-
Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten
-
Iran-Krieg: Geschoss schlägt in Jerusalemer Altstadt nahe heiliger Stätten ein
-
Trotz Kritik: Wirtschaftsministerin Reiche will Förderung von Solaranlagen stutzen
-
Völkermord an Jesiden: Dschihadist in Paris in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Russische Schattenflotte: Französische Marine setzt Öltanker im Mittelmeer fest
-
Einschlag von Geschoss im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem
-
Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup
-
US-Actionstar Chuck Norris mit 86 Jahren gestorben
-
Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt"
-
Wirtschaftsministerium für erhebliche Einschnitte bei Förderung privater Solaranlagen
-
Nach zwei Saisonrennen: Teamchef Wheatley verlässt Audi
-
Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung
-
Schlagabtausch zur Kulturfreiheit: Linke und Grüne gehen mit Weimer ins Gericht
-
Trump nennt Nato-Verbündete "Feiglinge"
-
Bundesregierung: Vorerst keine weiteren Maßnahmen wegen Sprit- und Energiepreisen
-
Vorläufiges Endergebnis: CDU gewinnt Kommunalwahl in Hessen vor SPD und AfD
-
Trump erhält Goldmünze mit seinem Konterfei
-
Drei Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Verbraucherzentrale: Gericht ordnet Änderungen bei Tiktok an
-
Fund von 35 menschlichen Zähnen auf Gehweg in Hessen gibt Polizei Rätsel auf
-
Dienstinterna an Drogenkriminelle: Achteinhalb Jahre Haft für Staatsanwalt in Hannover
-
"Ziele werden nicht erreicht": Prien baut Programm zu Demokratieförderung um
-
Steuern und Mieten: Spanien kündigt Milliardenentlastungen wegen Iran-Kriegs an
-
Haftstrafe für Berliner Kunsthändler wegen Versteigerung gefälschter Bilder
-
Fehlende Niederschläge: Wasserspeicherung in Deutschland nimmt ab
-
Reservegleise und mehr Puffer im Fahrplan: Vorschläge für pünktlichere Bahn
-
Kein Zutritt für Muslime zur Al-Aksa-Moschee zum Ende des Ramadan
-
Iran-Krieg: Brand in Ölraffinerie in Kuwait - Sprecher der Revolutionsgarden getötet
-
ARD stellt nach 30 Jahren "Immer wieder sonntags" ein - Aus für Stefan Mross
-
Bundestag debattiert über Pränataltests - Antrag fordert breitere Datengrundlage
-
Blockade von EU-Krediten: Grüne fordern Konsequenzen für Orban
-
Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg
-
Ausgebüxter Pfau auf hessischer Autobahn hält Polizei auf Trab
-
Mord an Frau auf Waldweg: Lebenslange Haft für 47-Jährigen in Stuttgart
-
Urteil: Keine Aufenthaltserlaubnis bei Vorlage gefälschter Sprachzertifikate
-
KZ Buchenwald: Hape Kerkeling spricht bei Gedenkfeier zu Jahrestag von Befreiung
-
Gericht: Polizeianwärter darf Turban auch in Außendienst tragen
-
Russische Wirtschaft schwächelt - Zentralbank senkt Leitzinsen auf 15 Prozent
-
Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze"
-
Betrug in Darknet bringt Ermittler weltweit auf Spur von Pädophilen
-
Blockade von Ukraine-Kredit bringt EU-Gipfelteilnehmer gegen Orban auf
-
Iran-Krieg: Strompreise steigen - Langfristig hohe Energiekosten befürchtet
-
Schlag gegen Botnetze: Zwei der weltgrößten IT-Schadprogramme lahmgelegt
-
Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet
-
Regierung erleichtert Ausfuhr von Rüstungsgütern an Golfstaaten und Ukraine
-
Reisch verbessert deutschen Skiflug-Rekord
-
Schröder pflichtet Merz bei: "Auf gar keinen Fall" am Iran-Krieg beteiligen
-
Schlag gegen Botnetze: Zwei der weltgrößten IT-Schadprogramme abgeschaltet
-
Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar
-
GKV-Finanzen: Hausärzte und Sozialverband fordern weniger Krankenkassen
UN-Bericht: Wasserkreislauf wegen extremer Klima-Schwankungen immer unberechenbarer
Mehr Dürren und zugleich mehr Überschwemmungen: Der globale Wasserkreislauf wird laut einem UN-Bericht angesichts extremer Schwankungen infolge des Klimawandels immer unberechenbarer. Im vergangenen Jahr wies nur ein Drittel der weltweiten Flussgebiete "normale" Bedingungen auf, wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Donnerstag bei der Vorstellung ihres Jahresberichts zum Wasserkreislauf in Genf erklärte. Gletscher seien vielerorts dramatisch geschmolzen, während zugleich Dürren und Flutkatastrophen verheerende Schäden anrichteten.
"Die weltweiten Wasservorräte stehen unter zunehmendem Druck", erklärte WMO-Chefin Celeste Saulo. "Zugleich haben extremere wasserbedingte Gefahren immer größere Auswirkungen auf Leben und Lebensgrundlagen", warnte sie.
Laut dem WMO-Jahresbericht war das vergangene Jahr das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Hohe Temperaturen und weit verbreitete Trockenheit führten demnach zu anhaltenden Dürren im Norden Südamerikas, im Amazonasbecken und im südlichen Afrika. Große Teile Zentral- und Westafrikas, Mitteleuropas und Asiens dagegen waren von überdurchschnittlich hoher Feuchtigkeit und zahlreichen schweren Überschwemmungen betroffen.
Wie zudem aus dem Bericht hervorgeht, fiel 2024 in der tropischen Zone Afrikas ungewöhnlich viel Regen - infolge der Überflutungen starben rund 2500 Menschen, vier Millionen Menschen mussten fliehen. Durch tropische Wirbelstürme und Rekordregenfälle in Asien und im Pazifikraum kamen mehr als tausend Menschen ums Leben. Europa wiederum erlebte die schwersten Überschwemmungen seit mehr als einem Jahrzehnt - dem Bericht zufolge überschritt ein Drittel aller Flussläufe die Hochwassergrenze.
2024 sei das sechste Jahr in Folge mit einem "deutlichen Ungleichgewicht" in den Flussgebieten der Welt gewesen, heißt es in dem Bericht. Zwei Drittel der Flüsse haben demnach "zu viel oder zu wenig" Wasser. Zugleich lagen die Temperaturen von fast allen der weltweit untersuchten 75 großen Seen im Juli vergangenen Jahres über oder weit über dem Normalwert - was sich erheblich auf die Wasserqualität auswirkte.
Besonders alarmierend ist laut dem Bericht der dramatische Massenverlust in allen Gletscherregionen der Welt - bereits das dritte Jahr in Folge. Weltweit gingen insgesamt 450 Gigatonnen Eis verloren - dies entspricht einem riesigen Eisblock von sieben Kilometern Höhe, sieben Kilometern Breite und sieben Kilometern Tiefe.
Das dadurch entstandene Schmelzwasser entspreche der Füllung von 180 Millionen olympischen Schwimmbecken und habe den weltweiten Meeresspiegel in einem einzigen Jahr um 1,2 Millimeter steigen lassen, erklärte die WMO. Mit der Gletscherschmelze geht demnach ein erhöhtes Hochwasserrisiko für hunderte Millionen Menschen in Küstengebieten einher. Besonders stark schmolzen dem Bericht zufolge Gletscher in Skandinavien und Nordasien, andere Regionen erlebte demnach weniger starke Verluste bei den wichtigen Wasserspeichern.
Die WMO forderte angesichts der Entwicklung mehr Überwachung und verstärkten Datenaustausch, um das Verständnis für die Wasserressourcen und die Wasserextreme sowie deren Bewertung "auf globaler, regionaler und lokaler Ebene" zu verbessern. Dies sei "von entscheidender Bedeutung für das Management der Risiken, die durch Dürren, Überschwemmungen und den Verlust der Kryosphäre" entstehen, die das Eis der Pole und Gletscher, aber auch Permafrostböden umfasst.
N.AbuHussein--SF-PST