Sawt Falasteen - Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Börse
Goldpreis 0% 4321.2 $
Euro STOXX 50 0.48% 6302.82 €
DAX 0.56% 25408.64 €
TecDAX 0.45% 3975.48 €
SDAX 0.32% 18124.5 €
MDAX 0.8% 31031.35 €
EUR/USD -0.01% 1.1379 $
Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"
Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?" / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

Textgröße:

Am Sonntag hatte die FIFA die Sperre für US-Stürmer Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) spielberechtigt. Laut der Nachrichtenagentur AFP und der New York Times rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Chef Gianni Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.

W.Mansour--SF-PST