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Feuer nach Schiffskollision vor britischer Nordseeküste weiter nicht gelöscht
Einen Tag nach der Kollision eines Öltankers und eines Frachtschiffs vor der britischen Nordseeküste ist das Feuer am Unglücksort weiterhin nicht gelöscht. Das teilte der Chef der Hafenbehörde in Grimsby, Martyn Boyers, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der Zusammenstoß zwischen dem Öltanker "Stena Immaculate" und dem von einer deutschen Reederei Ernst Russ betriebenen Frachtschiff "Solong" hatte sich am Montagmorgen nahe der Hafenstadt Hull in der ostenglischen Grafschaft East Yorkshire ereignet.
Der Betreiber des Öltankers, die schwedische Reederei Stena Bulk, sprach nach dem Unglück von "zahlreichen Explosionen", infolge derer die Crew das Schiff verlassen habe. Nach Angaben des US-Schifffahrtsunternehmens Crowley mit Sitz in Florida wurde auch ein mit Kerosin gefüllter Tank durch den Aufprall beschädigt.
Der Öltanker hatte demnach vor der Nordseeküste nahe der Hafenstadt Hull geankert, als er von er von der "Solong" gerammt wurde. Die britische Küstenwache leitete daraufhin einen Großeinsatz zur Rettung der Besatzungen und zur Löschung der Brände ein. Von den 36 geretteten Besatzungsmitgliedern beider Schiffe wurde laut Küstenwache eines ins Krankenhaus gebracht.
Die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied der "Solong" wurde eingestellt, wie ein Vertreter der Küstenwache am späten Montagabend mitteilte.
O.Farraj--SF-PST