-
"Die beste Woche": Telekom zieht positive WM-Zwischenbilanz
-
Hochsommerliche Hitzewelle rollt an: DLRG warnt vor tödlichen Badeunfällen
-
Tod von Kleinkind in überhitztem Auto - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
-
"Beleidigte Leberwurst": Grüne kritisieren Wadephuls Überlegungen zu UN-Kürzungen
-
Massiver ukrainischer Drohenangriff auf Moskau - Rauchsäulen über russischer Hauptstadt
-
Sachverständigenrat warnt vor Abbau ökologischer Standards im Umweltrecht
-
Sanierung Bahnstrecke Berlin-Hannover: Züge brauchen mindestens eine Stunde länger
-
BSW-Gründerin Wagenknecht stellt Regierungsbeteiligung in Thüringen in Frage
-
Deutsche Marineschiffe passieren Suezkanal auf Weg zu möglichem Hormus-Einsatz
-
Für Zukunft von Premier Starmer entscheidende Nachwahl in England begonnen
-
Deutlich mehr Baugenehmigungen im April
-
Hegseth: Einige Nato-Verbündete müssen bei Verteidigungsausgaben "mehr tun"
-
13-Jähriger auf E-Scooter stirbt bei Unfall auf Landstraße in Hessen
-
Rahmenabkommen für Ende des Iran-Kriegs unterzeichnet - Straße von Hormus soll nun öffnen
-
Warentest: Viele Kinder-Sonnencremes bieten guten Schutz - aber fünf fallen durch
-
WNBA: Sabally und Fiebich feiern achten Erfolg in Serie
-
Díaz überragt: Kolumbien schlägt WM-Neuling Usbekistan
-
EU-Verteidigungskommissar fordert genauere Infos über künftigen Nato-Beitrag der USA
-
Kubas Kommunistische Partei beschließt Reformen für mehr Marktwirtschaft
-
Apple-Chef: KI-Boom macht iPhones und andere Geräte teurer
-
Wirtschaftskrise in Kuba: Drastische Einschränkungen im Bus- und Zugverkehr
-
Bundesgerichtshof prüft Auskunftsanspruch gegen Schufa
-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh unverändert
-
18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben
-
Last-Minute-Treffer: Ghana ringt Panama nieder
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits unterzeichnet
-
Linke streitet über Gehaltsdeckel - Abgeordnete schreiben an Parteispitze
-
Selenskyj erörtert Ergebnisse des G7-Gipfels mit Trump und Macron
-
Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs bereits von Trump und iranischem unterzeichnet
-
Wadephul erwägt Kürzungen bei UN-Engagement - Reaktion auf Niederlage bei Wahl
-
Auch dank Kane-Doppelpack: Tuchels Engländer feiern Auftaktsieg
-
Mutter vergisst Kleinkind stundenlang im Auto: 20 Monate altes Mädchen stirbt
-
Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil
-
Schröder, Wagner und Klingbeil sehen zu: Bayern schlägt zurück
-
Auch unter Trump-nahem Fed-Chef Warsh: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
-
OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen
-
Wadephul spricht sich für Entschädigung für polnische NS-Opfer aus
-
US-Notenbank lässt Leitzins auch unter Trump-nahem neuen Chef unverändert
-
Ronaldo abgemeldet: Portugal mit Fehlstart
-
Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"
-
Uran-Verdünnung gegen Aufhebung von Ölsanktionen: USA veröffentlichen Iran-Abkommen
-
Schock in Frankreich: Brests Trainer Roy an Krebs verstorben
-
Seismologen in Norwegen messen kleine Beben nach WM-Toren Haalands
-
Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg
-
Medien: Prinz Harry und Familie besuchen erstmals seit vier Jahren gemeinsam Großbritannien
-
Leipzig trennt sich von Trainer Werner
-
VfL Wolfsburg holt Reese aus Berlin
-
70-Kilometer-Solo in der Schweiz: Pogacar schon in Tour-Form
-
Beamte: Taliban verhängen Smartphone-Verbot für Regierungsmitarbeiter
-
Merz erwartet rasche Einigung der Koalition auf weit reichende Rentenreform
Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus
La-Ola-Welle, euphorische Fans - aber kein Traumstart: Irans Fußballer haben sich nach vielen Widerständen und einer komplizierten Vorbereitung zum Start ihrer politisch aufgeladenen WM-Teilnahme einen Punkt erkämpft. Das Team Melli von Trainer Ali Ghalenoei trennte sich in seinem Auftaktspiel vor mitreißender Kulisse in Los Angeles 2:2 (1:1) von Außenseiter Neuseeland.
Elijah Just (7., 55.) brachte Neuseeland zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) sicherten den Iranern, die im gigantischen SoFi Stadium von zehntausenden Fans unterstützt wurden, ein Remis. Im kalifornischen Süden lebt die größte iranische Gemeinde außerhalb des Iran.
Trotz des Verbots durch die FIFA waren auch zahlreiche historische Flaggen mit Löwen- und Sonnenmotiv, bis zur Islamischen Revolution 1979 die offizielle Flagge des Landes, zu sehen. Bei der Hymne gab es Pfiffe von Exil-Iranern, nachdem es schon vor der Partie Proteste gegen das Regime in Teheran gegeben hatte.
Die Iraner straben trotz der Umstände bei ihrer siebten WM-Teilnahme die erstmalige Qualifikation für die K.o.-Phase an. Weitere Gegner in Gruppe G sind Belgien und Ägypten, die sich zuvor 1:1 getrennt hatten. Neuseeland, bei der letzten WM-Teilnahme 2010 immerhin ungeschlagen geblieben, muss weiter auf den ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft warten.
Die Iraner hatten vor dem WM-Start mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen: Das Teamquartier musste kurzfristig ins mexikanische Tijuana verlegt werden, 15 Delegationsmitgliedern wurde kein Visum für die USA erteilt. Nach Verbandsangaben wurden dem Iran zudem die zugeteilten Eintrittskarten für die Gruppenspiele kurzfristig entzogen.
Die Mannschaft wollte sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen. "Wir sind hier, um Fußball zu spielen. Wir sind keine politischen Figuren, stellte Trainer Ghalenoei klar - doch der Auftakt ins erste Spiel verlief aus sportlicher Sicht denkbar schlecht.
Die Iraner begannen schwungvoll, erhielten aber eine kalte Dusche: Just schoss den Ball nach einer Ablage von Kapitän Chris Wood unter die Latte. Die Iraner waren nun defensiv völlig von der Rolle, Wood verpasste aus kurzer Distanz das 2:0 (15.). Dann aber fing sich der dreimalige Asienmeister, das Spiel wurde offener. Irans Topangreifer Mehdi Taremi (23.) traf bei einem Konter den Pfosten.
Die Iraner wurden danach stärker und belohnten sich: Rezaeian legte den Ball aus kurzer Distanz mit dem Außenrist an Neuseeland-Keeper Max Crocombe vorbei ins Tor. Kurz vor der Pause schwappte eine La-Ola-Welle durchs weite Rund, die Stimmung auf den Rängen war prächtig. Ein Treffer von Irans Ali Nemati (45.+5) zählte aufgrund einer klaren Abseitsposition nicht.
Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams munter nach vorne, die erneute Führung von Just glich der völlig allein gelassene Mohebi per Kopf aus. Die Iraner waren nun das bessere Team und drängten auf den Sieg.
W.Mansour--SF-PST