-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
-
Saudi-Arabien will in Manga-Vergnügungspark bei Paris investieren
-
Uniper und Equinor schließen Vereinbarung über Gaslieferungen aus Norwegen
-
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
-
Prinz Harry zieht sich aus afrikanischer Naturschutzorganisation zurück
-
Ukraine-Partner wollen militärische Unterstützung für Kiew weiter verstärken
-
Macron setzt Handyverbot für Oberstufe in Kraft
-
Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"
-
Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS
-
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
-
Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos
-
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
-
Noosha Aubel: Hur mycket administrativt misslyckande tål Potsdam till?
-
Noosha Aubel: Πόση διοικητική αποτυχία μπορεί να αντέξει ακόμα το Πότσδαμ?
-
Vor Kabinettsklausur: Rufe nach Entscheidungen bei Reformen und Klimaschutz
-
US-Journalistenvisa: Deutsche Medien bitten Merz erneut um diplomatische Hilfe
-
Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun
-
Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg
-
Ozeane so warm wie noch nie: Neue Tageshöchsttemperatur gemessen
-
Noosha Aubel: Kolik administrativních selhání ještě Potsdam snese?
-
Noosha Aubel: Ile jeszcze nieudolności administracyjnej wytrzyma Poczdam?
-
Noosha Aubel: Wie viel Verwaltungsversagen verträgt Potsdam noch?
-
नूशा ऑबेल: पॉट्सडैम और कितनी प्रशासनिक विफलता सहन कर सकता है?
-
ヌーシャ・オーベル:ポツダムは、あとどれだけの行政の失態に耐えられるのか?
-
누샤 아우벨: 포츠담은 행정 실패를 얼마나 더 견뎌낼 수 있을까?
-
努莎·奧貝爾:波茨坦還能承受多少行政失職?
-
نوشا أوبيل: إلى أي مدى ستتحمل بوتسدام المزيد من الفشل الإداري؟
-
Нуша Аубель: Скільки ще Потсдам витримає адміністративних провалів?
-
Нуша Аубель: Сколько ещё Потсдам сможет выдержать административных провалов?
-
Porsche verkauft IT-Beratungstochter MHP an indischen Tata-Konzern
-
SPD und Verbände begrüßen Linnemanns "Kurskorrektur" bei pflegenden Angehörigen
-
Zu 80. Geburtstag Nordrhein-Westfalens: Verdienstorden für Ferres und Müntefering
-
Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September
-
Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet
-
Während Urlaubs von Bewohnerin: Fledermäuse nisten sich in Bayern in Wohnung ein
-
Veganes Angebot in Hochschulmensen binnen zehn Jahren vervierfacht
-
Fangverbot für Hering: EU will Ausnahme für Ostsee-Küstenfischer aufheben
-
Tesla ruft in China Millionen Fahrzeuge wegen versenkbarer Autotürgriffe zurück
-
"Blutrünstige Barbaren": Geldstrafe nach muslimfeindlichem Post in Hamburg
-
Umfrage: In Frankreich scheint Stichwahl Le Pen - Mélenchon möglich
-
Ukraine-Partner beraten am 35. Unabhängigkeitstag des Landes über weitere Unterstützung
-
Gericht in Syrien verurteilt früheren Großmufti unter Assad zu lebenslanger Haft
-
Französische TV-Moderatorin gibt Sendung wegen Kandidatur ihres Partners ab
-
Alabali Radovan: Verfügbarkeit von Wasser "zentraler Faktor" für Wirtschaft
-
Online-Händler Shein will mit Börsengang am 1. September Geld für Expansion sammeln
-
Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab
Streit mit Brüssel: Peking untersucht nun EU-Handelspraktiken
Im Handelsstreit zwischen der EU und China verschärft nun Peking die Gangart. Das chinesische Handelsministerium kündigte am Mittwoch eine formelle Untersuchung der Handelspraktiken der EU an. Im Zentrum stünden Produkte wie "Lokomotiven, der Photovoltaik und der Windenergie". Brüssel hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von Untersuchungen gegen chinesische Unternehmen wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung eingeleitet - Peking drohte jeweils mit Gegenmaßnahmen.
Die formelle Untersuchung der Handelspraktiken der EU läuft nun bis zum 10. Januar 2025, kann aber um drei Monate verlängert werden, wie das chinesische Handelsministerium mitteilte. Es sei aufgrund einer Beschwerde der chinesischen Handelskammer tätig geworden, so das Ministerium. Es gehe um "Handels- und Investitionshemmnisse für chinesische Unternehmen" seitens der EU. Untersucht würden "Vorprüfungen, eingehende Untersuchungen und unangekündigte Inspektionen chinesischer Unternehmen".
Die genannten Branchen sind genau die, in denen Brüssel in den vergangenen Monaten Untersuchungen wegen unfairen Wettbewerbs gestartet hatte. Mitte Februar begannen die Ermittlungen gegen eine Tochter des riesigen chinesischen Zugherstellers CRRC. Das Staatsunternehmen bewarb sich um die Lieferung elektrischer Züge nach Bulgarien, Brüssel vermutete Wettbewerbsverzerrungen dank staatlicher chinesischer Subventionen. Ende März zog CRRC sein Angebot zurück.
Im April gab die EU-Kommission bekannt, dass sie die Auftragsvergabe für einen Solarpark in Rumänien unter die Lupe nimmt - im Visier sind eine Tochter des chinesischen Weltmarktführers für Solarzellen, Longi, sowie zwei vom staatlichen Konzern Shanghai Electric kontrollierte Töchter. Ende April folgte eine Untersuchung wegen mutmaßlich unfairer öffentlicher Ausschreibungen für medizinische Geräte. Eine weitere Untersuchung läuft gegen Hersteller von Windturbinen.
Im Juni folgte dann die Ankündigung von Zollerhöhungen für Elektroautos aus China in Höhe von bis zu 38 Prozent. Brüssel verhängte diese zusätzlichen Einfuhrzölle Anfang Juli zunächst vorläufig - eine endgültige Entscheidung soll bis Anfang November fallen.
China reagierte erbost und erklärte, es behalte sich eine Klage gegen die EU bei der Welthandelsorganisation WTO vor. Zudem leitete Peking ein Anti-Dumpingverfahren gegen Branntwein aus Europa ein - im Visier ist hier vor allem französischer Cognac. Die Untersuchung hatte bereits im Januar begonnen. Ebenfalls seit Juni läuft eine Untersuchung gegen europäisches Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte - hier stammen die Importe vor allem aus Spanien, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark.
Für die EU sind die Handelsstreitigkeiten mit China ein schwieriger Balanceakt. Einerseits sind die 27 Mitgliedsländer oft auf chinesische Produkte und Rohstoffe angewiesen, vor allem beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Andererseits beschweren sich Unternehmen in der EU seit Jahrzehnten über unfairen Wettbewerb. Brüssel will die Abhängigkeit von China auch verringern, weil das Staatenbündnis darin zunehmend ein Sicherheitsrisiko sieht.
A.Suleiman--SF-PST