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CL: Berlin, Magdeburg und Melsungen mit anspruchsvollen Gruppen
Die Füchse Berlin, der SC Magdeburg und MT Melsungen starten mit anspruchsvollen Aufgaben in die kommende Saison der Champions League. Bei der Gruppen-Auslosung der Königsklasse am Freitag bekamen die drei Vertreter aus der Handball-Bundesliga (HBL) jeweils einen Top-Gegner zugeteilt, das Weiterkommen dürfte im reformierten und auf 24 Teams aufgestockten Modus aber dennoch machbar sein.
Finalist Berlin bekommt es in Gruppe A mit dem ungarischen Spitzenklub One Veszprem HC, dem portugiesischen Vizemeister FC Porto und Partizan Belgrad aus Serbien zu tun. "Die Chancen weiterzukommen, sind okay. Eine einfache Gruppe wird es in der EHF Champions League nie geben", sagte Füchse-Trainer Nicolej Krickau.
European-League-Sieger Melsungen trifft in der ersten Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte auf den französischen Vizemeister HBC Nantes, Vardar Skopje (Nordmazedonien) und Wisla Plock (Polen). "Wir sind extrem froh, dabei zu sein. Wir werden demütig und mit Respekt die Aufgaben angehen", sagte MT-Sportvorstand Jesper Larsson.
Der dreimalige Titelträger Magdeburg spielt in Gruppe F gegen den polnischen Meister Industria Kielce, Kolstad Handball (Norwegen) und Neuling HC Kriens-Luzern (Schweiz).
Zur Saison 2026/27 wird die Champions League erstmals im neuen Format ausgetragen. Statt 16 gibt es nun 24 Startplätze. Diese teilen sich auf sechs Gruppen mit je vier Teams auf, gespielt wird zwischen dem 9. September und dem 29. Oktober. Die Teams auf den Plätzen eins und zwei ziehen in die Hauptrunde ein, die auf den Plätzen drei und vier werden in die European League versetzt.
Die Hauptrunde (18. November 2026 bis 4. März 2027) besteht aus zwei Sechsergruppen. Hier ziehen die jeweils besten vier Mannschaften ins Viertelfinale ein. Dort duellieren sich die verbliebenen Teams um den Einzug ins Final Four in der Kölner Lanxess Arena (12./13. Juni 2027).
Auch bei den Frauen wird der Modus verändert, allerdings erst zur übernächsten Saison. Noch spielen die 16 Teilnehmer in zwei Achtergruppen. Wie die Auslosung ergab, trifft Pokalsieger Borussia Dortmund unter anderem auf den dänischen Meister Team Esbjerg um Nationaltorhüterin Katharina Filter, sowie Ungarns Vizemeister Ferencvaros Budapest und Emily Vogel.
Meister HSG Blomberg-Lippe erwartet derweil das Duell mit Titelverteidiger HB Metz und Finalist Györi ETO aus Ungarn. Zudem trifft die HSG auf Odense Handbold um Viola Leuchter und Xenia Smits. Das Final Four findet am 29. und 30. Mai 2027 in Budapest statt.
Y.Shaath--SF-PST