-
Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
-
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
-
Merz zum Auftakt seiner Asienreise in Singapur
-
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
-
Israelis wählen neues Parlament - Netanjahu unter Druck
-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
عمار بن حميد يوجّه بتطوير الخدمات للمواطنين والمقيمين وقطاع الأعمال
-
إطلاق صندوق استثماري متخصص في الغاز الطبيعي المسال
-
المعاشات الإماراتية: اكتمال التغطية التأمينية للقطاع الخاص
-
مساكن دبي تدعو المقيمين إلى المشاركة في تحدي المليار خطوة
-
الإمارات تعرض تجربتها في توظيف الذكاء الاصطناعي حكومياً
-
دراسة تقرّب العلماء من تفسير دور الشمال في العصور الجليدية
-
شراكة إماراتية لدعم سينما ومحتوى الأطفال والشباب
-
سباعيات دبي للرجبي تضيف منافسات الدرجة الثالثة من سلسلة HSBC SVNS
-
الأردن ينفذ ضربات على أهداف في سورية بعد توقيف منفذي هجوم الكنيسة
-
تحدي القراءة العربي يوسع أثره ويعزز المشاركة المعرفية
-
دراكنميلر: تحركات الأسواق تحمل إشارات ينبغي الإصغاء إليها
-
تمويل مشروع دندرة للطاقة الشمسية بقيمة 650 مليون دولار
-
وزير الصناعة المصري: القطاع الخاص يقود مسار التنمية الصناعية
-
عز العرب السويدي تقدم سيارات جايكو إلى السوق المصرية
-
تقدير احتياجات 420 مصنعاً متعثراً بنحو أربعة مليارات جنيه
-
مسؤولون إماراتيون: الشراكة مع بنين تفتح فرصاً للتجارة والاستثمار
-
الأردن يعلن قصف مواقع مرتبطة بهجوم كنيسة الكرك في جنوب سورية
-
أردوغان يتمسك باتفاق ترسيم الحدود البحرية مع ليبيا ويدعو إلى الحوار
-
بغداد وعمّان توسعان الشراكة وتبحثان إقامة منطقة تجارة حرة
-
بيروت تكرّم نجاح سلام بإطلاق اسمها على شارع في المصيطبة
-
كريستو بوبوف يرسخ حضوره بين نجوم الريشة الطائرة العالمية
-
إسبانيا تواصل هيمنتها على جوائز الكرة الذهبية
-
مقتل ممرضة في الكونغو خلال عملها لمواجهة تفشي الإيبولا
-
محكمة كويتية تقضي بإعدام ثلاثة مدانين بالتخابر مع إيران
-
افتتاح فرع جديد للمرشدي مارتس في التجمع الخامس
-
500 مليون جنيه لتطوير 322 معملاً للرقابة على الصادرات في مصر
-
مصر والدنمارك تبحثان توسيع التعاون في الطاقة المتجددة
-
رادع تشيد بمواجهة مجموعات مسلحة غرب رفح
-
تركيا والسعودية وباكستان وإيران تواصل مشاوراتها الإقليمية
-
رصد 13 اعتداء على موسم الزيتون في أربع محافظات فلسطينية
-
مرشح لبلدية أوتاوا يتعهد برفع العلم الفلسطيني إذا فاز
-
ثلاث إصابات خلال اقتحام القوات الإسرائيلية مخيم قلنديا
-
حسام بدران يستعيد أثر فتحي الشقاقي في الذكرى الحادية والثلاثين لاغتياله
-
صحيفة فلسطين تحقق مرتبة متقدمة في استطلاع لوسائل الإعلام
-
زيلينسكي ينتقد تأخر الموافقة الأميركية على صواريخ الدفاع الجوي
-
حماس تؤكد للوسطاء التزامها التهدئة وتنفي التخطيط لهجمات جديدة
-
ستيفان رولان يستلهم داليدا في مجموعة أزياء تستكشف الإنسانة خلف الأيقونة
-
كمال النونو أول سفير لاتحاد الجامعات الدولي في فلسطين
-
أوسيمين يحسم ديربي إسطنبول لمصلحة غلطة سراي
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
IWF hebt Prognose für die Weltwirtschaft - für Deutschland senkt er sie
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Welt leicht angehoben - Deutschland aber bildet eine Ausnahme unter den großen Volkswirtschaften. Für die Bundesrepublik senkte der IWF seine Erwartungen sogar noch weiter ab: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird demnach 2023 um 0,3 Prozent schrumpfen.
Den Ausblick für die Weltwirtschaft insgesamt hob der IWF von 2,8 Prozent im April auf nun 3,0 Prozent an. Gründe seien etwa ein widerstandsfähiger Dienstleistungssektor, der seit der April-Prognose gelöste Schuldenstreit in den USA und das entschlossene Handeln der Behörden angesichts der Turbulenzen im Bankensektor, erklärten die IWF-Experten am Dienstag in Washington.
"Im historischen Vergleich" sei das Wachstum aber weiterhin schwach. Auch für 2024 erwartet der IWF nur ein Plus von 3,0 Prozent, vor allem wegen der lahmenden Konjunktur in den Industrieländern.
Zum Vergleich: 2021 war die Weltwirtschaft noch um 6,3 Prozent gewachsen, 2022 dann um 3,5 Prozent, wie der IWF mitteilte.
Gewichtige Risiken für die Weltwirtschaft sieht der Währungsfonds in einer "Intensivierung" des Krieges in der Ukraine sowie in "extremen Wetterereignissen", sollte dies zu einer erneuten Verschärfung der Geldpolitik führen. Auch mögliche Probleme der chinesischen Wirtschaft, insbesondere des hoch verschuldeten Immobiliensektors des Landes, könnten auf andere Staaten übergreifen. "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten raus", sagte IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas der Nachrichtenagentur AFP.
Deutschland ist der einzige G7-Staat, für den der IWF die Prognose vom Frühjahr nicht verbesserte. Im laufenden Jahr sei wegen der "Schwäche des Verarbeitenden Gewerbes und des Abschwungs im ersten Quartal" ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zu erwarten, erklärten die IWF-Experten. Im April war der IWF für Deutschland noch von einem sehr leichten Abschwung um 0,1 Prozent ausgegangen.
Das BIP in Deutschland war im letzten Quartal 2022 und im ersten Quartal 2023 zurückgegangen, damit befand sich die Wirtschaft laut gängiger Definition in einer Rezession. Die Ergebnisse zur Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht das Statistische Bundesamt am Freitag. Wirtschaftsforschungsinstitute hierzulande rechnen mit einem Rückgang des BIP in diesem Jahr um bis zu 0,5 Prozent.
Im April hatte der IWF eine Rezession auch für Großbritannien prognostiziert. Nun hob er seine Prognose für das Königreich um 0,7 Prozentpunkte an: Dort sei 2023 mit einem Wachstum um 0,4 Prozent zu rechnen. Auch in anderen Ländern erwartet der IWF positive Entwicklungen. In Spanien und Italien etwa habe der Tourismussektor sich sehr gut erholt - Spanien kann demnach mit einem Wachstum um 2,5 Prozent rechnen, Italien mit 1,1 Prozent.
H.Jarrar--SF-PST