-
Ukraine: Sieben Tote und mehr als 30 Verletzte bei russischen Angriffen
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Kürzung von Engagement für UNO
-
Freie Tankstellen erwarten Ansturm vor Auslaufen des Tankrabatts
-
Schließung für Renovierung: Cern-Teilchenbeschleuniger soll noch leistungsfähiger werden
-
Nach neuen Angriffen: Iran und USA machen widersprüchliche Angaben zu Verhandlungen
-
Offiziell: Bayerns Basketballer holen Gavel als Trainer
-
Rohr prophezeit Weltmeister aus Afrika: "Glaube ich ganz fest"
-
Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog
-
Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt
-
Bremer Verfassungsschutzbericht vorgestellt: Rechtsextremismus größte Gefahr
-
Iran: Erstes Treffen mit Oman zur Verwaltung von Straße von Hormus abgehalten
-
Ex-Akademieleiter Haupt kritisiert DFB: "Reicht nicht mehr"
-
Raubkopienportal movie2k: Justiz zieht Millionenbetrag von Verurteiltem ein
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Verringerung des Einsatzes für UNO
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Wadephul will mit Rubio über neue Lastenteilung in der Nato sprechen
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
Lineker: "Deutschland lebt in der Vergangenheit"
-
Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
-
Dutzende Tote bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan
-
Plus bei Rüstungsgütern: Staatliche Investitionen 2025 stark gestiegen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
-
Chinesischer Handelsminister Wang zu Gesprächen in Brüssel
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft in Washington seinen US-Kollegen Rubio
-
Deutscher Abend beim Baseball: Neuendorf mit "First Pitch"
-
Islamabad: Pakistanische Armee greift Ziele im Osten Afghanistans an
-
"Bild": VW will Partnerschaft für autonomes Fahren mit Bosch beenden
-
Hunting/Her-Headhunter-Talk mit EnBW-Vorständin & CHRO Colette Rückert-Hennen
-
Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe
-
Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams
-
Nagelsmann denkt über personelle Wechsel nach
-
Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein
-
Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen
-
Paraguay vor DFB-Duell: "Können alle schlagen"
-
Erster Achtelfinalist: Eustaquio erlöst Kanada
-
Vor Start in K.o.-Runde: DFB-Team hebt ab nach Boston
-
Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren
-
Schon in EM-Form: Neugebauer siegt in Ratingen
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren
-
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
-
Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende
-
Fünfkampf: Dogue erstmals Gesamtweltcupsieger
-
Hitzeschlacht: Russell siegt souverän - Verstappen trumpft auf
-
Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an
-
Baby aus Krankenhaus mitgenommen: Polizei fahndet nach Frau
-
14 Tote bei Absturz eines Hubschraubers von Aramco in Saudi-Arabien
Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei
Der Großteil der Kinder in Deutschland hat kariesfreie Zähne. "Im internationalen Kariesvergleich ist Deutschland Weltklasse", erklärte die Präsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Romy Ermler, am Dienstag bei der Präsentation von Daten aus der aktuellen Mundgesundheitsstudie. Auch verlieren Menschen heute deutlich seltener Zähne als früher.
Gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) analysierte die Bundeszahnärztekammer Daten aus der sechsten Mundgesundheitsstudie, für die Teilnehmer aus der Vorgängerstudie von 2014 erneut untersucht wurden.
Dank Prävention sind demnach nur sehr wenige Zähne von Karies betroffen. Bei den 2014 untersuchten kariesfreien Kindern, also den heute 20-Jährigen, erkrankte im Schnitt maximal ein Zahn an Karies. Auch die Karieslast der heute jüngeren Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren halbierte sich binnen dreier Jahrzehnte - ihnen fehlt heutzutage im Schnitt lediglich ein Zahn. Ende der 80er Jahre waren die Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen und die Individualprophylaxe in den Zahnarztpraxen eingeführt worden. Dadurch sank die Karieslast beispielsweise bei älteren Kindern um 90 Prozent.
In allen Altersgruppen behält demnach ein großer Teil der Menschen heute über viele Jahre alle eigenen Zähne. Grundlage dafür ist den Fachverbänden zufolge auch die frühe Diagnostik und rechtzeitige Behandlung von Parodontitis. Das ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, die schubweise Gewebe und Knochen zerstört. Ohne Behandlung führt dies am Ende oft zum Verlust von Zähnen. Zudem erhöht eine unbehandelte, schwere Parodontitis unter anderem das Risiko für koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt.
KZBV-Vorstandschef Martin Hendges nannte die völlige Kariesfreiheit bei einem Großteil der Kinder "ein sensationelles Ergebnis". Bei der Parodontitis, einer "Volkskrankheit mit schweren Folgen für die Allgemeingesundheit", sehe er jedoch noch dringenden Handlungsbedarf. Sie müsse möglichst früh behandelt werden.
"Wer als Kind gesunde Zähne hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Senior oder Seniorin noch viele gesunde, eigene Zähne haben", erklärte BZÄK-Präsidentin Ermler. Bei den heute 73- bis 82-Jährigen hätten "in den vergangenen knapp zehn Jahren 40 Prozent keinen Zahn verloren". Allerdings haben Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen demnach einen überdurchschnittlichen Zahnverlust. Die Verbände forderten daher eine stärker risikoorientierte und personalisierte Prävention.
Eine Rolle bei der Mundhygiene spielt auch die Angst vor Zahnbehandlungen, wenn Menschen also den Gang in die Praxis meiden. Etwa neun Prozent der Studienteilnehmer gaben eine schwere Form solcher Ängste bis hin zur Phobie an. Bei 16 Prozent war diese Angst moderat ausgeprägt. Drei Viertel der Erwachsenen haben hingegen keine Angst vor dem Zahnarzt.
Für die Deutsche Mundgesundheitsstudie - die mittlerweile sechste seit dem Jahr 1989 - wurden von 2021 bis 2023 an bundesweit 90 Standorten rund 3400 Menschen befragt und zahnmedizinisch untersucht. Die Ergebnisse wurden bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht.
S.Abdullah--SF-PST