-
Berlin: Dröge sieht Voraussetzung für Rot-Grün-Rot-Sondierungen noch nicht erfüllt
-
Weikert tritt nicht mehr an: DOSB sucht neuen Präsidenten
-
Sicherheitspraktiken bei KI: US-Behörde knöpft sich Anthropic und OpenAI vor
-
Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik von Ökonomen hält an
-
Pflege-Löhne steigen bundesweit um 3,4 Prozent - Kassen mahnen rasche Reform an
-
Netanjahu: Israel hat Großbritannien vor iranischem Angriff auf Luftwaffenstützpunkt gewarnt
-
Neuer Datenschutzbeauftragter Hennemann im Amt
-
Nach Angriff in Flydubai-Maschine: "Heldenmut" der Passagiere und des Piloten gewürdigt
-
In Rheinland-Pfalz gefasster mutmaßlicher syrischer Kriegsverbrecher in Haft
-
Defizit der Kommunen bleibt in der ersten Jahreshälfte auf Rekordhoch
-
Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland gestiegen - Einfuhr gesunken
-
Statistisches Bundesamt: Ländliche Gemeinden altern deutlich zügiger als Städte
-
ALEX BODI UND DEUTSCHER KONZERN INVESTIEREN IN 166 WOHNUNGEN IN HALLE
-
"Eine Bombe": Pressestimmen zur Ronaldo-Flucht
-
Serbien-Spiel: Klopp streicht Keidel aus Kader
-
MLB: Yankees und White Sox siegen zum Playoff-Auftakt
-
Cristiano Ronaldo: Tore, Tränen, Titel
-
Frankreichs Regierung stellt Haushaltsentwurf vor
-
Berliner Linke trifft sich mit Grünen und SPD zu Gespräch vor möglichen Sondierungen
-
Bundesgericht prüft Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt
-
EU-Innenminister beraten über Abschiebungen
-
Erneuter Tankrabatt tritt in Kraft
-
Wadephul trifft europäische Außenminister in Montenegro und reist nach Italien
-
Merz trifft Rutte - und hält außenpolitische Grundsatzrede
-
"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis
-
Trump droht früherem Fed-Chef Powell mit neuen Ermittlungen
-
Israel: Flydubai-Maschine entgeht laut Regierung knapp einem Terroranschlag
-
Bühl eröffnet: Bayern-Frauen feiern ersten Königsklassen-Sieg
-
US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Zahl der Offiziere um 20 Prozent reduziert
-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September
Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".
Wie ZSW und BDEW am Donnerstag mitteilten, wurden von Januar bis Ende September 237,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt. Verglichen mit den 218,6 Milliarden kWh im Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 8,7 Prozent.
Zugleich legte in den ersten drei Quartalen auch die Bruttostromerzeugung insgesamt zu: Sie lag bei 393,6 Milliarden kWh, 6,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Aus fossilen Energieträgern wurden 156,1 Milliarden kWh erzeugt, das war ebenfalls mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Stromerzeugung lag laut ZSW und BDEW oberhalb des Bruttostromverbrauchs. Dieser summierte sich in den ersten drei Quartalen auf 391,6 Milliarden kWh und legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls zu - um 1,6 Prozent.
Dieser Sommer habe "eines sehr deutlich gezeigt: Durch mehr Hitzetage und Tropennächte wird der Strombedarf für Klimatisierung weiter spürbar steigen", erläuterte Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW. "So haben sich die Verkaufszahlen für mobile Klimaanlagen in diesem Sommer verdoppelt. Dies stellt zusätzliche Anforderung an das Stromnetz und das Lastmanagement."
Hier könne aber "besonders die dezentrale Photovoltaikstromerzeugung dazu beitragen, den Strombedarf durch Klimaanlagen zu decken - unterstützt durch Batteriespeicher auch bis in die Abend- und Nachtstunden", führte Staiß aus. "Der weitere Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in Verbindung mit Batteriespeichern und saisonalen Speichern wie grünem Wasserstoff sichert somit nicht nur eine stabile Stromversorgung aus heimischen Quellen und die dringenden Fortschritte beim Klimaschutz, sondern ermöglicht gleichzeitig notwendige Anpassungen an den Klimawandel."
In den ersten drei Quartalen 2025 hatten die Erneuerbaren noch 57 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt. Dass mit 60,7 Prozent nun ein neuer Rekordanteil bei gleichzeitigem Anstieg des Bruttostromverbrauchs erreicht worden sei, sei insbesondere auf die deutlich höhere Stromerzeugung aus Windenergie an Land (plus 9,1 Prozent) und auf See (plus 19,8 Prozent) sowie aus Photovoltaik (plus 13,9 Prozent) zurückzuführen, erklärten ZSW und BDEW.
Die Stromproduktion aus Wasserkraft verringerte sich hingegen "aufgrund geringer Niederschlagsmengen" um 14,3 Prozent; auch die Erzeugung aus Biomasse fiel mit minus 2,1 Prozent geringer aus. Die Stromproduktion aus Wind und Solar habe diese Rückgänge jedoch "deutlich überkompensiert", erklärten ZSW und BDEW.
G.AbuHamad--SF-PST