-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Austin
-
Dauerkritik ist Wirtz "komplett egal"
-
Schindler nach EM-Coup stolz: "Wirklich glücklich"
-
Bayern erleichtert nach harter Woche: "Sieg ist für Vinnie"
-
Carrick vor dem Aus: "Wir müssen abwarten, was passiert"
-
حرة مطار الشارقة تجذب استثمارات دولية جديدة في الصناعات الغذائية
-
Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
-
مقاطع الذكاء الاصطناعي تدخل قلب الحملات الانتخابية الأميركية
-
Ölspur führt Polizei zu mutmaßlichem Unfallfahrer
-
Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown
-
EU-Agrarminister beraten über Fördergelder und Ostseefischerei
-
Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein
-
Merz bricht zu mehrtägiger Asienreise auf
-
Unbekannte brechen in Einfamilienhaus in Heidenau ein
-
شراكة رياضية تعزز نجاح كأس الإمارات للغولف للناشئين 2026
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro will Ergebnis anfechten
-
Aufmerksame Nachbarn vereiteln Einbruch in Meckelfeld
-
المصرف المركزي الإماراتي يعرض في بانكوك مسيرة الريادة المالية والشراكات
-
Polizei stoppt 16-Jährigen ohne Führerschein in Ramelsloh
-
الزيودي: صادرات الإمارات إلى بنين مرشحة لبلوغ مليار دولار بحلول 2033
-
Auto gerät nach Panne bei Winsen in Brand
-
Polizei lässt umgebauten Cybertruck auf bayerischer Autobahn weiterfahren
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste verdrängt langjährigen Staatschef Vucic
-
خسائر بـ1.15 مليار إسترليني تهز سوق العقارات البريطانية
-
Wahlkrimi in Brasilien: Lula setzt sich laut Wahlgericht in Stichwahl gegen Bolsonaro durch
-
Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder
-
هيئة الدواء و«المهن الطبية» تبحثان دعم التصنيع المحلي وتوافر المستحضرات
-
Fränkischer Tatort erzählt von Neuanfang und alten Konflikten
-
Lula setzt sich gegen Bolsonaro durch und gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Brasilien
-
بحث رعاية العمالة غير المنتظمة بين وزارة العمل و«مستقبل مصر»
-
Merz wirbt bei CSU für Geschlossenheit und eine Bundespräsidentin
-
Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt
-
مباحثات لتوطين إنتاج المستحضرات الدوائية بين هيئة الدواء و«إيست فارما»
-
Kaiserslautern gewinnt Topspiel dank Krahl und rückt auf Rang drei
-
موجة بيع حادة تدفع مؤشرات البورصة المصرية إلى خسائر واسعة
-
CSU vertagt Personalfrage für das Bundespräsidentenamt
-
Vor Israel-Wahl: Oppositionspolitiker Eisenkot will "alle Israelis wieder zusammenbringen"
-
مخطط لإقامة ثماني بؤر استيطانية جديدة في جبل الخليل
-
Innenminister Hagel kündigt konsequentes Vorgehen an Halloween an
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg durch Brand zerstört
-
الجامعة الإسلامية تنعى ثلاثة موظفين وتدين استهداف حرمها
-
Doppelpack Mbappé: Real gewinnt 265. Clasico
-
Wie Streiks die volle Lohnfortzahlung verteidigten
-
Historischen Titel verpasst: Schindler verliert EM-Finale
-
اكتمال المتأهلين إلى ربع نهائي كأس الألف شهيد
-
Memes lösen internationalen Schlagabtausch auf X aus
-
Antonelli siegt in Austin - Titelentscheidung vertagt
-
Serbien vor Machtwechsel: Langjähriger Staatschef Vucic gesteht Niederlage ein
-
دخول خمس شاحنات غاز إلى قطاع غزة
-
Israel beginnt großangelegte Militäroperation im Westjordanland
Krisenbank First Republic wird von Bankenriesen JPMorgan Chase übernommen
Es ist die zweitgrößte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte: Die US-Behörden haben die Kontrolle über die in die Krise geratene kalifornische First Republic Bank übernommen und verkaufen sie an den Branchenriesen JPMorgan Chase. Wie der Bundeseinlagensicherungsfonds FDIC am Montag mitteilte, wird JPMorgan Chase alle Einlagen und fast alle Aktivposten der First Republic Bank übernehmen. Es ist ein neues dramatisches Kapitel in der Bankenkrise, die im März für massive Turbulenzen gesorgt hatte.
Die First Republic Bank stand unter starkem Druck, nachdem zwei Banken mit ähnlichem Profil - die Silicon Valley Bank und die Signature Bank - kurz hintereinander insolvent gegangen waren. Mitte März sprangen elf Großbanken der kalifornischen Bank mit einer Finanzspritze von 30 Milliarden Dollar (rund 27 Milliarden Euro) bei. Das war aber nicht ausreichend.
In der vergangenen Woche stürzte der Aktienkurs der First Republic Bank ab, nachdem das in San Francisco ansässige Geldinstitut bekanntgegeben hatte, dass Anleger im ersten Quartal des Jahres mehr als hundert Milliarden Dollar abgezogen hatten. Daraufhin schritten die Aufsichtsbehörden ein und baten andere US-Banken um Übernahmeangebote. Den Zuschlag erhielt schließlich JPMorgan Chase, die größte Bank in den USA.
Die 84 Filialen der First Republic Bank sollten am Montag als Filialen von JPMorgan Chase öffnen. "Das wird hoffentlich helfen, alles zu stabilisieren", sagte der Chef von JPMorgan Chase, Jamie Dimon. Der Aktienkurs von JPMorgan Chase stieg am Montag nach Handelsbeginn.
Der Bundeseinlagensicherungsfonds FDIC rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Abwicklung der First Republic Bank ihn 13 Milliarden Dollar kosten wird. Die 1985 gegründete Bank war nach Einlagen die Nummer 14 des Landes. Ihre Pleite ist abgesehen von Investmentbanken wie Lehman Brothers die zweitgrößte Bankenpleite in der US-Geschichte nach der Insolvenz von Washington Mutual während der Finanzkrise 2008.
Im März hatte die Pleite der vor allem im Technologiesektor aktiven Silicon Valley Bank (SVP) für erhebliche Turbulenzen im Bankensektor und an den Börsen gesorgt. Zahlreiche Kunden von Regionalbanken zogen ihre Depots ab, um ihr Geld bei größeren Banken anzulegen.
Besorgte Investoren suchten nach Anzeichen für Schwächen bei anderen Banken in den USA und in Europa. In der Schweiz übernahm die Großbank UBS auf staatlichen Druck hin die in den vergangenen Jahren von Skandalen geplagte Nummer zwei des Landes, die Credit Suisse.
Die Frage ist nun, ob die Pleite der First Republic Bank die Krise neu entfachen wird - oder ob das Eingreifen der Behörden und die Übernahme durch JPMorgan Chase ausreichend sind. Das US-Finanzministerium erklärte am Montag, das Bankensystem im Land sei nach wie vor "gesund und widerstandsfähig". US-Bürger könnten Vertrauen in die Sicherheit ihrer Einlagen und die Fähigkeit des Bankensystems haben, seine Rolle als Kreditgeber für "Unternehmen und Familien" zu erfüllen.
Nicolas Veron vom Peterson Institute for International Economics hatte kürzlich erklärt, First Republic sei schon Mitte März als "Problembank" identifiziert worden. Eine Ankündigung einer Übernahme sei deswegen "kein neuer Grund zur Sorge". Sollte sich aber eine andere Bank als gefährdet erweisen, "wäre das ein anderes Problem".
Die Probleme der Banken gehen unter anderem auf die starke Anhebung der Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed im Kampf gegen die hohe Inflation zurück. Die Fed wird am Dienstag und Mittwoch über ihre Geldpolitik beraten - und dürfte dabei eine weitere Leitzinserhöhung beschließen. Derzeit liegt der Leitzins zwischen 4,75 und 5,0 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit 2006.
F.AbuZaid--SF-PST