-
Urteil in Koblenz: Kein Schmerzensgeld nach Sturz auf historischem Kopfsteinpflaster
-
Sorge vor Extremisten in Staatsdienst: Bremen verschärft Einstellungsverfahren
-
Bodenschätze: Norwegisches Vorkommen an Seltenen Erden deutlich größer als gedacht
-
Frankreich will atomare Abschreckung allein finanzieren
-
ADAC: Spritpreise seit Montag erneut stark gestiegen
-
Nationalspielerin Hoffmann wechselt nach Wolfsburg
-
Studie: Rund ein Drittel der EU-Bürger in Deutschland denkt an Abwanderung
-
Peking stimmt für Entlassung von drei Generälen aus wichtigem Beratungsgremium
-
Israelische Armee kündigt Schaffung einer "Pufferzone" im Libanon an
-
Asylanträge in der EU 2025 um 19 Prozent gesunken - Sorge mit Blick auf den Iran
-
Medizinische Fachangestellte beliebtester Ausbildungsberuf bei Frauen
-
Israelische Armee: Präsidialamt und Gebäude von Sicherheitsrat in Teheran getroffen
-
Israel will im Libanon vorrücken und greift Beirut an - Hisbollah antwortet mit Drohnen
-
Paris will schutzbedürftige Franzosen aus Golfregion ausfliegen
-
Fast 200 Para-Athleten fordern Verbesserung der Förderung
-
Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus
-
Entmachtung von AfD-Fraktionsvize Keuter: Chrupalla begrüßt "freiwilligen" Schritt
-
Erste Flugzeuge aus Golfregion nach Europa und Deutschland gestartet
-
Finger gebrochen: Pause für Biathlet Strelow
-
Dritter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter - Börsen im Minus
-
Berufungsprozess gegen Pegida-Gründer: Urteil gegen Bachmann abgemildert
-
Trump erbost im Streit um Nutzung britischer Stützpunkte auf Zypern im Iran-Krieg
-
Vor Kommunalwahl in Bayern Zuspruch für CSU am stärksten - AfD auf Platz zwei
-
Roter Ausschlag an Trumps Hals sorgt für neue Spekulationen - Arzt nennt "präventive" Behandlung als Grund
-
Leichenfund in Kiste in Rostocker Waldstück: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
In jedem zehnten Haushalt verdient Frau mehr - Mütter noch seltener Hauptverdiener
-
Neue israelische Luftangriffe auf Ziele in Teheran und Beirut
-
Israels Botschafter: Haben "keine richtige Antwort" für Zeit nach Sturz im Iran
-
Alt-Bundespräsident Joachim Gauck lehnt AfD-Verbotsverfahren ab
-
Zahl der E-Autos im Bestand steigt über zwei Millionen - Anteil bei 4,1 Prozent
-
Niedersachsens Ministerpräsident Lies ist neuer Oldenburger Kohlkönig
-
Israel meldet zeitgleiche Luftangriffe auf Ziele in Teheran und Beirut
-
Arbeloa nach Patzer kämpferisch: "Das ist Real Madrid"
-
Oilers reagieren: Verteidiger Murphy kommt aus Chicago
-
Iran-Krieg: US-Botschaften in Region angegriffen - Israelische Angriffe im Libanon
-
Antetokounmpo gibt Comeback - Bucks gehen wieder unter
-
Deutsche Reisende in Golfstaaten: Grüne und Linke kritisieren Wadephul
-
Winter ärgert Tischtennis-Elite: "Das gibt Selbstvertrauen"
-
Wück: DFB-Team mit "gleicher Qualität" wie Spanien
-
Kabul: Kämpfe zwischen Afghanistan und Pakistan dauern an
-
Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño
-
US-Vorwahlen zum Kongress beginnen am Dienstag
-
Wehrbeauftragter Otte stellt Jahresbericht vor
-
Merz trifft Trump im Weißen Haus
-
Netanjahu: Iran-Krieg wird kein "endloser Krieg"
-
Rubio: Israels Angriffspläne haben US-Angriffe ausgelöst
-
Mord an Lehrer Paty: Pariser Berufungsgericht reduziert Haftstrafen von Mitverantwortlichen
-
Israelische Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut
-
Warum Diversity-Programme scheitern
-
Melania Trump leitet Sitzung des UN-Sicherheitsrats - Scharfe Kritik des Iran
BREXIT zerstörte Britannien
Als sich das Vereinigte Königreich 2016 für den Austritt aus der Europäischen Union entschied, wurden mehr Wohlstand, neue Handelsabkommen und volle „Kontrolle“ versprochen. Fast ein Jahrzehnt später ist das Gegenteil eingetreten. Studien, die sowohl auf makro- als auch auf mikroökonomischen Daten basieren, zeigen, dass die britische Wirtschaft seither erheblich zurückgefallen ist. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt im Jahr 2025 zwischen sechs und acht Prozent unter dem Niveau, das ohne den EU‑Austritt erreichbar gewesen wäre. Investitionen sind um zwölf bis 18 Prozent eingebrochen und auch Beschäftigung sowie Produktivität liegen jeweils rund drei bis vier Prozent unter dem hypothetischen „EU‑Szenario“.
Die Auswirkungen spiegeln sich in fast allen Wirtschaftskennziffern wider. Die Real‑Löhne stagnieren, während die britische Volkswirtschaft gegenüber vergleichbaren Industrienationen kontinuierlich an Boden verliert. Wirtschaftsforschende berechneten, dass das Vereinigte Königreich bei der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf inzwischen nur noch im unteren Zehntel vergleichbarer Volkswirtschaften rangiert. Anstelle eines prognostizierten „Brexit‑Booms“ haben politische Unsicherheit und neue Grenzformalitäten Unternehmen dazu gezwungen, Ressourcen in Krisenmanagement statt in Forschung und Wachstum zu stecken.
Handel und Investitionen im Sinkflug
Die Vision, außerhalb der EU Handelsverträge nach eigenen Vorstellungen abschließen zu können, erweist sich bislang als Illusion, vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) nutzen dies rücksichtslos gegen das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland aus. Seit Ende der Übergangszeit Anfang 2021 sind die Warenexporte in die EU eingebrochen und befinden sich real immer noch unter dem Niveau von 2019. Während Importe aus Drittstaaten etwas zunahmen, gingen die Einfuhren aus der EU bis 2021 um rund 18 Prozent zurück. Diese Verschiebung führte dazu, dass der Anteil des Außenhandels am britischen Bruttoinlandsprodukt seit 2019 um zwölf Prozentpunkte fiel – mehr als in jedem anderen G‑7‑Staat.
Die neuen Handelsabkommen mit entfernten Partnern bringen kaum Entlastung. Selbst optimistische Prognosen taxieren den möglichen Gewinn aus einem maßgeschneiderten Zollunionsvertrag mit der EU auf rund 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – und das erst nach langen Verhandlungen. Viele der im Wahlkampf angekündigten Abkommen haben sich als symbolisch erwiesen; echte Wirtschaftsimpulse blieben aus. Für Unternehmen bleiben Zollformalitäten, Herkunftsnachweise und veterinärrechtliche Kontrollen Alltag.
Investitionsentscheidungen spiegeln diese Unsicherheit wider. Die Kapitalbildung ist seit dem Referendum regelrecht eingebrochen. Zwischen 2016 und 2025 investierten britische Unternehmen 12 bis 18 Prozent weniger, als sie es in einem Verbleib im Binnenmarkt getan hätten. Statt im Vereinigten Königreich investieren viele Unternehmen direkt in EU‑Staaten, um Marktzugang zu sichern und die verlorenen „Passporting“-Rechte zu umgehen. Fast die Hälfte aller neuen Auslandsinvestitionen und zwei Drittel der Fusionen und Übernahmen britischer Finanzunternehmen seit 2016 gingen in die EU. Der Marktanteil britischer Finanzdienstleister in wichtigen EU‑Ländern wie den Niederlanden sank deutlich, und die exportierte Wertschöpfung der Branche schrumpfte.
Arbeitskräftemangel und steigende Preise
Ein zentrales Argument der Brexit‑Befürworter war die Kontrolle über die Zuwanderung. Doch das Ende der Freizügigkeit brachte ungeahnte Nebenwirkungen. Branchen wie Landwirtschaft, Gastronomie, Logistik und Gesundheitswesen klagen über erhebliche Arbeitskräftemängel. Die Rekrutierung aus EU‑Ländern ist durch Visa‑ und Bürokratiehürden teurer geworden; die heimische Erwerbsbevölkerung kann die entstandenen Lücken nicht schließen. In der Landwirtschaft berichten Verbände von einem Rückgang der verfügbaren Saisonarbeitskräfte um 30 bis 40 Prozent, was zu Ernteausfällen und Lieferengpässen führt. In den Dienstleistungen fehlen Zehntausende Arbeitskräfte, wodurch Löhne steigen, aber gleichzeitig Betriebe schließen müssen.
Diese Knappheit trägt neben internationalen Faktoren zu einem überdurchschnittlichen Preisauftrieb bei. Lebensmittelteuerung und steigende Lohnkosten haben die Inflation über das Niveau der Eurozone getrieben. Schätzungen zufolge hat der Handelsfriktionskostenaufschlag britische Haushalte allein in den ersten beiden Jahren nach dem Austritt zwischen 210 und 250 Pfund zusätzlich gekostet. Viele Familien spüren die Belastung im Geldbeutel, während Löhne und Sozialleistungen hinter der Preisentwicklung zurückbleiben.
Gesellschaftliche Folgen und politische Spannungen
Brexit war nicht nur ein ökonomisches Projekt, sondern auch ein soziales Experiment. Die neue Grenzregelung für Nordirland sorgte für jahrelange Spannungen. Kontrollen an der Irischen See lösten Proteste von Unionistinnen und Unionisten aus, während in der Republik Irland die Furcht vor einer harten Landgrenze wuchs. Erst die Neuverhandlung des Protokolls brachte vorübergehende Entlastung.
Für viele junge Menschen endete mit dem Brexit die selbstverständliche Möglichkeit, in 27 EU‑Ländern zu studieren oder zu arbeiten. Das Vereinigte Königreich verlor einen Teil seiner Anziehungskraft für internationale Studierende und Fachkräfte. Britische Künstlerinnen und Künstler kämpfen mit bürokratischen Hürden, wenn sie in Europa auftreten wollen. Auch wissenschaftliche Kooperationen litten, da der Zugang zu EU‑Forschungsprogrammen vorübergehend eingeschränkt wurde.
Innerhalb des Landes verstärkten sich Fliehkräfte: In Schottland gewann die Debatte über einen erneuten Unabhängigkeitsreferendum an Dynamik, da eine Mehrheit der Bevölkerung dort weiterhin pro‑europäisch eingestellt ist. In Nordirland erhielten vereinigungsfreundliche Parteien Zulauf. Selbst in England zeigen Umfragen, dass eine wachsende Mehrheit inzwischen wieder für den Verbleib in der EU stimmen würde.
Fazit und Ausblick in die Zukunft
Das Projekt Brexit sollte Wohlstand, Souveränität und nationale Erneuerung bringen. Die Realität ist eine Kombination aus geringerer wirtschaftlicher Leistung, sinkenden Investitionen, erschwertem Handel und wachsenden gesellschaftlichen Spannungen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass das Vereinigte Königreich heute, im nunmehr neuen Jahr 2026, deutlich schlechter dasteht, als es ohne den Austritt der Fall wäre. Obwohl sich zunehmend Stimmen für eine Annäherung an die EU erheben, bleibt die politische Debatte vergiftet und die Volkswirtschaft geschwächt. Die Hoffnung auf einen „Brexit‑Bonus“ wich einer sehr nüchternen Bilanz: Die Trennung von Europas Gemeinschaft hat mehr zerstört als geschaffen.
Kampf gegen Russen-Bestien: Kiews Botschafter in Brüssel beschwört gemeinsamen Kampf gegen den Aggressor
Diktatur und Burqa-Anordnung: Asoziale Taliban-Bestien wollen, dass sich Frauen vollständig verhüllen
Völkermord der Russen an Ukrainern: UN-Menschenrechtskommission - Tausende mehr zivile Opfer in der Ukraine als bisher bekannt
Wie gehen die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin über die Bühne?
US-Gesetz für Rüstungslieferungen an Ukraine erleichtert Waffen- und Munitionslieferungen
Planen russische Terror-Kriegs-Bestien eine neue Offensive gegen die Südachse der Ukraine?
Für ein starkes Europa: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu Gast in Berlin
Reisewarnung für Sri Lanka: Premier reicht nach Protesten aktuell seinen Rücktritt ein
Terror durch Krieg der Russen gegen die Ukraine - Verständlicherweise wächst nun der Hass gegen die Russen
Russland und die asoziale Propaganda-Show zum "Tag des Sieges" des russischen Terror-Regimes von Putin
Frankreich: Emmanuel Macron (44) zum zweiten Mal ins Amt des Präsidenten eingeführt