-
Medien: Milan mit Interesse an Krösche
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich im TV-Duell mit Vorwürfen
-
Bericht: Klingbeils Etat-Planung verstößt gegen deutsche Stabilitätsvorgaben
-
Über 10.000 Punkte: Zverev rückt an Sinner heran
-
Juso-Chef Türmer verteidigt Rot-Grün-Rot in Berlin auch gegen Kritik aus der SPD
-
Drittes Quartal: Chinas Wirtschaft wächst um 4,5 Prozent - Binnenkonsum schwach
-
SPD-Fraktionschef Miersch zweifelt an Berliner Koalition mit der Linken
-
Rubio bestreitet Unterbrechung von US-Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Nach Krawallen: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Innenminister Nuñez ab
-
Ex-Mediendirektor warnt UEFA vor "Fiasko" im FIFA-Machtkampf
-
Bericht: VW plant Einfrieren der Gehälter
-
NHL: Minnesota ohne Sturm erneut erfolgreich
-
Baseball: Rays vor Einzug in die World Series
-
Nach tödlichem Brand auf Armeestützpunkt in Kanada wochenlange Ermittlungen erwartet
-
NBA: Kings-Star Simmons reißt sich die Achillessehne
-
NFL: Chiefs weiter makellos
-
"Jedes Wort zu viel": Gladbach am emotionalen Tiefpunkt
-
Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich in TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behörden in "kritischem Zustand"
-
Kanadische Provinz Alberta entscheidet über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Japanische Sonde bricht zum Mars auf
-
UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen
-
Merz lädt 200 Unternehmenschefs zu Investitionsgipfel in Berlin - Nvidia-Chef erwartet
-
Berliner SPD und Grüne entscheiden über Aufnahme von Koalitionsverhandlungen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behröden in "kritischem Zustand"
-
Trump legt inmitten von Rechtsstreit um Golfplatz Pläne für Neugestaltung vor
-
Bundesverteidigungsminister Pistorius kritisiert Linke, Grüne und SPD in Berlin
-
Trump verteidigt Aussetzen von Sanktionen gegen Russland gegen Kritik
-
"Wut und Scham": Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand
-
Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
-
Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus
-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Spezialeinheit der Polizei im Einsatz
-
Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold
-
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
-
Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals
-
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
-
Welle der Gewalt bei Protesten gegen Lebenshaltungskosten erschüttert Frankreich
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
-
Hunderte Menschen demonstrieren erneut gegen Regierung in Albanien
Greenwashing-Prozess: Gericht verurteilt TotalEnergies wegen "irreführender" Praktiken
Im Greenwashing-Prozess gegen den Öl- und Gasriesen TotalEnergies hat ein französisches Gericht den Konzern teilweise schuldig gesprochen. TotalEnergies habe mit übertriebenen Klimaschutzversprechen "irreführende Geschäftspraktiken" angewendet, erklärte das Gericht am Donnerstag. Umweltorganisationen begrüßten das Urteil als "Wendepunkt" im Kampf gegen Greenwashing.
Als Greenwashing wird die Verschleierung der tatsächlichen Umweltbilanz bei gleichzeitigem Versuch verstanden, sich als besonders umweltfreundlich darzustellen. Im Fall von TotalEnergies hatten die klagenden Umweltverbände - Greenpeace Frankreich und zwei weitere Organisationen - insbesondere moniert, dass der Konzern in einer Werbekampagne den Eindruck erweckt habe, trotz seines Öl- und Gasgeschäftes Klimaneutralität erreichen zu können.
Das Pariser Gericht urteilte nun, dass TotalEnergies Umweltaussagen getätigt habe, die Verbraucher "irregeführt" hätten und sie glauben ließen, das Unternehmen könne bis 2050 CO2-Neutralität erreichen - und gleichzeitig die Öl- und Gasproduktion steigern. Allerdings folgte das Gericht weiteren Vorwürfen der Umweltschützer nicht, wonach TotalEnergies Gas und Biokraftstoffe irreführend als saubere Energie beworben habe.
Gleichwohl begrüßten die Kläger das Urteil. Damit sei "weltweit zum ersten Mal ein großes Öl- und Gasunternehmen von einem Gericht wegen Irreführung der Öffentlichkeit durch Greenwashing seines Images hinsichtlich seines Beitrags zum Kampf gegen den Klimawandel verurteilt" worden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Organisationen.
Der französische Energiekonzern Total hatte sich 2021 in TotalEnergies umbenannt und dies durch eine massive Werbekampagne begleitet, die unter anderem Investitionen in Windenergie und Solarkraft betonte. Das Unternehmen erklärte damals das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden und fügte den Zusatz "gemeinsam mit der Gesellschaft" hinzu.
Die Kläger prangerten jedoch eine "große Diskrepanz" zwischen Werbung und tatsächlicher Aktivität des Unternehmens an, die nach wie vor größtenteils auf fossilen Brennstoffen basiere. Die Umweltschützer hoffen, dass mit dem Urteil nun ein Präzedenzfall auch für die Werbung anderer Unternehmen geschaffen wird.
T.Ibrahim--SF-PST