-
Netanjahu: Bedrohung durch Iran kann nur durch Regierungssturz beseitigt werden
-
Beispielloser El Niño: Eindringlicher UN-Appell für gemeinsame Schutzvorkehrungen
-
Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen
-
Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes
-
Moskau zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA Mitte November bereit
-
NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz
-
Nvidia-Chef Huang fordert von deutscher Wirtschaft Fokus auf KI
-
Selenskyj zum Einfrieren der Front im Ukraine-Krieg bereit
-
Bundeswehr: Personalaufwuchs erstmals über Jahresziel
-
13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess
-
Rendite französischer Staatsanleihen steigt erstmals seit 2002 über fünf Prozent
-
Tausende Schüler und Studenten nehmen an Bildungsprotesten in Griechenland teil
-
Deutscher in Russland festgenommen - US-Bürger Hubbard nach vier Jahren frei
-
Frankreich: Gewerkschaft ruft nach erfolglosem Treffen mit Lecornu zu Streiks auf
-
Steinmeier besucht Ende Oktober China
-
Hubig und Klingbeil legen Eckpunkte für Elementarschadenversicherung vor
-
Panamakanal verzeichnet Rekordjahr
-
Gespräche in Russland: Witkoff legt Putin "Ideen" für Ukraine-Friedensabkommen vor
-
Bundeswehr sieht sich durch russische Sabotage "erheblich" bedroht
-
Arbeiter in Bayern von herabfallenden Brettern erschlagen
-
El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen
-
Korruptionsfall in Ungarn: Ex-Zentralbankchef und Orban-Vertrauter festgenommen
-
Institut: Ländliche Regionen stärker von Ruhestand der Babyboomer betroffen
-
Trump: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ohne Gegenleistung freigelassen
-
Niedersachsens AfD-Chef Schledde in Zusammenhang mit Parteispenden angeklagt
-
Nach Wechsel von Schweitzer nach Berlin: Rauschkolb neue SPD-Fraktionschefin in Mainz
-
Verkehrsminister fordern Geld vom Bund für höhere Schienenmaut im Regionalverkehr
-
Macron: Staatenlenker machen nach Ausschreitungen Wahlkampf auf Kosten Frankreichs
-
Mitarbeiterbefragung: Bahn-Angestellte etwas zufriedener - Pessimimus überwiegt
-
Ein Toter nach Explosion in Gewerbegebiet in Nordrhein-Westfalen
-
Mitbewohner getötet: Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie in Rheinland-Pfalz
-
Erster Ebola-Fall in Nigeria: Gefährlicher Bundibugyo-Virusstamm nachgewiesen
-
Verstöße gegen Parteiengesetz: Anklage gegen Niedersachsens AfD-Chef Schledde
-
Gewalt bei Protesten in Frankreich: Lecornu trfft Gewerkschaftsvertreter
-
Brüssel geht wegen gefälschter Hotelanzeigen gegen Booking vor
-
Service zu Rundfunkbeitrag gegen Geld: BGH prüft Klagerecht von Verbraucherverband
-
Geplante "Gen Z"-Proteste in Deutschland: Warnungen vor linksextremer Einflussnahme
-
Nvidia-Chef Huang fordert schnellen Aufbau von KI-Infrastruktur in Europa
-
Merz betont Bedeutung von Handelsbeziehungen zu China
-
Putin: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ist frei
-
"Wir meinen: Es reicht": Alice Schwarzer stellt Magazin "Emma" nach 50 Jahren ein
-
Söder für stärkere Regulierungen von Social Media
-
Nvidia-Chef Huang fordert Aufbau von KI-Infrastruktur in Europa
-
Britische Regierung genehmigt umstrittene Förderung in Nordsee-Gasfeld
-
FC Bayern: Kimmich fehlt wegen eines Trauerfalls
-
Merz optimistisch hinsichtlich Einigung über Rentenreform
-
Kwarazchelia erleidet Kreuzbandriss
-
Bekannten verwechselt und erschossen - Anklage gegen 43-Jährigen in Rheinland-Pfalz
-
Hessen: Berauschter 15-Jähriger zieht Spur der Verwüstung mit gestohlenem Lastwagen
-
Israel wird Partner des Pazifischen Inselforums
Gemeinden geben grünes Licht für Batteriefabrik in Schleswig-Holstein
Die nächste Hürde ist genommen: In Schleswig-Holstein haben die zuständigen Gemeinden grünes Licht für die milliardenschwere Batteriefabrik des schwedischen Herstellers Northvolt gegeben. Nun können die Genehmigungsanträge beim zuständigen Landesministerium und beim Kreis Dithmarschen gestellt werden. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach am Dienstag in Kiel von einem "historischen Tag" für sein Bundesland.
Die Entscheidung in der Gemeinde Lohe-Rickelshof in der vergangenen Woche war ohne Gegenstimmen über die Bühne gegangen. Das Ergebnis in Norderwöhrden am Montagabend war mit vier zu drei Stimmen nicht so eindeutig. Laut Günther ist die Zustimmung in der Region aber dennoch insgesamt "riesig".
Nach Angaben von Northvolt sollen in der Region 3000 neue Arbeitsplätze entstehen. Dafür wolle das Unternehmen selbst 4,5 Milliarden Euro investieren und an dem neuen Standort jährlich Batterien für eine Million Elektroautos fertigen. Zu den Investoren von Northvolt gehört unter anderem der Volkswagen-Konzern.
Anfang Januar hatte die EU-Kommission Fördermittel und Garantien der Bundesregierung in Höhe von insgesamt 902 Millionen Euro freigegeben. Sie geht davon aus, dass sich Northvolt ohne die Staatshilfe für einen Standort in den USA entschieden hätte: Es sei das erste Mal, dass Brüssel eine Zahlung genehmige, "um zu verhindern, dass eine Investition aus Europa abgezogen wird", erklärte damals die für Wettbewerb zuständige Vizepräsidentin der Behörde, Margrethe Vestager. Subventionen wie diese seien entscheidend, "damit die Technologie in Europa entwickelt wird und Arbeitsplätze in Europa entstehen".
Auch Günther sagte am Dienstag, die Ansiedlung von Northvolt sei ein entscheidender Schlüssel dafür, "dass wir diese Technologie in unserem Land erhalten und wesentliche Bestandteile der Produktion bei uns in Europa stattfinden können". Er sprach von einem "echten Gamechanger" für Schleswig-Holstein. Northvolt werde im Kreis Dithmarschen die "grünste Autobatterie der Welt" produzieren und damit auch die Dekarbonisierung in Deutschland voranbringen.
Kritiker hatten bis zuletzt Bedenken wegen des nötigen Ausbaus der Infrastruktur geäußert. Wegen der geplanten Fabrik und den neu zu schaffenden Arbeitsplätzen müssen unter anderem neue Wohnungen und Bahnstrecken gebaut werden. Vieles werde sich verändern in Dithmarschen, sagte Günther - das sei in der gesamten Region spürbar.
Die Infrastrukturprojekte müssten jetzt "extrem schnell umgesetzt" werden, betonte der Ministerpräsident. Die ersten Batteriezellen für E-Autos sollen 2026 hergestellt werden.
M.AbuKhalil--SF-PST