-
مدفيديف إلى نصف نهائي فيينا ويحجز مقعده في ختامية تورينو
-
سلاح حزب الله يعود إلى طاولة النقاش بعد عقدين بلا اتفاق تنفيذي
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" muss Arbeit einstellen
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Cyberangriff auf Berliner Charité: Kontaktdaten abgegriffen
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kassen-Zusatzbeiträge sollen 2027 stabil bleiben - bei 2,9 Prozent
-
"GenZ"-Proteste: Initiatoren klagen Regierung an - Appelle für friedliche Demos
-
Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Kryptobörse Binance meldet massiven Hackerangriff - Höhe des Schadens unklar
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Iran-Krieg: Merz ruft zu diplomatischer Lösung auf
-
Strafbefehl erlassen: Berliner Polizist soll Interna weitergegeben haben
-
Evakuierung von Einwohnern aus russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky begonnen
-
أسرة هاني المبحوح بين فقد ابن وتعثر علاج مصابين من أبنائه
-
الذهب يتراجع مع ارتفاع توقعات زيادة الفائدة الأميركية
-
هجمات متفرقة للمستوطنين تصيب فلسطينيين وتستهدف منازل ومزارعي زيتون
-
تعطل إنتاج أقنعة علاج الحروق في غزة بسبب نقص المستلزمات
-
أكثر من 1193 مستوطناً دخلوا المسجد الأقصى خلال أسبوع
-
كيم يدعو إلى تفوق كوري شمالي في تقنيات الطائرات المسيّرة
-
الدفاعات السعودية تدمر أربعة صواريخ أطلقها الحوثيون
-
ألونسو يكرر انتقاده لمستوى القيادة قبل جائزة المكسيك
-
غريزليز يهزم بليزرز ويحافظ على انطلاقته الكاملة في دوري السلة الأميركي
-
مقتل عامل بمحطة زابوريجيا النووية في هجوم بمسيّرة
-
إرشادات بريطانية للجنود تشمل راحة من الشاشات ورسائل بالإيموجي
-
إضرابات في أكثر من 100 ميناء احتجاجاً على شحن الأسلحة
-
انخفاض إجلاء أطفال غزة للعلاج 75% مقارنة بالسنة الأولى للحرب
-
كيف يمنع المرهقون ضغوطهم من إيذاء أقرب الناس إليهم؟
Anteil von Frauen in Führungsetagen so hoch wie noch nie
Der Anteil von Frauen in den Chefetagen deutscher börsennotierter Unternehmen ist so hoch wie noch nie. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Initiative Fidar (Frauen in die Aufsichtsräte) zeigt, kletterte der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten bis Mai dieses Jahres auf 37,3 Prozent - und damit auf ein neues Rekordhoch. Grund für die Zunahme sei auch die Einführung fester Quoten.
Damit lag die Quote in den Aufsichtsräten der 180 betrachteten Konzerne zwei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. In den Vorständen der Unternehmen kletterte der Anteil der Frauen im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt auf 19,3 Prozent. Und im Juni und Juli kamen nach Redaktionsschluss des Women-on-Board-Index sechs weitere Frauen in den Vorständen hinzu, erklärte Fidar.
Insgesamt gab es in den Aufsichtsräten der untersuchten Unternehmen demnach 2070 Plätze, von denen 773 mit Frauen besetzt waren. Trotz des Anstiegs ist jedoch die Zahl der weiblichen Aufsichtsratsvorsitzenden im Jahresvergleich konstant geblieben. Lediglich zehn der 180 Firmen haben eine Frau an der Spitze des Kontrollgremiums.
In den Vorständen sind mittlerweile 146 Frauen vertreten, von insgesamt 757 Mitgliedern. Verglichen mit der ersten Erhebung von Fidar 2011 ist das eine deutliche Steigerung. Damals lag der Frauenanteil bei nur drei Prozent, 20 von 664 Vorstandsposten waren mit Frauen besetzt.
Grund für den Anstieg sei vor allem die 2015 eingeführte Quote von 30 Prozent Frauen in Aufsichtsräten, die den Angaben nach 104 der 180 Unternehmen betreffen. Hinzu komme das seit August 2022 geltende Mindestbeteiligungsgebot. Es sieht vor, dass börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen mit mehr als drei Vorstandsmitgliedern ihre Vorstände bei Neubesetzungen mit mindestens einer Frau und einem Mann besetzen müssen. Die Regelung trifft auf derzeit 65 Unternehmen zu.
Bundesfrauenministerin Lisa Paus (Grüne) wertet die aktuellen Zahlen als Erfolg der gesetzlichen Vorgaben. "Unser langfristiger Anspruch ist aber, dass die Führungsetagen paritätisch besetzt sind. Dafür müssen die Unternehmen der Privatwirtschaft das Tempo weiter anziehen", erklärte sie.
Auch die Präsidentin der Fidar, Anja Seng, forderte mehr Geschwindigkeit, um das Ziel der gleichberechtigten Besetzung von Führungspositionen zu erreichen. "Wenn die Unternehmen nicht mehr Engagement zeigen, muss der Gesetzgeber handeln", erklärte Seng. Jedes Unternehmen brauche eine verbindliche und transparent einsehbare Strategie für die gleichberechtigte Teilhabe auf allen Führungsebenen.
Seit Einführung der Vorgabe zur Mindestbeteiligung wuchs der Anteil der Frauen in den Vorständen seit 2022 um 4,6 Prozentpunkte. Bei den 104 der Aufsichtsratsquote unterliegenden Unternehmen lag der Frauenanteil im Vorstand zuletzt bei 21,7 Prozent. In den Unternehmen ohne Quote indes stagniert er bei 14,9 Prozent. 65 der 180 untersuchten Unternehmen haben gar keine Frau im Vorstand.
Monika Schulze-Strelow, Gründungsmitglied von Fidar, forderte daher, die Quoten auf mehr Unternehmen auszuweiten. "Freiwillige Selbstverpflichtungen funktionieren in der deutschen Wirtschaft nicht", kritisierte sie. Alle Unternehmen, die keiner Quote unterliegen, sind verpflichtet, Zielgrößen für ihren Frauenanteil in Aufsichtsrat, Vorstand und zweiter Managementebene festzulegen. 23 Unternehmen gaben dabei das Ziel "Null" an, sie planen also nicht, Frauen in den Vorstand zu holen. Der überwiegende Teil davon (17) seien Unternehmen, die nicht der Aufsichtsratsquote unterliegen.
A.Suleiman--SF-PST