-
Meghan gibt Teilnahme an beliebter australischer Koch-Show bekannt
-
Barmer: Notfallbehandlungen in jeder zehnten Klinik binnen zehn Jahren verdoppelt
-
NHL: Drasaitl verliert deutsches Duell mit Seider
-
Richtungsentscheidung in Israel: Wahllokale öffnen für Parlamentswahl
-
Nächster Sieg für Schröder und Charlotte - Hartenstein stark
-
US-Verteidigungsministerium benennt erstes Atom-U-Boot für australischen Marinestützpunkt
-
Kane wird emotional: Rührende Worte an seine Familie
-
"Halb so wild": Prass nimmt Gelb-Rot mit Humor
-
Kane gewinnt Ballon d'Or: "Bayern eine Bühne für Weltklasse"
-
Ziel Olympia: Eiskunstläuferin Gerke wechselt die Disziplin
-
Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
-
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
-
Merz zum Auftakt seiner Asienreise in Singapur
-
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
-
Israelis wählen neues Parlament - Netanjahu unter Druck
-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
عمار بن حميد يوجّه بتطوير الخدمات للمواطنين والمقيمين وقطاع الأعمال
-
مسؤولون إماراتيون: الشراكة مع بنين تفتح فرصاً للتجارة والاستثمار
-
إطلاق صندوق استثماري متخصص في الغاز الطبيعي المسال
-
المعاشات الإماراتية: اكتمال التغطية التأمينية للقطاع الخاص
-
مساكن دبي تدعو المقيمين إلى المشاركة في تحدي المليار خطوة
-
الإمارات تعرض تجربتها في توظيف الذكاء الاصطناعي حكومياً
-
دراسة تقرّب العلماء من تفسير دور الشمال في العصور الجليدية
-
شراكة إماراتية لدعم سينما ومحتوى الأطفال والشباب
-
سباعيات دبي للرجبي تضيف منافسات الدرجة الثالثة من سلسلة HSBC SVNS
-
الأردن ينفذ ضربات على أهداف في سورية بعد توقيف منفذي هجوم الكنيسة
-
تحدي القراءة العربي يوسع أثره ويعزز المشاركة المعرفية
-
دراكنميلر: تحركات الأسواق تحمل إشارات ينبغي الإصغاء إليها
-
تمويل مشروع دندرة للطاقة الشمسية بقيمة 650 مليون دولار
-
وزير الصناعة المصري: القطاع الخاص يقود مسار التنمية الصناعية
-
عز العرب السويدي تقدم سيارات جايكو إلى السوق المصرية
-
تقدير احتياجات 420 مصنعاً متعثراً بنحو أربعة مليارات جنيه
-
ثلاث إصابات خلال اقتحام القوات الإسرائيلية مخيم قلنديا
-
افتتاح فرع جديد للمرشدي مارتس في التجمع الخامس
-
500 مليون جنيه لتطوير 322 معملاً للرقابة على الصادرات في مصر
-
مصر والدنمارك تبحثان توسيع التعاون في الطاقة المتجددة
-
رادع تشيد بمواجهة مجموعات مسلحة غرب رفح
-
كمال النونو أول سفير لاتحاد الجامعات الدولي في فلسطين
-
زيلينسكي ينتقد تأخر الموافقة الأميركية على صواريخ الدفاع الجوي
-
الأردن يعلن قصف مواقع مرتبطة بهجوم كنيسة الكرك في جنوب سورية
-
حماس تؤكد للوسطاء التزامها التهدئة وتنفي التخطيط لهجمات جديدة
-
ستيفان رولان يستلهم داليدا في مجموعة أزياء تستكشف الإنسانة خلف الأيقونة
-
حسام بدران يستعيد أثر فتحي الشقاقي في الذكرى الحادية والثلاثين لاغتياله
-
مرشح لبلدية أوتاوا يتعهد برفع العلم الفلسطيني إذا فاز
-
رصد 13 اعتداء على موسم الزيتون في أربع محافظات فلسطينية
-
صحيفة فلسطين تحقق مرتبة متقدمة في استطلاع لوسائل الإعلام
Nach zwei Bootsunglücken nahe Italien werden mindestens 30 Migranten vermisst
Mindestens 30 Menschen werden nach zwei Bootsunglücken vor der italienischen Insel Lampedusa vermisst. Nach Angaben Überlebender handelt es sich dabei um etwa 28 Migranten von einem Flüchtlingsboot und drei Vermisste von einem weiteren, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Sonntag mit. Beide Boote waren demnach am Samstag bei stürmischem Wetter untergegangen. Die seeuntüchtigen Metallboote waren vermutlich am Donnerstag von der Hafenstadt Sfax in Tunesien aufgebrochen.
IOM-Mitarbeiter würden nach Gesprächen mit den Überlebenden von "mindestens 30 vermissten Menschen" ausgehen, sagte Pressesprecher Flavio Di Giacomo der Nachrichtenagentur AFP. Die italienische Küstenwache erklärte, 57 Überlebende der beiden Schiffsbrüche gerettet und die Leichen einer Frau und eines Minderjährigen geborgen zu haben.
Die Küstenwache veröffentlichte am Sonntag dramatische Aufnahmen von den Rettungsaktionen. Darauf war zu sehen, wie die Menschen von enormen Wellen hoch- und runtergetragen wurden, während ein Schiff der Küstenwache ebenfalls von den Meeresbewegungen auf und ab geschaukelt wurde. Einige versuchten, auf das schwankende Boot zu klettern, während andere sich verzweifelt aneinander festhielten und so eine menschliche Kette bildeten.
In Agrigent auf der nahegelegenen italienischen Insel Sizilien wurde eine Untersuchung eingeleitet. Der Polizeichef von Agrigent, Emanuele Ricifari, erklärte, die Schlepper hätten vermutlich gewusst, dass raue See vorhergesagt worden war. Wer auch immer es den Menschen auf den Booten erlaubt oder sie gezwungen habe, bei diesen Bedingungen in See zu stechen, "ist ein skrupelloser krimineller Wahnsinniger", sagte Ricifari italienischen Medien.
"Wie viele müssen noch sterben, bevor die EU endlich ein Such- und Rettungsprogramm beschließt?", fragte die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch im Online-Dienst Twitter, der inzwischen in X umbenannt wurde.
Während das stürmische Wetter am Sonntag anhielt, brachten Rettungsdienste in einem weiteren Einsatz eine Gruppe von 34 Flüchtlingen in Sicherheit, die seit Freitagabend in einem felsigen Gebiet an der Küste von Lampedusa festsaßen. Starker Wind hatte sie den Rettern zufolge dorthin getrieben. Unter den Migranten waren demnach auch zwei Schwangere.
Aufgrund der hohen Wellen hatte die Küstenwache die Menschen zuvor nicht über das Meer retten können. Nun wurden die Flüchtlinge teils mithilfe von Flugzeugen der Luftstreitkräfte aus ihrer Lage befreit.
Die Fluchtroute von Nordafrika nach Europa über das zentrale Mittelmeer ist die tödlichste weltweit. Mehr als 1800 Menschen seien dabei bereits in diesem Jahr ums Leben gekommen, sagte IOM-Sprecher Di Giacomo. Das sind fast 900 mehr als im vergangenen Jahr. "In Wahrheit ist diese Zahl wahrscheinlich viel höher. Viele Leichen werden im Meer gefunden, was darauf hinweist, dass es viele Schiffsbrüche gibt, von denen wir nie erfahren", fuhr er fort.
Vor allem auf der Route von Tunesien aus habe sich die Anzahl der gefundenen Toten erhöht, sagte Di Giacomo weiter. Der Fluchtweg sei gefährlicher worden, weil sich der bei der Überfahrt benutzte Bootstyp geändert habe.
Die Schleuser setzten die Menschen aus dem Afrika südlich der Sahara in Eisenboote, "die weniger kosten als die üblichen Holzboote, aber völlig seeuntüchtig sind, sie zerbrechen leicht und sinken", fuhr Di Giacomo fort. Einmal auf See, würden die Schleuser oft die Motoren der Boote stehlen, um diese wiederzuverwenden.
Dem italienischen Innenministerium zufolge sind in diesem Jahr bereits 92.000 Migranten an den Küsten Italiens angekommen - fast doppelt soviele wie im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.
O.Salim--SF-PST