-
Trump: Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran
-
Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung
-
FA Cup: Wirtz trifft erneut für Liverpool
-
USA verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete als "unerklärliche Eskalation"
-
Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran
-
Dann "sind wir am Arsch": Trump warnt vor Kippen seiner Zölle durch Oberstes Gericht
-
Sachsen-Anhalt: Koalition macht Weg frei für Wahl eines neuen Ministerpräsidenten
-
Israel tritt im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai in Wien an
-
Sachsen-Anhalt: CDU und SPD für Wahl von Schulze zu neuem Ministerpräsidenten
-
NGO: Mindestens 648 Demonstranten im Iran getötet - Regierung organisiert Gegenproteste
-
Sachsen-Anhalt: CDU gibt grünes Licht für Wahl von Schulze zum Ministerpräsidenten
-
Merz vereinbart in Indien verstärkte ökonomische und militärische Beziehungen
-
Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef
-
Real Madrid trennt sich von Trainer Xabi Alonso
-
Trump-Vertraute wird neue Spitzenmanagerin bei Meta
-
Bericht: SPD will Erbschaftsteuer grundlegend reformieren
-
Nach Schnee nun Glatteis: Geschlossene Schulen und einige annullierte Flüge
-
Mann in Niedersachsen von eigener Bulldogge getötet
-
Iran bestellt Gesandte Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens ein
-
Jugendlicher will Schnee von Stromleitung entfernen - tödlich verletzt
-
Juristischer Streit um Schmerzgriff: Berliner Polizei scheitert mit Berufung
-
Hitlergruß-Vorwürfe: Sängerin Melanie Müller zu Geldstrafe verurteilt
-
SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise vorgehen - CDU lehnt ab
-
Bund will für rund 7,6 Milliarden Euro bei Netzbetreiber Tennet einsteigen
-
Mainzer Gericht: Shishabar darf wegen Sicherheitsmängeln keine Pfeifen mehr anbieten
-
Gambia wirft Myanmar Versuch der "Auslöschung" von Rohingya vor
-
Venezolanische Regierung gibt Freilassung von 116 politischen Gefangenen bekannt
-
Angeklagter polnischer Ex-Justizminister Ziobro erhält Asyl in Ungarn
-
Proteste im Iran: Teheran nach US-Drohungen auf Krieg "vorbereitet" und gesprächsbereit
-
Absatz von Mercedes 2025 um zehn Prozent gesunken
-
Betrüger bringen Mann aus Nordrhein-Westfalen um mehr als hunderttausend Euro
-
Urteil: Bordell nahe Gießen darf trotz vorübergehender Schließung bleiben
-
Sachsen-Anhalt: CDU-Fraktion votiert geschlossen für Wechsel in Staatskanzlei
-
Innenministerium: Rund 400 Afghanen können bald nach Deutschland einreisen
-
Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus
-
Französische Armee wirbt um junge Freiwillige für neuen Wehrdienst
-
Merz und Modi vereinbaren stärkere Zusammenarbeit bei Verteidigung und Wirtschaft
-
SPD fordert Union zu ergebnisoffener Diskussion bei Erbschaftsteuer auf
-
Rheinland-Pfalz: Kinder finden menschlichen Schädel in Gebüsch neben Spielplatz
-
Studie: Pflegekräftemangel erhöht Sterblichkeit in grenznahe Regionen
-
EU und China machen Fortschritte in Verhandlungen über Elektroauto-Zölle
-
Politico: Bund will für rund 7,6 Milliarden Euro bei Netzbetreiber Tennet einsteigen
-
Dobrindt: Staat ist "immer noch blind gegenüber Extremisten"
-
Mertesacker verlässt Arsenal und sucht neue Herausforderung
-
Gute Zuckerrübenernte: Fast zehn Prozent mehr Zucker in Deutschland produziert
-
Dobrindt will Angriffe auf Beamte schneller und härter bestrafen
-
Frankreich sucht weiter nach Haushaltskompromiss - Regierung droht mit Neuwahlen
-
Falsche Polizisten bringen Mann in Hessen um mehr als hunderttausend Euro
-
Nach Schreckmoment: Uscins für EM-Auftakt wohl rechtzeitig fit
-
Gewalt gegen Demonstranten: Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Iran aus Berlin
Ozempic: Absturz um 56 %
Noch vor einem Jahr galt der Hersteller der GLP-1-Medikamente Ozempic (für Diabetes) und Wegovy (für Adipositas) als unangreifbarer Börsenliebling. Inzwischen hat der Konzern jedoch mehr als die Hälfte seines Börsenwerts eingebüßt – je nach Messpunkt rund 56 % seit dem Hoch 2024. Auslöser sind ein seltener, aber heftiger Perfect-Storm aus verfehlten Erwartungen, härterer Konkurrenz, Preisdruck und regulatorischen Störfeuern.
Der Kipppunkt: Gewinnwarnung und Rekordsturz
Ende Juli senkte das Unternehmen überraschend seine Jahresprognosen. Der Markt reagierte panisch: Der Kurs verzeichnete den größten Tagesverlust der Unternehmensgeschichte, der Börsenwert schrumpfte binnen Stunden um zig Milliarden. Dass gleichzeitig ein Führungswechsel verkündet wurde, verstärkte die Unsicherheit – Investoren fragten sich, ob die goldene GLP-1-Story ihren Höhepunkt überschritten hat.
Warum der Boom ins Stocken geriet
1) Konkurrenz mit Tempo: Rivalen drängen mit sehr wirksamen Alternativen in den Markt der Stoffwechselmedikamente. Vor allem ein Wettbewerber mit Wirkstoff auf Tirzepatid-Basis gewinnt rasant Marktanteile – teils mit Vorteilen bei Gewichtsverlust, Dosierung und Lieferfähigkeit.
2) Preis- und Kostendruck: Der Kunde wurde spruchtwörtlich mit sehr hohen Kosten belatste, die politische Diskussionen über Arzneikosten, hohe Zuzahlungen und Tarifdruck der Versicherer setzen somit Margen unter Druck. Der Hersteller reagiert punktuell mit Preisnachlässen für Selbstzahler und Rabattprogrammen – das stützt die Nachfrage, drückt aber auf die Ertragserwartungen.
3) “Compounding” & Fälschungen: Monatelang kursierten Nachahmer-Mischpräparate und fragwürdige Online-Angebote. Behörden gingen dagegen vor – gut für die Patientensicherheit, kurzfristig jedoch ein weiterer Störfaktor im Absatzkanal.
4) Lieferketten & Kapazitäten: Trotz Milliardeninvestitionen bleibt die Skalierung empfindlich: Die Nachfrage übersteigt regional weiterhin das Angebot, was Umsätze verschiebt und Prognosen anfällig macht.
Gegenkräfte: Medizinische Breite statt Monokultur
Die Geschichte ist jedoch nicht nur eine vom Fall. Klinische Daten und neue Indikationen erweitern den Nutzen der GLP-1-Klasse jenseits von Gewichtsreduktion und Diabetes: Herz-Kreislauf-Nutzen ist belegt, und ganz aktuell erhielt Wegovy eine Zulassungserweiterung für eine schwere Lebererkrankung (MASH). Das signalisiert, dass die Pipeline nicht ausgereizt ist – und es erklärt, warum der Kurs nach der Schockphase wieder Boden gutmachen konnte.
Was die 56 % bedeuten – und was nicht
Die “56 %” stehen sinnbildlich für den steilen Abstieg vom Allzeithoch und spiegeln vor allem Bewertungsfantasie wider, die in wenigen Wochen verdampfte. Operativ wächst das Geschäft weiter – zweistellige Umsatzzuwächse in der ersten Jahreshälfte, getragen von Adipositas-Therapien, belegen das. Die Diskrepanz zwischen Börse und Business zeigt: Bewertungsniveaus in Hype-Phasen sind fragil, selbst bei Blockbustern.
Ausblick: Drei Szenarien
- Basisszenario: Stabilisierung. Eine Normalisierung der Lieferketten, breitere Erstattungen und neue Therapieindikationen stützen Umsatz und Marge.
- Bärenszenario: Margenerosion. Aggressive Konkurrenz, Rabattdruck und regulatorische Risiken drücken die Profitabilität stärker als erwartet.
- Bullenszenario: Re-Rating. Zusätzliche Zulassungen, überzeugende Real-World-Daten (z. B. in Kardiologie/Hepatologie) und eine konsequente Preispolitik treiben die Neubewertung.
Fazit und die Zukunft:
Das “Ozempic-Imperium” ist nicht kollabiert – aber die Illusion ewigen Hyperwachstums schon. Der Markt preist plötzlich harte Arbeit ein: Kapazitäten ausbauen, Preise austarieren, Indikationen verbreitern, Vertrauen zurückgewinnen. Gelingt diese Operation am offenen Herzen, ist die Talsohle womöglich näher, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.
Ukraine: So verhält sich die russische Terror-Armee
Ukraine greift den Terror-Staat Russland direkt an!
Könnten die USA Maduros Diktatur ein Ende setzen?
Xi Jinpings diktatorischer Plan für Hongkong
Xi Jinpings diktatorischer Plan für Hongkong
Politik: Die drei möglichen End-Szenarien in Gaza
Türkei und Natur: In Istanbul gibt es viel Grün
Bericht warnt vor Hungersnot im Norden Gazas
Modefotografie: Ausstellung in der Saatchi Gallery
Spanien will sich Klage gegen Israel anschließen
Ukraine: Pyrotechniker beim Entschärfen russischer Sprengfallen