UN-Organisation befindet sich im "Überlebensmodus"
-
Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel
-
Russland weist deutschen Diplomaten aus - Wadephul: "Völlig inakzeptabel"
-
Unter Drogen stehende Zweijährige führt Ermittler auf Spur von Pillenversteck
-
Baden-Württemberg: Frau von Müllwagen überrollt und tödlich verletzt
-
Bundeswehr zieht wegen Iran-Konflikts temporär Soldaten aus dem Nordirak ab
-
Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern
-
Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor
-
Koalition einigt sich auf Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender
-
Krankenhäuser hoffen auf Wiedereinführung des Zivildienstes
-
Gentechnisch veränderter Mais: Anbauverbot in Italien rechtmäßig
-
"Spiegel": Großteil der von Spahn beschafften Corona-Masken ungenutzt verbrannt
-
EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien
-
Wegen zu vieler Touristen: Beliebtes Kirschblütenfest am Fuji abgesagt
-
Bundesnetzagentur zieht Millionen mangelhafter Elektrogeräte aus dem Verkehr
-
EuGH kippt Beschluss zu katalanischem Politiker Puigdemont - Keine praktischen Folgen
-
Steuern und Sozialabgaben hinterzogen: Bewährungsstrafe wegen Beihilfe in Hessen
-
European Aquatics lässt russische und belarussische Athleten zu
-
Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück
-
Kartellamt: Amazon soll wegen Preiskontrollen knapp 59 Millionen Euro zahlen
-
Tödlicher Brand durch Silvesterrakete: Zwei Verdächtige in Bayern ermittelt
-
Wegen Iran-Konflikts: Bundeswehr zieht temporär Soldaten aus Nordirak ab
-
Russland weist deutschen Diplomaten aus - Nach Ausweisung von russischem Diplomaten in Spionagefall in Berlin
-
Hoffnung auf Trendwende: Industrie verbucht kräftiges Auftragsplus
-
Apothekerverband: Arzneimittelausgaben 2025 deutlich gestiegen
-
DFB-Pokalfinale bleibt bis 2030 in Berlin
-
Streit mit SPD um Sitzungssaal: Klage von AfD-Fraktion scheitert in Karlsruhe
-
Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach
-
Leichte Entwarnung nach "außergewöhnlichen" Unwettern in Spanien und Portugal
-
"Klassenkampf von oben": Junge Union und Jusos streiten über Sozial-Kürzungen
-
"New Start": Letztes Atom-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA ausgelaufen
-
Behinderungen durch Schneefall und Glätte im Nordosten Deutschlands
-
Ukraine und Russland beginnen zweiten Verhandlungstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten
-
Insgesamt 478.000 Stunden Stillstand: Autofahrer standen 2025 länger im Stau
-
Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter
-
Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"
-
WM-Aus für ter Stegen? "Ich muss mehrere Monate pausieren"
-
AfD-Fraktion scheitert in Karlsruhe mit Klage auf Zuteilung von "Otto-Wels-Saal"
Fachkräftemangel in MINT-Berufen wegen wirtschaftlicher Abkühlung rückläufig
Der Fachkräftemangel in sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist im Zuge der wirtschaftlichen Abkühlung deutlich zurückgegangen. Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) ermittelte Arbeitskräftelücke ging im Vergleich zum vergangenen Jahr um 27,8 Prozent zurück, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten MINT-Report hervorgeht. Demnach fehlten zuletzt noch 148.500 Fachkräfte in den 36 MINT-Berufskategorien.
Dem Report zufolge waren im Oktober 2025 rund 367.600 Stellen unbesetzt. Zugleich waren 253.885 Menschen auf der Suche nach einer Stelle im MINT-Bereich. Daraus ergibt sich zunächst eine Lücke von 113.715 Stellen, die sich jedoch unter Berücksichtigung "qualifikatorischer Mismatches" weiter erhöht. Bereinigt kommen die IW-Forscher dann auf die Lücke von 148.500 fehlenden Fachkräften. Im Vorjahr waren es noch 205.800.
Den Angaben des IW zufolge war die Fachkräftelücke im MINT-Bereich mit Ausnahme der Corona-Jahre zuletzt im Jahr 2016 so niedrig wie heute. 2018 und 2022 fehlten jeweils deutlich über 300.000 Fachkräfte in den 36 Berufen.
Die größte Lücke bestand demnach zuletzt mit 93.500 nicht zu besetzenden Stellen in Facharbeiterberufen, für die es eine Berufsausbildung braucht. Im Segment der "MINT-Expertenberufe" für Akademiker beträgt die Lücke 40.800 Stellen. Hinzu kommen 14.200 fehlende "MINT-Spezialisten" etwa mit Meisterbrief.
Differenziert nach Sektoren klafft die größte Lücke bei Energie- und Elektroberufen (53.100), gefolgt vom Maschinen- und Fahrzeugbau (30.000), der Metallverarbeitung (28.900) und dem Baugewerbe (25.300).
Die IW-Forscher betonen die große Bedeutung von Zugewanderten für die Fachkräftesicherung. So sei die Beschäftigung von Deutschen in MINT-Facharbeiterberufen seit 2012 um 7,3 Prozent gesunken, unter Ausländerinnen und Ausländern jedoch um 85,7 Prozent gestiegen. Bei Akademikerberufen legte die Beschäftigung von Deutschen um 43,3 Prozent zu, die von Ausländern jedoch um 228,5 Prozent.
"Wäre die Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern seit Ende 2012 nur in der geringen Dynamik wie die Beschäftigung von Deutschen gestiegen, würde die Fachkräftelücke heute um 480.600 Personen höher ausfallen und damit einen Wert von gut 0,6 Millionen MINT-Kräften erreichen", erklärte das IW. Neben anderen EU-Ländern kommen ausländische Fachkräfte in Deutschland vor allem aus Indien, der Türkei, Russland und China.
Der Anteil von Frauen in MINT-Berufen ist zwar weiterhin niedrig, seit 2012 ist er jedoch spürbar gestiegen: von 13,8 Prozent auf 16,5 Prozent. Hier gibt es große regionale Unterschiede: Der Frauenanteil in Berlin liegt bei 22,7 Prozent, in Hamburg bei 19,9 Prozent und in Thüringen bei 18 Prozent. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hingegen liegt er unter 15 Prozent, im Saarland unter 14 Prozent.
X.AbuJaber--SF-PST