-
Noch härtere Strafe bei Berufung gegen mutmaßliche Giftpilzmörderin in Australien
-
NFL: Packers siegen nach Watson-Schreckmoment gegen Carolina
-
NHL: Ottawas Comeback mit drei Stützle-Assists ohne Krönung
-
Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins
-
Jubiläum in der Heimat: Pérez macht die 300 voll
-
"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche
-
تيك توك يحول مشاهدات الطعام إلى حجوزات مطاعم
-
Matthäus rät Bayern: Rentenvertrag für Kane
-
Kryptobörse Binance meldet massiven Hackerangriff - Mehr als 2,5 Milliarden Dollar eingefroren
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 30. Oktober
-
شتاء السعودية يطرح 1800 منتج سياحي في تسع وجهات
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
جذور الخلاف بين الأزهر والسلفية في عهد الطيب
-
Trump sagt zwei seiner letzten Wahlkampfauftritte vor den Zwischenwahlen ab
-
الهاتف يزاحم الحياة اليومية على انتباه المستخدمين
-
Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner
-
ثقافة الكمال ونفاد الصبر يعرقلان التغيير
-
Frankreich: "Gelbwesten" rufen zu Kochtopf-Protest auf
-
Carney, von der Leyen und Costa beraten über künftige Partnerschaft Kanadas und der EU
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
Chinas Staatschef Xi empfängt Bundespräsident Steinmeier in Peking
-
Abschluss von Asienreise: Merz besucht Demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea
-
Keine klare Mehrheit nach Parlamentswahl: Israel vor schwieriger Regierungsbildung
-
رحلة في الأردن تستعيد تاريخ التعايش الديني
-
تقارير أميركية: عملية عسكرية مرتقبة ضد إيران لمدة أسبوع تشمل قيادات وبنية تحتية ومنشآت نووية
-
غاري نيفيل يطالب عائلة غليزر ببيع مانشستر يونايتد
-
دبي للخدمات المالية تغرم موديز 2.14 مليون درهم لإخلالها بسرية البيانات
-
الإمارات تشارك في قمة الغاز: سعيد الهاجري يشارك في قمة منتدى الدول المصدرة للغاز في موسكو
-
جائزة حمدان للتصوير تكرم فيرونيك دو فيغوري عن مسيرتها الصحافية
-
Französischer Präsidentschaftskandidat Philippe von Untersuchungsrichtern befragt
-
ديلاوير تختبر تسجيل شركات يقودها الذكاء الاصطناعي بالكامل
-
Nach Auszählung aller Stimmen: Netanjahu-Block bei Israel-Wahl vorn - aber ohne Mehrheit
-
شراكات دولية جديدة: لطيفة بنت محمد تبحث تعزيز التعاون مع عدد من الوزراء والمسؤولين وقادة الشركات الرائدة في كوريا
-
مخاطر سيبرانية متصاعدة: كيف يحوّل الذكاء الاصطناعي القراصنة إلى تهديد للبنية التحتية العالمية؟
-
الديمقراطيون يدخلون الأيام الأخيرة من السباق بتفاؤل حذر
-
المؤشرات الأوروبية تصعد قبيل اجتماع المركزي الأوروبي بشأن السياسة النقدية
-
Erneute Proteste am Samstag: Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten
-
مصر والبرتغال تبحثان توسيع الربط الجوي بين البلدين
-
بنك تايلاند يبقي سعر الفائدة دون تغيير عند 1%
-
تداولات بورصة البحرين تتجاوز مليون دينار خلال أسبوع
-
Nach Rückkehr nach Venezuela: Machado dankt Trump für Sturz Maduros
-
بورصة البحرين: المؤشران العام والإسلامي يغلقان على انخفاض
-
الرقابة المالية تبحث حوافز جديدة لصناديق الاستثمار في البورصة المصرية
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
المركزي المصري يرفع أسعار الفائدة 100 نقطة أساس
-
Weltklimarat soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten
-
Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel
-
Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer
-
قطر للطاقة تشتري 3 ملايين طن سنويا من الغاز الطبيعي المسال الأمريكي
-
Frankreich verweigert österreichischem Rechtsextremisten Sellner die Einreise
Bahn verkauft Logistiktochter Schenker für mehr als 14 Milliarden Euro
Die Deutsche Bahn verkauft ihre profitable Logistiktochter Schenker für mehr als 14 Milliarden Euro an den dänischen Konzern DSV. Der Verkaufserlös soll "vollständig" an die Bahn gehen und deren Verschuldung von über 30 Milliarden Euro "deutlich reduzieren", wie der Konzern am Freitag betonte. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte, nun könne sich die Bahn auf ihr Kerngeschäft fokussieren: den Schienenverkehr in Deutschland.
Die Vereinbarung über den Verkauf wurde am Freitag unterzeichnet, wie beide Unternehmen mitteilten. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) und der Bund müssen noch zustimmen. Ein Abschluss des Geschäfts wird im Laufe des Jahres 2025 erwartet.
Die Deutsche Bahn hatte den Verkaufsprozess für Schenker kurz vor Weihnachten gestartet; es gab zunächst sehr viele Bieter. DSV habe sich mit dem "eindeutig wirtschaftlich vorteilhaftesten Angebot durchgesetzt", erklärte die DB. Zuletzt mitgeboten hatte auch der Finanzinvestor CVC.
DSV zahlt 14,3 Milliarden Euro, inklusive der bis zum Vollzug des Geschäfts erwarteten Zinsen sind es 14,8 Milliarden Euro. Zudem werde DSV als neuer Eigentümer in den kommenden rund drei bis fünf Jahren rund eine Milliarde Euro in Deutschland investieren.
Bei Schenker arbeiten weltweit rund 72.700 Menschen, der Betriebsgewinn betrug im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro. Der Verkauf sei "die größte Transaktion in der Geschichte der DB", erklärte DB-Chef Richard Lutz.
DSV-Chef Jens Lund erklärte, es gebe einen "klaren Plan, wie wir gemeinsam das weltweit führende Transport- und Logistikunternehmen werden wollen". Die Mitarbeiter von DSV und Schenker "werden unsere Stärken bündeln, um einen echten Weltmarktführer in der Branche zu schaffen". Der Zusammenschluss werde langfristiges Wachstum sichern und nachhaltige Arbeitsplätze in Deutschland schaffen.
Vereinbart wurde laut DB, dass die Arbeitsplätze für einen Zeitraum von zwei Jahren nach Abschluss des Verkaufs geschützt sind. Danach will DSV nach AFP-Informationen 1600 bis 1900 Stellen in Deutschland abbauen, vor allem in der Verwaltung. Bei Schenker läuft bereits ein Sparprogramm mit dem Abbau von rund 800 Stellen.
Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, erklärte am Freitag, die Arbeitnehmerseite werde die Entscheidung des Vorstands, Schenker an die DSV zu verkaufen, im Aufsichtsrat "sorgfältig prüfen". Für die EVG sei "neben wirtschaftlichen Faktoren maßgebend, wie der Erlös verwendet und vor allem wie Arbeitsplätze gesichert sowie soziale Faktoren berücksichtigt werden sollen".
Heftige Kritik kam vom Linken-Vorsitzenden Martin Schirdewan: "Die Ampel verscherbelt Schenker für läppische 14 Milliarden Euro, obwohl die Bahntochter in den letzten zwei Jahren mehr als drei Milliarden Euro verdient hat", sagte er AFP. "Weil man kurzfristig Milliarden braucht, verhökert man Besitz, der auch langfristig viel Geld bringt. Das hat mit vernünftiger Wirtschaftspolitik nichts mehr zu tun."
Ohne Schenker werde die Bahn noch größere Defizite einfahren und somit jenen Argumente liefern, die die Bahn ganz zerschlagen wollen, sagte Schirdewan weiter. "Was wir hier sehen, ist der Beginn des großen Ausverkaufs."
Verkehrsminister Wissing argumentierte, die Unternehmenstätigkeit von Schenker habe "keinen Bezug zum Kerngeschäft der Bahn". Die hohe Verschuldung der DB und der fehlende Investitionsspielraum minderten zudem die Wettbewerbsfähigkeit von Schenker. Der Chef von Schenker, Jochen Thewes, erklärte, "wir freuen uns auf die Zukunftsperspektiven für das dann kombinierte Unternehmen".
S.Abdullah--SF-PST