-
"Grönland-Moment": Macron sieht "tiefgreifenden geopolitischen" Bruch
-
NBA: Heftige Schlägerei bei Charlotte gegen Detroit
-
Interview: Macron hält weiter an deutsch-französischem Kampfjet FCAS fest
-
Interview: Macron will "Dialog mit Russland wieder aufnehmen"
-
Deutschland verbessert sich in Korruptions-Index - Kritik an "Bürokratieabbau"
-
NBA: Franz Wagner feiert Comeback - Schröder glanzlos
-
NBA: Franz Wagner feiert Comeback
-
Vor dem Rodel-Krimi: Taubitz setzt auf "Pizza oder Pasta"
-
Südkorea: Razzia bei Geheimdienst nach Eindringen von Drohne in Nordkorea
-
Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen halten Sozialstaat nicht mehr für finanzierbar
-
Bayern wollen nach Berlin: "Es geht ums Ganze"
-
Wehmut nach Gold: Raimund trauert Lindvik-Freundschaft nach
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz Kältewelle fünftheißester Januar überhaupt
-
Offizielles Wahlergebnis: Japans Regierungspartei erreicht Zweidrittel-Mehrheit
-
Koalitionsstreit: SPD nennt Warkens Krankenkassenvorschläge ohne Gegenfinanzierung unseriös
-
Prien und Dobrindt stellen Studie zu Dunkelfeld bei Gewaltvorfällen vor
-
Trump droht Ottawa mit Stopp der Eröffnung von Brücke zwischen Kanada und den USA
-
Epstein-Affäre: Grüne Bundestagsfraktion fordert Nachforschungen in Deutschland
-
US-Außenminister Rubio reist am Sonntag nach Ungarn
-
Umweltminister Schneider will Gebäudesanierungen und "Klimahandwerk" stärker fördern
-
Sterbeurkunde: Kanadische Schauspielerin Catherine O'Hara starb an Lungenembolie
-
Starmer lehnt Rücktritt wegen Epstein-Affäre ab
-
"Komplexer Schienbeinbruch" nach Sturz: Vonn "bereut nichts"
-
Skistar Vonn berichtet: "Komplexer Schienbeinbruch" nach Sturz
-
Bericht: Verdächtiger von tödlichem Angriff auf Zugbegleiter zuvor schon auffällig
-
Diplomatenkreise: USA übergeben zwei wichtige Nato-Kommandoposten an Europäer
-
Trotz Festnahme von Vertrautem: Nobelpreisträgerin Machado will nach Venezuela zurück
-
Märchenhafter Raimund fliegt zum Olympiasieg
-
US-Prozess zu Social-Media-Sucht beginnt mit Eröffnungsplädoyers in Los Angeles
-
Epstein-Komplizin Maxwell verweigert Aussage und fordert Begnadigung durch Trump
-
Epstein-Affäre: Charles III. "zutiefst besorgt" über neue Vorwürfe gegen Andrew
-
Doppelsieg möglich: Taubitz führt knapp vor Fräbel
-
Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan
-
US-Vizepräsident JD Vance besucht Armenien und Aserbaidschan
-
Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz
-
Deutsche NHL-Stars auf dem Eis - Kapitänsteam um Draisaitl
-
Trotz Streik: Pokalspiel in München findet statt
-
Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück
-
Erneute OP bei Skistar Vonn
-
Urteil verschoben: Bundesverwaltungsgericht verhandelt weiter über Neonazisekte
-
Zusatzbeiträge für Krankenversicherung: Union lehnt SPD-Vorstoß ab
-
Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle" beginnt im März in Hamburg
-
Epstein-Affäre: Schottischer Labour-Chef fordert Starmer zum Rücktritt auf
-
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei erwischt Einbrecher auf Rügen in Badewanne
-
Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart
-
"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen
-
Nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter: Bahn lädt zu Sicherheitsgipfel ein
-
40-Jährige tot in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
PKK-Aktivistin in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
US-Vizepräsident JD Vance zu Besuch in Armenien eingetroffen
DIHK: Weiter schlechte Stimmung bei vielen Unternehmen - Industrie macht Hoffnung
Die schlechte Stimmung bei vielen Unternehmen in Deutschland hält angesichts der US-Handelspolitik und anhaltender wirtschaftlicher Schwächen an. "Der wirtschaftliche Aufbruch, den wir alle wünschen und den unser Land braucht, ist noch nicht in Sicht", erklärte die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, die am Dienstag die aktuelle Konjunkturumfrage vorstellte. Sie sieht "dringenden Handlungsbedarf" in der Wirtschaftspolitik.
Die Geschäftserwartungen der Unternehmen hellten sich in der Frühjahrsumfrage zwar auf, bleiben laut DIHK unter dem Strich aber "pessimistisch". 26 Prozent der Firmen blickten negativ in die Zukunft, nach 31 Prozent zum Jahresbeginn. 16 Prozent dagegen waren bei ihrer Prognose optimistisch gestimmt, zwei Prozentpunkte mehr als bei der vergangenen Umfrage.
Die aktuelle Lage bewertete ein Viertel der befragten Firmen gut, ebenso viele schlecht. "Das ist die schlechteste Lageeinschätzung seit der Corona-Pandemie", erklärte Melnikov. Die schwache Konjunktur im Inland, eine gedämpfte Nachfrage aus dem Ausland und strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel, steigende Arbeitskosten und weiter hohe Energie- und Rohstoffpreise wirkten sich auf die Stimmung aus.
Hoffnung machen laut DIHK aber Industrie und Baugewerbe, wo sich "Anzeichen einer Erholung" zeigten. Beide Branchen könnten wieder zu treibenden Kräften der Wirtschaft werden.
Nötig seien dafür jedoch klare Zeichen aus der Bundespolitik. "Der versprochene Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik muss nun auch in den Betrieben ankommen", forderte Melnikov. Bislang spürten die Firmen davon noch nichts. Die DIHK-Hauptgeschäftsführerin sprach sich für schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren, niedrigere Energiekosten und eine abgespeckte Bürokratie aus.
Eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft sieht die DIHK weiter in möglichen Zollerhöhungen durch die USA. "Das würde uns enorm treffen", sagte Melnikov im ZDF-"Morgenmagazin". Die Erwartungen deutscher Unternehmen ans Auslandsgeschäft haben sich in der Umfrage im Frühjahr "gehörig verschlechtert".
Im ersten Quartal hatten sich Vorzieheffekte durch die drohenden Zölle noch positiv auf die Exporte ausgewirkt. Die Gefahr einer Rezession sieht die DIHK dadurch aber nicht gebannt. Die Kammer rechnet mit einer um 0,3 Prozent sinkenden Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr. "Damit verdichtet sich unsere Befürchtung, dass erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte die Wirtschaftsleistung das dritte Jahr in Folge sinkt", sagte Melnikov.
Für die Studie befragte die DIHK zwischen Ende März und Ende April nach eigenen Angaben 23.000 Betriebe aus nahezu allen Branchen und Regionen. Die neue Bundesregierung stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
V.Said--SF-PST