-
Nach Entlassung durch Trump: Gericht prüft Klage von US-Notenbank-Gouverneurin Cook
-
Nullnummer gegen Paderborn: Klose mit Nürnberg weiter ohne Sieg
-
Harmlose Hertha nach Heimpleite weiter sieglos
-
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust
-
Berlin und Paris wollen Dialog über atomare Abschreckung starten
-
US-Bananenkonzern Chiquita kehrt nach Massenentlassungen nach Panama zurück
-
Medien: BVB lehnt 52-Millionen-Angebot für Beier ab
-
Trump stößt Kürzungen von Auslandshilfe um fast fünf Milliarden Dollar an und riskiert Shutdown
-
Vor UN-Generalversammlung: US-Außenministerium verweigert Palästinenservertretern Visa
-
Ramelow für neue Nationalhymne und Debatte über Flagge - Kritik aus anderen Parteien
-
Macron schließt eigenen Rücktritt in Fall von Sturz seines Premiers Bayrou aus
-
Für 60 Millionen: Leipzigs Simons wechselt zu Tottenham
-
Kreml: Putin besucht Indien im Dezember
-
Norris vor Piastri - Alonso stark
-
Erst Einbruch, dann Sieg: Ayuso feiert Vuelta-Comeback
-
Merz wirft Putin mit Blick auf Ukraine-Verhandlungen gezielte Täuschung vor
-
Block-Prozess: Geständiger Angeklagter berichtet von minutiös geplanter Aktion
-
Mecklenburg-Vorpommern: Zahl der gemeldeten Ehec-Fälle steigt auf 17
-
Grüne dringen auf Bürgerbeteiligung an Aufarbeitung von Corona-Pandemie
-
BVB holt auch Stürmer Silva aus Wolverhampton
-
Dressur-EM: Werth verpasst Titel im Special
-
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen in Kampagne vor "Wegwerf-Agenten" von Russland
-
Geräumter Fünfgeschosser in Berlin-Mitte: Einsturzgefährdetes Dach stabilisiert
-
Indiens Wirtschaft überraschend deutlich gewachsen - US-Zölle trüben Ausblick
-
Messerattacke auf US-Bürger in Dresdner Straßenbahn: Mittäter festgenommen
-
Julia Roberts will mit neuem Film "aufrütteln" - Hollywoodstar erstmals in Venedig
-
Frauenleiche in Koffer in Baden-Württemberg: Todesursache bislang unklar
-
Merz und Macron wollen "strategischen Dialog" zu Atomabschreckung starten
-
Gericht erlaubt propalästinensische Demonstration in Frankfurt am Main
-
Trump fordert von Kongress Kürzung von Auslandshilfe um fast fünf Milliarden Dollar
-
Verivox-Auswertung: Frauen nehmen Kleinwagen - Männer bevorzugen große Autos
-
Prozess um Coldcase von 1996: Angeklagter in Bochum von Mordvorwurf freigesprochen
-
Klausur in Würzburg: Koalition geht mit Harmonie und klarem Fahrplan in den Herbst
-
Rotes Kreuz: Zahl der weltweit Vermissten steigt binnen fünf Jahren um fast 70 Prozent
-
Kommunale Wärmeplanung: Knapp die Hälfte der Gemeinden arbeitet an Wärmeplan
-
Trump entzieht Wahlrivalin Kamala Harris Personenschutz durch Secret Service
-
Selenskyj: Russland hat "bis zu 100.000" Soldaten nahe Pokrowsk zusammengezogen
-
Vermisste aus bayerischem Lauben tot aufgefunden: Partner in Untersuchungshaft
-
Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes"
-
Neue Hoffnung für aus Pakistan abgeschobene Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage
-
Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust"
-
Koalitionsfraktionen bewerten Klausur als Erfolg - und legen Fahrplan fest
-
Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt
-
Ausgeschlafen nach Feueralarm: Basketballer schlagen Schweden
-
Inflationsrate steigt im August voraussichtlich auf 2,2 Prozent
-
UNO: Bereits mehr als 840 Hinrichtungen im Iran in diesem Jahr
-
Israelische Armee: Leichen zweier Geiseln im Gazastreifen geborgen
-
Erstmals wissenschaftlich belegt: Roter Fingerhut hilft bei Herzschwäche
-
Norris vor Piastri - Verstappen im Kies
-
Rücktritt vom Rücktritt: Lewandowski spielt wieder für Polen
Iran: Vom Boom zum Bankrott
Einst stand Iran sinnbildlich für Modernisierung, Ölreichtum und ehrgeizige Entwicklungspläne. Heute prägen Inflation, Währungsverfall, Strom- und Wasserknappheit sowie internationale Isolation den Alltag, hervorgerufen durch diktatorisch herrschende Mullahs, ohne jeden Sinn und ohne jeden Verstand sowie ohne Weitblick! Eine Bilanz von Aufstieg und Absturz – und was daraus folgt.
Vom Ölboom zur Modernisierung (1960er/70er)
In den 1960er-Jahren hob ein tiefgreifendes Reformprogramm („Weiße Revolution“) Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur auf ein neues Niveau. Parallel vervielfachte der Ölpreisschock 1973/74 die Staatseinnahmen, finanzierte Industrialisierung, neue Straßen, Staudämme und eine wachsende Mittelschicht. In diesen Jahren war Iran – gemessen an Dynamik und Pro-Kopf-Einkommen im regionalen Vergleich – eines der wohlhabendsten Länder Westasiens.
Revolution, Krieg und der erste große Bruch (1979–1988)
Die Islamische Revolution von 1979 stoppte die bis dahin staatsgelenkte Modernisierung abrupt. Der anschließende Iran-Irak-Krieg (1980–1988) zerstörte Industrieanlagen, verschlang Ressourcen, unterbrach Handel und verschlechterte den Lebensstandard. In dieser Phase kippte der Entwicklungspfad: aus Ölreichtum wurde Verwundbarkeit.
Dauerkrisen: Staatsdominanz, Subventionen, Sanktionen
Nach dem Krieg blieb die Wirtschaft stark staats- und halbstaatsdominiert. Quer durch Branchen entstanden Machtkonglomerate, die Wettbewerb und private Investitionen bremsten. Großzügige, teure Subventionssysteme hielten Preise künstlich niedrig – und hielten Innovationen zurück. Seit den 1990er-Jahren kamen Sanktionswellen hinzu: erst punktuell, dann ab 2012 massiv gegen Öl, Banken und Schiffsverkehr. Das 2015 vereinbarte Nuklearabkommen brachte nur kurzzeitig Entlastung; die erneute Aufkündigung durch die USA 2018 ließ Handel und Finanzströme erneut einbrechen.
Zwischen Hoffnungsfenstern und Rückfällen (2016–2023)
Phasen leichter Erholung wechselten mit Rückschlägen. Während in einigen Jahren wieder Wachstum verzeichnet wurde, blieb die Investitionstätigkeit schwach, die Produktivität stagnierte, und die Abhängigkeit vom Öl hielt an. Viele Unternehmen passten sich zwar an – etwa durch mehr Petrochemie-Export –, doch die strukturellen Hemmnisse blieben.
Die doppelte Zange 2024/25: Teuerung und Währungssturz
2024 starb Präsident Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz; Neuwahlen brachten Masoud Pezeshkian ins Amt. Der politische Wechsel änderte jedoch kurzfristig wenig an den Eckdaten: Die Inflation verharrte hoch, der Rial erreichte 2025 neue Rekordtiefs am freien Markt. Der Preisauftrieb fraß Reallöhne auf, Unternehmen fehlte Planbarkeit, und Spareinlagen wanderten in harte Währungen, Gold oder Kryptowerte.
Energie- und Wasserknappheit als Wachstumsbremse
Zur makroökonomischen Schieflage kam ein Strukturproblem: Engpässe bei Strom und Wasser. Alternde Kraftwerke, Investitionsstau und steigende Sommerlast führten in den letzten Jahren regelmäßig zu Abschaltungen. Reservoirs sanken, Grundwasser wurde übernutzt, ikonische Ökosysteme wie der Urmia-See schrumpften. Für Industrie, Landwirtschaft und Städte bedeutet das: teure Eigenlösungen, Ertragsausfälle und Abwanderungsdruck.
Öl bleibt Lebensader – und Risiko, ein Risiko wie die Mullahs selbst
Irans wichtigste Devisenquelle ist weiterhin das Öl. Ein Großteil der Ausfuhren landet inzwischen in China – häufig mit Preisabschlägen und komplexer Logistik. Das stabilisiert kurzfristig den Staatshaushalt, macht das Land aber verletzlich gegenüber Sanktionen, Frachtrouten-Risiken und Abnahmeschwankungen. Diversifizierung jenseits von Rohstoffen bleibt Kernhausaufgabe.
Soziale Folgen: Korruption, Abwanderung, schwacher Staat
Die Wahrnehmung verbreiteter Korruption und Klientelwirtschaft belastet das Geschäftsklima. Hochschulen bilden qualifizierte Fachkräfte aus – viele verlassen jedoch das Land. Gleichzeitig hält ein enges Geflecht aus Subventionen und Regulierungen die öffentlichen Finanzen unter Druck, während Investitionen in Netz, Wasserwirtschaft und Innovation zurückstehen.
Woher käme die Wende?
Makro-Stabilisierung, seriöse Budgetpolitik, Reform staatlicher Konglomerate und ein Investitionsschub in Energieeffizienz, Netze und Wasser gelten als Mindestbedingungen. Außenpolitisch könnte belastbare Entspannung spürbaren Spielraum schaffen: Zugang zu Finanzmärkten, Technologie und Ersatzteilen – mit direkten Effekten auf Produktivität, Energieversorgung und Lebensstandard. Ohne solche Schritte droht Iran in einer „Dauerstagnation“ zwischen hoher Teuerung, schwachem Wachstum und Ressourcenknappheit zu verharren.
Fazit und Ausblick in die elende Zukunft des Iran:
Iran ist nicht an einem Mangel an Talenten oder Ressourcen gescheitert, sondern an der Kombination aus politischer Isolation, Fehlanreizen und Investitionsstau. Die Jahre des Ölbooms zeigten, was möglich ist; die jüngere Vergangenheit, wie schnell Kapitalstock, Kaufkraft und Vertrauen erodieren können. Der Weg zurück an die Spitze führt nur über verlässliche Regeln, offene Märkte – und die Reparatur von Staat und Netzinfrastruktur.

Ungarn: Peter Marki-Zay ist wohl der Herausforderer Orbáns

Besser als Cannes oder Locarno: Das FESPACO in Ouagadougou

Großbritannien: 45.000 Corona-Neuinfektionen an nur einem Tag

Militärische Zeremonie - Ende des Afghanistan-Einsatzes in Berlin

Russische Star-Wars-Fans bauen den legendären X-Wing nach

Verleihung des Daphne-Caruana-Galizia-Preis für Journalismus

Konflikt von Mitrovica: Vučić versichert Landsleuten Unterstützung

Norwegen - Kongsberg: Gewalttat wird als Terrorakt eingestuft

"Fast wie in einem Hollywood Film": Hernández droht Haftstrafe

Fußall-News: Sehr kuriose Entschuldigung eines Messi-Fan

Entdecker ist sich sehr sicher: Musiala wird Ballon d'Or gewinnen
